Montag, 05. Dezember 2016


Energieeffizienz systematisch steigern mit der DIN EN 16001

Unternehmen können vielfach profitieren

(lifePR) (München, ) Von einem Energiemanagement-System (EMS) nach der neuen Norm DIN EN 16001 können Unternehmen in vielfacher Hinsicht profitieren: Strom, Gas und Co. günstiger einkaufen, die Energieeffizienz in der Produktion steigern, eine Ökosteuer-Rückerstattung sichern und vieles mehr. TÜV SÜD bietet dazu umfassende Dienstleistungen an: Die jeweiligen Experten beraten beim Einführen eines EMS, zeigen konkrete Hebel für Einsparmöglichkeiten auf, zertifizieren nach der neuen Norm und bieten Schulungen zum Thema an.

Kunden fordern vermehrt energieeffiziente Produkte und Leistungen; mit dem Energieverbrauch lassen sich die Kosten im Unternehmen deutlich senken; der Gesetzgeber koppelt Steuerermäßigungen mehr und mehr an die Arbeit mit einem Energiemanagement-System (EMS). Für einen Betrieb gibt es viele gute Gründe, ein EMS einzuführen. "Die Energieeffizienz in einem Unternehmen lässt sich nur dann wirksam und zielgerichtet steigern, wenn dieses Thema als Managementaufgabe verstanden wird und alle Mitarbeiter mit einbezogen werden", sagt Dr. Gerd Streubel, Leiter Anlagentechnik bei TÜV SÜD Industrie Service und Dozent der TÜV SÜD Akademie. Die neue Norm, die DIN EN 16001, sei eine gute Basis, um die entsprechenden Strukturen im Unternehmen zu schaffen - vom Festschreiben einer betrieblichen Energiepolitik über das systematische Erfassen und Bewerten des Energieverbrauchs bis hin zum Erschließen von Einsparpotenzialen. "Es lassen sich Einsparpotenziale von 30 Prozent und mehr verwirklichen - das zeigen die Beispiele fortschrittlicher finnischer Unternehmen, die in dem Bereich führend sind", merkt Dr. Streubel an.

Die TÜV SÜD-Dienstleistungen zu einem EMS nach DIN EN 16001 sind umfassend und individuell. Die Fachleute unterstützen Unternehmen mit dem Softwaretool Profit bei der pragmatischen Einführung eines EMS. Die web-basierte Variante der von der Norm geforderten Energiemanagement-Dokumentation kann jeweils speziell angepasst werden. Zudem erstellt TÜV SÜD Energiekonzepte für Investitionsentscheidungen oder hilft durch die komplexe Energieberatung mit interdisziplinären Expertenteams entscheidend bei der Verbesserung der Energieeffizienz.

Unternehmen, die ein EMS auf Basis von DIN EN 16001 einführen, können sich von der TÜV SÜD Management Service GmbH entsprechend zertifizieren lassen. "Ziel ist es, die nachhaltige und effiziente Energienutzung kontinuierlich zu verbessern", so Klaus-Dieter Fürsch, Leadauditor für Managementsysteme. Die Zertifizierung durch einen unabhängigen Dritten kann Mitarbeiter motivieren - und das Image als "umweltfreundliches Unternehmen" forcieren.

Fortbildungen zum Thema bei der TÜV SÜD Akademie Einen Überblick verschafft das eintägige Seminar "Kostensenkung durch Energiemanagement-Systeme - DIN EN 16001" bei der TÜV SÜD Akademie. Dabei wird ein Bogen gespannt von den gesetzlichen Rahmenbedingungen über die konkrete Arbeit mit einem EMS bis hin zur Zertifizierung. Die nächsten Start-Termine sind: 19. Januar in Berlin; 21. Januar in München; 28. Januar in Frankfurt; 10. Februar in Stuttgart; 18. Februar in Hamburg; 23. Februar in Nürnberg.

Die Fortbildung zum "Technischen Energiemanager" macht dafür fit, ein EMS im Unternehmen einzuführen und mit Leben zu erfüllen. Die Teilnehmer des Seminars setzen sich in insgesamt 20 Schulungstagen unter anderem ausführlich mit den gesetzlichen Grundlagen und mit den Vorgaben der DIN EN 16001 auseinander. Sie vertiefen sich beim Baustein technische Grundlagen unter anderem in Heizungs- und Klimatechnik und beschäftigen sich mit Solartechnik, Biomasse und Kraft-Wärme-Kopplung. Beim Komplex wirtschaftliche Rahmenbedingungen stehen zum Beispiel Energiebeschaffung, Fördermöglichkeiten und Contracting auf dem Stundenplan. Termine für die Fortbildung: 22. Februar bis 16. April in Leipzig; 7. Juni bis 23. Juli in Stuttgart.

Einen Überblick zur DIN EN 16001 sowie zu den Dienstleistungen von TÜV SÜD gibt es unter www.tuev-sued.de/.... Zur Förderung von Investitionen und Beratungsleistungen gibt es Infos unter www.foerderdatenbank.de.
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