Freitag, 09. Dezember 2016


Arbeitsschutz konkret - von der Maschinenrichtlinie bis zum Stahlregal

(lifePR) (München, ) Je nach Branche, betrieblichen Besonderheiten und Belastung: Arbeitsschutz hat viele verschiedene Facetten. Die 13. Tage des Arbeitsschutzes von TÜV SÜD stellen generelle Trends genauso vor wie spezielle Einzelthemen. Das Spektrum reicht von der Motivation von Mitarbeitern zu sicherheitsgerechtem Verhalten über die Maschinenrichtlinie bis zu Beispielen zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Die "Tage des Arbeitsschutzes" finden am Dienstag und Mittwoch, 4. und 5. Mai 2010, bei TÜV SÜD in der Westendstraße 199 in München statt.

Wirksamer Arbeits- und Gesundheitsschutz bedeutet wesentlich mehr, als auf der Baustelle einen Helm zu tragen oder mit Sicherheitsschuhen am Fließband zu stehen. Unternehmen haben die Aufgabe, die körperliche, geistige und seelische Unversehrtheit der Beschäftigten zu bewahren und darüber hinaus die Arbeitskraft dauerhaft zu erhalten und zu fördern. Was das im Detail und in verschiedenen Branchen heißt, damit setzen sich die "Tage des Arbeitsschutzes" von TÜV SÜD intensiv auseinander. Ein Veranstaltungs-Klassiker, der in diesem Jahr bereits zum 13. Mal stattfindet. Das Programm am 4. und 5. Mai, bietet wieder eine aktuelle Mischung aus Überblicks-Vorträgen, Praxis-Beispielen und Workshops.

Zum Auftakt gibt Manfred Rentrop, Leiter des Bereichs "Sicherheit und Gesundheit" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), einen Überblick über die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie, mit der Bund, Länder und Unfallversicherungsträger ihre Anstrengungen bündeln, um die Zahl der Arbeitsunfälle zu reduzieren sowie die Muskel- und Skelett-Belastungen bei Arbeitnehmern und die Schwere von Hauterkrankungen zu minimieren. Rentrop geht weiter auf Regeln und Vorschriften für Arbeitsstätten ein. Mit den rechtlichen Dimensionen der Arbeitsschutzorganisation setzt sich Prof. Dr. Thomas Wilrich, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, auseinander.

Schwenk zur Ergonomie: "Zu den Wirkungen kombinierter Belastungen" spricht Prof. Dr. Helmut Strasser, Vizepräsident der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft an der Universität Siegen. Ergonomische Bedingungen, Lärmentwicklung und Vibrationen bei der Arbeit an Maschinen: Diese Aspekte greift die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG auf. Detlef Burghammer von TÜV SÜD Life Service stellt dar, was die Betreiber von Maschinen bei der Umsetzung der Richtlinie beachten müssen.

Wie kann man Mitarbeiter noch besser zu sicherheitsgerechtem Verhalten motivieren? Reinhard Rothenaicher stellt ein Beispiel der Wacker Chemie AG vor - zu Zündgefahren durch Elektrostatik. Es folgen zwei Best-Practice-Beispiele zum Arbeitsschutz. Beispiel eins: Die Arbeitsschutzorganisation beim Druckmaschinen-Hersteller manroland AG. Beispiel zwei: Erstbetreuung und Nachsorge bei Banküberfällen bei der UniCredit Bank AG. Das Programm am Dienstag schließt mit einem Rückblick auf Industrieunglücke in Deutschland. Jens-Christian Voss vom gleichnamigen Ingenieurbüro zeigt auf, welche Lehren sich aus einzelnen Unglücks- und Schadensfällen ziehen lassen.

Der Mittwoch gehört den Workshops. Zur Auswahl stehen unter anderem folgende Themen: "Betriebliches Gesundheitsmanagement - praktische Umsetzungsmöglichkeiten im Unternehmen"; "Einführung in das Notfallmanagement"; "Sicherheit in Teams" sowie "Betriebliche Umsetzung der neuen DIN EN 15635 - Ortsfeste Regalsysteme aus Stahl - Anwendung und Wartung von Lagereinrichtungen".

Das ausführliche Tagungsprogramm gibt es unter www.tuev-sued.de/akademie im Bereich "Tagungen und Kongresse".

Journalisten können kostenlos an der Tagung teilnehmen. Kurze Anmeldung per E-Mail unter: congress@tuev-sued.de
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