Freitag, 19. September 2014


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Einen genussreichen Abend erlebt

Kulinarische Weinprobe mit sieben Finalweinen von J. Ellwanger

(lifePR) (Weinstadt, ) Viele der besten deutschen Rotweine kommen aus dem Remstal, was bei hochwertigen Wettbewerben regelmäßig dokumentiert wird. Zu den großen Weinmachern, deren Produkte die Region stärken, gehören Jürgen Ellwanger und seine beiden Söhne Jörg und Felix aus Winterbach. Beim diesjährigen Vinum-Rotweinpreis brachten sie gleich sieben ihrer edlen Kreszenzen ins Finale. Mit ihrem Flaggschiff Zweigelt (Jahrgang 07) aus der HADES-Linie belegten sie einen ersten Platz. Die Siegerweine gab es jetzt im Hebsacker Lamm zu verkosten. Dieses war ausverkauft. Trotz heftigem Schneetreiben war manchen die über eine Stunde dauernde Anreise nicht zu viel.

Die knapp 90 Gäste erlebten einen genussreichen Abend, bei dem Menü und Weine bestens harmonierten. Patron Markus Polinski und seinem Küchenchef Matthias Nägele ist es gelungen, die geschmackliche Abstimmung der fünf Gänge auf die vorgegebenen Siegerweine bestens zu treffen. Ein Höhepunkt: Die beiden Zweigelt der Jahrgänge 07 und 08 (1. und 3. Platz) konnten parallel verkostet werden. Die Küche ließ dazu Ragout vom Feldhasen mit schwarzem Pfeffer auf Kartoffel-Trüffeltortellone und gereiftem Pecorino servieren. Damit ist eine perfekte Komposition von Essen und Wein gelungen, wie dies auch Hubert Falkenberger, Geschäftsführer der Remstal-Route, mit sichtlichem Wohlbehagen anmerkte.

Altmeister Jürgen Ellwanger, der es versteht, das Publikum bestens zu informieren und zugleich vortrefflich zu unterhalten, ist gleich in mehrfacher Hinsicht Pionier. Er hat die Zweigelt-Rebe zunächst heimlich angepflanzt, bis er von ihr überzeugt war und sie dann amtlich zugelassen wurde. Zudem gehört er zu den Gründern der HADES-Studiengruppe (Namensgeber sind die Anfangsbuchstaben der beteiligten Weingüter), die den Barrique-Ausbau "hoffähig" machten. Weiter gelang es ihm, den Lemberger im Remstal bekannt zu machen. Überhaupt das Remstal; Über dieses Anbaugebiet lässt Jürgen Ellwanger nichts, aber auch gar nichts kommen. Zwischenzeitlich sei man international akzeptiert und könne den südlichen Ländern mit ihren starken Rotweinen durchaus Paroli bieten. Das Selbstbewusstsein reicht bis zum Schorndorfer Grafenberg: "Auch da wachsen richtig gute Weine." Matthias Klopfer, Oberbürgermeister der Daimlerstadt, der mit Freunden den Abend sichtlich genoss, hat diese Botschaft gerne vernommen.
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