Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Nächstes Spitzentreffen zum Bolognaprozess auf Landesebene wird vorbereitet

Das Thema Studienqualität an den Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns in Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess beschäftigte heute den Bildungsausschuss des Landtages

(lifePR) (Erfurt, ) Minister Tesch begrüßte die Entscheidung des Bildungsausschusses, heute eine Anhörung zu dem Thema durchzuführen. Im Anschluss sagte er: *Die Landesregierung hat auf meine Initiative bereits im vergangenen Jahr den Dialog mit den Hochschulen und Studierenden des Landes aufgenommen, um Korrekturen und Verbesserungen am Bolognaprozess vorzunehmen. Die Ergebnisse der Anhörung heute im Bildungsausschuss werden wir ebenso bei unserer weiteren Arbeit berücksichtigen wie die der Bologna-Fachtagung der Kultusminister- und Hochschulrektorenkonferenz von März 2010. Beim kommenden Treffen mit den Vertretern der Hochschulen und Studierenden im Juni werden wir die Ergebnisse auswerten.*

Im Dezember 2009 und Januar 2010 hatte Minister Tesch die Rektoren und Kanzler sowie die Landeskonferenz der Studierenden eingeladen, um gemeinsam über die weitere Entwicklung des Bolognaprozesses in Mecklenburg-Vorpommern zu beraten.

Minister Tesch: *Wir werden weitere Workshops durchführen. Mein Ziel ist es, erste Maßnahmen zur Verbesserung der Studienqualität wirksam zum Wintersemester umzusetzen. Darüber hinaus werden wir uns mit den Hochschulleitungen im Zuge der Gespräche zu den Zielvereinbarungen über künftige Maßnahmen verständigen, wie die Studienbedingungen verbessert werden können.*

Dazu gehört u.a.,

- die Prüfungsbelastungen zu reduzieren, in dem grundsätzlich nicht mehr als eine Prüfung pro Modul vorgesehen wird,
- die Arbeitsbelastung für die Studierenden zu überprüfen und dabei ein vertretbares Maß zu gewährleisten,
- die ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Bachelor- und Masterstudiengänge flexibel zu handhaben und dabei
- die Gestaltungsfreiheit der Hochschulen zu nutzen.
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