Montag, 05. Dezember 2016


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Hochschulqualität und Gebührenfreiheit bestimmen Studienentscheidung

Matschie: "Noch mehr Abiturienten für Studium in Thüringen begeistern"

(lifePR) (Erfurt, ) Die gute Qualität von Forschung und Lehre sowie der Verzicht Thüringens auf Studiengebühren sind entscheidende Kriterien bei der Entscheidung Thüringer Abiturienten für ein Studium im Freistaat. Dies geht aus der im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur durchgeführten Thüringer Absolventenbefragung 2008 und 2009 des Lehrstuhls für Methodenlehre und Evaluationsforschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena hervor. Weitere Gründe waren Heimatnähe und niedrige Lebenshaltungskosten. Insgesamt nahmen 8.441 Schüler an der Umfrage teil. Etwa 75 Prozent von ihnen wollen sicher studieren. 45 Prozent der Studienanwärter wissen bereits, wo sie studieren wollen. Rund die Hälfte davon plant ein Studium in Thüringen. Von den insgesamt 10.279 Studienanfängern an Thüringer Hochschulen im 1. Hochschulsemester im Wintersemester 2009/2010 haben 4.524 ihre Hochschulzugangsberechtigung im Freistaat erworben.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, sieht in der Studie eine Bestätigung der Thüringer Hochschulpolitik: "Leistungsfähige Hochschulen und gute Studienbedingungen sind die beste Werbung für ein Studium in Thüringen. Mit den geplanten Investitionen im Hochschulbereich und dem Zugang zum Studium ohne Verwaltungskostenbeitrag und Studiengebühren machen wir unsere Hochschulen noch attraktiver. Damit können wir künftig noch mehr Abiturienten für ein Studium in Thüringen begeistern."

Die Befragung hat gezeigt, dass die Wahl der Hochschule insbesondere von der Vielfältigkeit des Lehrangebots, der Ausstattung und der Infrastruktur abhängig gemacht wird. Für ein Drittel der Befragten spricht die gesamtwirtschaftliche Situation Thüringens gegen ein Studium an Thüringer Hochschulen. Die schwer absehbare Arbeitsmarktentwicklung im Freistaat bereitet rund 50 Prozent der Schüler Probleme bei der Wahl des nachschulischen Werdegangs. Grundsätzlich halten vor allem finanzielle Gründe vom Studium ab. Die Wahl des Studienfachs wurde hauptsächlich von den späteren Verdienstmöglichkeiten, den Chancen auf dem Arbeitsmarkt und einer gesicherten Berufsposition abhängig gemacht.

Am Ende der Schuljahre 2008 und 2009 wurden Thüringer Abiturienten und Schulabgänger an berufsbildenden Schulen, die zur Hochschulreife führen, nach ihrer Studienortentscheidung und ihrer Studierbereitschaft befragt. Vom Abschlussjahrgang 2008 nahmen 5.458 Schüler (43,8 Prozent der Absolventen) teil, 2009 waren es 2.983 Schüler (30,1 Prozent Absolventen). Weitere Befragungen in den kommenden Jahren sind vorgesehen.
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