Freitag, 30. September 2016


Wie lustig ist das Zigeunerleben?

Volker Löschs "Die Odyssee" noch zwei Mal im Essener Grillo-Theater

(lifePR) (Essen, ) Welches Verhältnis haben wir zu Roma und Sinti? Wo gibt es Akzeptanz, wo Ablehnung? Welche Vorurteile und Ängste bestimmen unseren Umgang mit ihnen? – Diesen Fragen geht der Regisseur Volker Lösch in seiner Inszenierung „Die Odyssee – oder ‚Lustig ist das Zigeunerleben“ nach. Das Stück, das zu Beginn der Spielzeit seine Uraufführung am Schauspiel Essen erlebt hat, nimmt Homers Urgeschichte der europäischen Zivilisation zum Anlass, sich mit einer besonderen europäischen Volksgruppe zu beschäftigen, den „Zigeunern”. Sie sind „unser inneres Ausland“, meint Lösch. Der vielfach zu spürende Hass auf sie resultiere im Grunde aus der Unzufriedenheit mit unserem eigenen zivilisatorischen Fortschritt: Roma und Sinti leben das Unerlaubte, das Lustprinzip, das unserem Fortschrittsdenken diametral entgegensteht. In unserer romantisch verklärten Vorstellung ihrer Lebensweise trauen sie sich, Gewünschtes und Verwünschtes, Ersehntes und Verbotenes zu leben, und damit zeigen sie uns, dass ein anderes Leben jenseits der etablierten sozialen Welt möglich wäre.

Im Essener Grillo-Theater wird es noch zwei Aufführungen dieses spannenden Abends geben: am 28. April und zum letzten Mal am 7. Mai. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr.

Es spielen: Axel Holst, Jan Jaroszek, Ines Krug, Nebojša Marković, Slaviša Marković, Thomas Meczele, Faton Mistele, Stephanie Schönfeld, Sandra Selimović, Simonida Selimović, David Simon, Melanie Weiß. Bühne und Kostüme: Carola Reuther.

Diese Uraufführung entstand in Kooperation mit der Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen Essen mbH (GSE).

Kartenvorverkauf: TicketCenter der Theater und Philharmonie Essen,
Tel.: 0201/81 22-200, oder unter tickets@theater-essen.de
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