Samstag, 01. Oktober 2016


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Skifahrer und Snowboarder leben gefährlich - und wissen es nicht

Fünf goldene Regeln gegen den Winterblues

(lifePR) (Stuttgart, ) Bergpanorama, glitzernder Schnee, strahlend blauer Himmel - so stellen sich Skifahrer und Snowboarder ihr Schneeparadies vor. Doch wer sich auf den Weg in die Berge macht, geht viele Risiken ein. Welches die Gefahren sind und wie Sie diese klein halten, fasst die SV SparkassenVersicherung (SV) zusammen.

Bevor Sie auf Ski oder Snowboard den Berg hinuntergleiten, sollten Sie erst einmal Ihr Zuhause sicher machen. Väterchen Frost setzt Haus und Wohnung zu. Insbesondere eingefrorene Wasserleitungen können großen Schaden anrichten und ins Geld gehen.

Eis und Schnee können beim Zuhause große Schäden anrichten

Auch sparsame und ökologische Menschen sollten deshalb vor der Abreise die Heizungen nie ganz abdrehen oder nur auf den Stern stellen, sondern dafür sorgen, dass alle Räume warm sind.

Dann überstehen Haus und Wohnung die frostigen Temperaturen unbeschadet. Zudem sollten Sie auch daran denken, dass Sie während Ihrer Abwesenheit für Schnee und Eis vor Ihrem Haus verantwortlich sind. Kümmern Sie also um jemanden, der Sie in Sachen "sichere Wege" vertritt. Nachbarschaftshilfe ist zudem auch ein Einbruchschutz.

Mit dem Auto ins Winterparadies?

Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, haben Sie einen großen Vorteil. Sie können selbst für ein hohes Maß an Sicherheit sorgen. Bevor Sie sich auf den Weg in die Berge machen, kümmern Sie sich also darum, dass Snowboards, Skier und Stiefel gut verstaut sind. Wenn Sie bremsen, sollten diese nicht zu gefährlichen Geschossen werden. Wem bei so viel Equipment der Innenraum zu klein wird, verlagert gerne sein Gepäck auf das Dach. Sichern Sie Ihre Dachbox sorgfältig.Sorgen Sie zudem dafür, dass Ihr Auto zu 100 Prozent winterfest ist. Gute Winterreifen und Schneeketten gehören selbstverständlich dazu.

Fitnesscheck für den Berg - Tageskondition beachten.

Sie wollen noch immer losfahren? Gut wenn wir Sie nicht abgeschreckt haben. Die nächste Wahrheit können wir Ihnen nämlich nicht ersparen: Skifahren und Snowboarden zählen zu den gefährlichsten und unfallträchtigsten Sportarten überhaupt. Sogar an erster Stelle stehen sie bei der Schwere der Verletzungen (also noch vor den Ballsportarten wie Fußball). Eine vereiste Platte, eine herausragende Wurzel, ein unsicherer Wintersportler genügen, um aus Ihrer eleganten Wedelspur eine gefährliche Schlitterpartie zu machen - mit unsicherem Ausgang.

Laut der SV-Studie sehen die meisten Wintersportler diese Risiken nicht. Über die Hälfte meinen: "Skifahren und Snowboarden sind ungefährlich" und nur wenige schätzen ihre Sportart als "sehr gefährlich" ein (unter 9 Prozent). Dabei zählen sie zu den Extremsportarten. Doch die 60 Prozent, die laut der Studie regelmäßig die Hänge hinunterbrettern, haben offensichtlich nur die schönen Seiten ihres Sports im Blick. Wie Sie Ihre Risiken klein halten können, fassen die unten stehenden "fünf goldenen Regeln gegen den Winterblues" zusammen.  

Fünf goldene Regeln gegen den Winterblues

1.) Wintersport: Sorgen Sie im Vorfeld für gute Kondition. Schützen Sie sich mit einem Skihelm, eventuelleinem Rückenprotektor. Fahrstil / Verhalten: Rücksichtsvoll, Geschwindigkeit und Fahrweise dem Gelände und Wetter anpassen, Markierungen und Signale beachten. Rechtzeitig Pause machen und auf Alkohol  verzichten. Versicherung: Eine Unfallversicherung schützt weltweit. Reha-Leistungen, Rettungs- und Bergungskosten mit einschließen. Denken Sie auch an die Haftpflicht- und Krankenversicherung.

2.) Winterfittes Auto:Winterreifen, Schneeketten, winterliche Ausrüstung. Vor Fahrtantritt: Enteiste und von Schnee befreite Scheiben. Fahrweise dem Wetterund der Straße anpassen.

3.) Auto richtig beladen: Dachbox, Skier und Träger gut befestigen! Möglichst leichte Gegenstände in Dachbox, mit Gurten befestigen. Schwere Gegenstände nach vorne oder vorderen Teil auspolstern. Kofferraum: Rutschfeste Decken. Gegenstände gleichmäßig verteilen, schwere nach unten und hinten, lose mit Zurrgurten sichern. Nur mit Trenngitter / -netz (Werkstatt) über Rücklehne hinaus stapeln. Warndreieck, -westen und Erste-Hilfe-Kasten erreichbar? In Innenraum nur dringend Notwendiges. Alles sichern: Handschuhfach, Rückenlehnentaschen, Seitentürenfächer, Transportboxen und Halter für Flaschen (können Pedale blockieren) nutzen. Gepäck angurten, schwere Sachen in Fußraum. Tipp: Autoschutzbrief hilft bei Pannen und Unfällen.

4.) Zuhause (frost)sicher? Konstante Wärme für alle Räume. Frostschutzstellung am Heizkörperventil genügt nicht! Versicherung: Hausrat- und Gebäudeversicherung.

5.) Außenbereich: Bei Schnee und Eis die Wege vor dem Haus räumen und streuen lassen. Nachbarschaftshilfe nutzen (auch wegen Einbruchgefahr).

Deeplinks:

- So schützen Sie Ihr Zuhause vor Frostschäden: http://ifs-ev.org/Ressourcen/Sonstiges/IFS_Frostcheck.pdf
SV-Studie zu Extremsportarten: https://eu.vocuspr.com/Newsroom/ViewAttachment.aspx?SiteName=SV&Entity=PRAsset&AttachmentType=F&EntityID=66434&AttachmentID=69cc4147-c11f-4b32-b5f4-1d40a2eda260
Pressedienst zu Extremsport insgesamt: https://eu.vocuspr.com/Newsroom/MultiQuery.aspx?SiteName=SV&Entity=PRAsset&PublishType=Medienservice&Title=Presseinformationen&XSL=Medienservice&Cache=True&IncludeChildren=True&SF_PRAsset_PRAssetType_Name_EQ=Freizeit%20-%20Reise
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