Montag, 05. Dezember 2016


Allergien - das Immunsystem schlägt Alarm

Das Städtische Klinikum Karlsruhe informiert im Rahmen eines Arzt-Patienten-Forums über Pollen-, Kontakt- und Insektengiftallergien

(lifePR) (Karlsruhe, ) Fast jeder Dritte in Deutschland - Tendenz steigend - ist laut Angaben des Bundesverbraucherministeriums in irgendeiner Form von Allergien betroffen. Bei den einen sorgen Pollen für brennende Augen, Niesattacken und Atembeschwerden andere reagieren mit einem Kontaktekzem auf Cremes, Färbemittel oder Textilien. Bei wieder anderen kann das Gift von Bienen oder Wespen allergische Reaktionen auslösen. Allen gemeinsam ist eine überschießende Immunreaktion des Organismus auf körperfremde Stoffe. Veranlagung, Umwelteinflüsse sowie Lebensweise können zum Entstehen einer Allergie beitragen. Wer bereits an einer Allergie leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen, raten Experten. Mit einer geeigneten Therapie lassen sich die Beschwerden gut behandeln. Ohne Behandlung hingegen können sich Allergien verschlechtern, chronisch werden und Folgeerkrankungen verursachen.

Vor diesem Hintergrund informieren Experten der Hals-, Nasen- und Ohrenklinik und der Hautklinik des Städtischen Klinikums Karlsruhe am 29. April im Rahmen eines Arzt-Patienten-Forums über Pollen-, Kontakt- und Insektengiftallergien.

Warum Blütenstaub so gefährlich ist für Pollenallergiker, erklärt der Allergologe und Umweltmediziner Dr. Stefan Espenschied. Dabei geht er ein auf die besonderen Herausforderungen für Heuschnupfengeplagte im Birken-Mastjahr 2010 sowie auf Umwelteinflüsse, Klimawandel und neue Pollenarten. Wie man den Heuschnupfen kurieren kann gerade bei frühzeitiger Behandlung und was dabei wirklich hilft, erläutert die HNO-Ärztin Dr. Tanja Hildenbrand. Die Hautärztin Dr. Jutta Raguz informiert über Diagnostik und Therapie bei Kontaktallergien. Welche Gefahren für Allergiker bei Bienen- oder Wespenstichen bestehen und wie man eine Insektengiftallergie erfolgreich behandeln kann, darüber klärt die Hautärztin Dr. Carolin Lagally-Huber auf. Moderiert wird die Informationsveranstaltung von Prof. Werner Heppt, Klinikdirektor der Hals-, Nasen-, und Ohrenklinik und Prof. Wolfgang Gehring, Klinikdirektor der Hautklinik.

Die Veranstaltung findet am 29. April um 18 Uhr im Veranstaltungszentrum von Haus R im Städtischen Klinikum in der Moltkestraße 90 statt. Das Arzt-Patienten-Forum wird von der AOK- Die Gesundheitskasse Mittlerer Oberrhein unterstützt und ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
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