Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Die zehn schönsten Kinderspiele aus Omas und Opas Zeiten

SPIELSACHEN.DE hat Ihnen einmal zehn dieser wunderschönen Spiele für Kinder zusammengestellt, die neben all dem riesigen Spaß den sie bereiten, auch die Entwicklung von Kindern in vielfältiger Weise fördern

(lifePR) (München, ) Für Kinder ist es einfach das Schönste, sich im Freien und an der frischen Luft auszutoben. "Böser Mann" oder "Blindekuh" spielen, fangen und verstecken, es sind eben diese einfachen und dabei doch so faszinierenden Spiele aus Omas und Opas Zeiten, die Kinder auch heute noch begeistern.

SPIELSACHEN.DE hat Ihnen einmal zehn dieser wunderschönen Spiele für Kinder zusammengestellt, die neben all dem riesigen Spaß den sie bereiten, auch die Entwicklung von Kindern in vielfältiger Weise fördern.

Dass diese Spiele einen wunderbaren Ausgleich zu Fernsehen und den allgegenwärtigen Versuchungen der digitalen Welten darstellen und so-gut-wie nichts kosten, ist dabei ein sehr angenehmer und nicht zu unterschätzender Nebeneffekt.

1. Gummi-Twist

Ein Klassiker unter den Hüpfspielen, der nach wie vor -vor allem bei Mädchen- sehr beliebt ist. Man benötigt ein gut vier bis fünf Meter langes und an den Enden zusammengeknüpftes Gummiband (hier reicht auch der alte Hosengummi). Den Gummi spannt man, mit einem Abstand von etwa 2 Metern, zwischen zwei Spieler oder falls nicht verfügbar alternativ zwischen zwei Stühle. Dann beginnen die Kinder, nach vorher festgelegten Hüpfregeln, einzeln oder auch paarweise zu hüpfen. Gestartet wird meistens mit den Grundsprüngen (Mitte, Grätsche, Raus). Angefangen wird mit einer niedrigen Höhe knapp über dem Boden, wobei der Schwierigkeitsgrad Schritt für Schritt erhöht wird, indem der Gummi vom Knöchel über die Waden, den Knien bis zu den Hüften immer höher geschoben wird. Eine weitere Schwierigkeitsvariante ist zum Beispiel, dass der Gummi-Twist nicht mehr in der Grätsche, sondern mit geschlossenen Beinen oder nur einem Bein festgehalten wird. Ein Kind hüpft immer so lange, bis ein Fehler gemacht wird und das nächste an die Reihe kommt. Gummi-Twist fördert Kondition und Geschicklichkeit.

2. Häschen in der Grube

Alle Kinder bilden einen Kreis während eines von ihnen, das Häschen in der Grube, mit geschlossenen Augen in der Mitte auf dem Boden sitzt und so tut, als ob es schläft. Die anderen Kinder singen nun: Häschen in der Grube, saß und schlief, saß und schlief, armes Häschen, bist du krank, dass du nicht mehr hüpfen kannst. Häschen hüpf, Häschen hüpf. Jetzt erwacht das Kind in der Mitte des Kreises und hüpft zu einem anderen Kind im Kreis. Dieses wird dann das nächste Häschen in der Grube.

3. Böser Mann

Zuerst wird ein Spieler als böser Mann ausgewählt, der dann auf die andere Seite des vereinbarten Spielfeldes geht. Dann beginnen die Kinder mit dem Rede-Antwort-Spiel. Böser Mann: "Wer hat Angst vorm bösen Mann?" Kinder: "Niemand!" Böser Mann: "Und wenn er kommt?" Kinder: "Dann laufen wir davon!" Dann laufen alle Kinder los auf die andere Spielseite und auch der böse Mann, der versucht, so viele Kinder wie möglich abzuklatschen. Jedes Kind, das vom bösen Mann berührt wurde, muss als sein Gefangener auf die Seite des bösen Mannes. In der nächsten Runde müssen dies dem bösen Mann helfen. Damit wird es von Runde zu Runde schwieriger, auf die andere Seite zu kommen. Wer zum Schluss übrig bleibt und das Spiel gewinnt, wird der nächste böse Mann.

4. Fangen

Fangen spielen gibt es in vielen schönen Varianten. In der einfachen und klassischen wird ein Kind zum Fänger bestimmt und sobald dieser einen anderen Spieler abgeklatscht hat, wird dieser zum Fänger. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass der abgeklatschte Spieler auch zu einem Fänger wird und es hierdurch immer mehr Fänger werden, die die restlichen Spieler fangen. Witzig ist aber auch die Variante, bei der jeder abgeklatschte Spieler bewegungslos stehenbleiben muss, aber durch einen anderen, noch freien Spieler ebenfalls durch Abklatschen wieder frei wird und weiter am Spiel teilnehmen kann. Das Spiel ist immer zu Ende, wenn alle Spieler gefangen wurden.

5. Fischer wie tief ist das Wasser?

Zunächst werden zwei Grenzen festgelegt, die das Ufer zwischen dem Wasser darstellen. Das Kind, das den Fischer (Fänger) spielt, stellt sich an das eine Ufer, alle anderen Spieler auf die andere Seite. Dann rufen die Kinder: "Fischer, Fischer wie tief ist das Wasser?" Der Fischer überlegt sich eine Tiefe aus und ruft zum Beispiel: "8 Meter." Die Kinder: "Wie kommen wir hinüber?" Jetzt darf der Fischer bestimmen, wie die Kinder zur anderen Seite kommen müssen: auf allen Vieren kriechend, pfeifend, rückwärts laufend, auf einem Bein hüpfend oder in Gänseschritten. Nun gehen die Kinder los und versuchen, das andere Ufer genauso zu erreichen. Auch der Fischer bewegt sich auf diese Art und versucht dabei, so viele Kinder wie möglich zu fangen. Wer gefangen wird, muss dem Fischer bei der nächsten Runde helfen. Gewonnen hat, wer als letzter übrig bleibt.

6. Bäumchen wechsle dich

Für dieses Spiel werden ein paar Bäume benötigt, denn bis auf eines bekommt jedes Kind hierfür seinen eigenen Baum zugewiesen. Das Kind ohne eigenen Baum steht in der Mitte zwischen allen anderen und ruft: "Bäumchen, wechsle dich!" Nun müssen alle Kinder ganz schnell ihren Baum verlassen und sich einen anderen, freien Baum suchen. Auch das Kind in der Mitte versucht, einen Baum zu erreichen. Das Kind ohne Baum muss in die Mitte und ist als nächstes dran.

7. Eins, zwei, drei - saurer Hering

Zuerst bestimmen die Kinder ein Spielfeld. Dann stellen sich alle in einer Reihe auf und ein einzelner Spieler positioniert sich in einer bestimmten Entfernung (z. B. 20 Meter) mit dem Rücken zu den anderen Kindern und ruft: Eins, zwei, drei - saurer Hering. Schon beim ersten Wort laufen die Kinder in Richtung zu dem Einzelspieler los. Dieser wiederum dreht sich erst nach dem letzten Wort um. Wer von den Kindern dann noch in Bewegung und nicht erstarrt ist und dabei vom Einzelspieler gesehen wird, muss wieder 5 Schritte zurückgehen. Wer als Erster beim Einzelspieler angekommen ist hat gewonnen und übernimmt seine Rolle in der nächsten Runde.

8. Hüpfkästchen

Für dieses Spiel braucht man ein Stück Kreide und einen flachen Stein. Mit der Kreide wird ein Spielfeld aus Quadraten auf die Straße oder den Bürgersteig gemalt und ein Stein in das erste Feld geworfen. Nun heißt es auf einem Bein loszuhüpfen. Das Kästchen mit dem Stein muss immer übersprungen werden. Im letzten Kästchen muss im Sprung umgedreht und zurück gehüpft werden. Wenn der Spieler die Runde ohne Fehler geschafft hat, wird der Stein in das zweite Feld geworfen. Tritt der Spieler jedoch auf eine der Kreidelinien oder landet der Stein in einem falschen Feld, ist der nächste dran.

9. Komm mit

Für dieses Spiel bilden alle Kinder einen Kreis. Nur ein Läufer geht außen um den Kreis herum, sucht sich ein Kind aus, tippt es an und sagt: "Komm mit!" Jetzt muss das angetippte Kind versuchen, den Läufer zu fangen, der seinerseits versucht, sich nach einer Runde um den Kreis auf die ehemalige Position des angetippten Spielers zu retten. Wenn das angetippt Kind es schafft, den Läufer zu fangen, bevor dieser sich in Sicherheit bringen kann, muss der Läufer in den Kreis und das angetippte Kind ist der neue Läufer. Wenn nicht, muss es wieder in den Kreis zurück. Das Spiel geht so lange, wie die Kinder Lust zu spielen haben.

10. Blindekuh

Am meisten Spaß macht dieses Spiel mit vielen Mitspielern. Einem Spieler, er ist die Blindekuh, werden die Augen mit einem Tuch oder Schal verbunden. Anschließend wird er von den anderen Spielern ein paar mal im Kreis gedreht. Blind und orientierungslos muss die Blindekuh nun versuchen, einen anderen Spieler zu fangen. Diese wiederum tanzen um sie herum, rufen, zupfen und necken sie. Wer von ihr erwischt wird, ist die nächste Blindekuh.

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