Mittwoch, 01. Oktober 2014


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Händel alla turca – eine deutsch-türkische Erfolgsgeschichte

(lifePR) (Berlin, ) Nach Sarrazin- und Integrationsdebatte zeigen deutsche und türkische Musiker jetzt auf der CD "Amor Oriental", dass erfolgreiche Integration auch auf einer ganz anderen Ebene möglich ist: Händel-Opern treffen auf türkische Sufi-Musik. Das deutsche Ensemble L'arte del mondo unter Leitung von Werner Ehrhardt und das türkische Pera Ensemble von Mehmet C. Yeşilçay haben im vergangenen Herbst in der Berliner Philharmonie ein einzigartiges Projekt verwirklicht, das nun auch als Live-Mitschnitt auf CD vorliegt. Auf Einladung der Berliner Philharmoniker haben sie in deren Alla turca-Reihe ihr Händel-Pasticcio aufgeführt. Musik aus dem osmanisch-türkischen Kulturkreis trifft auf die Musik von Händel. Aus Arien und Instrumentalstücken aus den Opern "Rinaldo", "Xerxes" und "Guilio Cesare" haben die Musiker in alter Barock-Manier ein neues Pasticcio geschaffen und mit türkischen Instrumentalfarben neu aufgemischt. Entstanden ist ein facettenreicher und mitreißend lebendiger Dialog zwischen zwei Klangwelten - die trotz ihrer eigenen Identität verblüffend miteinander harmonieren. Händels Barocksprache begegnet da uralten Gesängen, die aus der islamischen Glaubensbewegung "Sufismus" stammen. Und in den berühmten Arien wie "Ombra mai fù" und "Venti, turbini, prestate" verbünden sich gar die klassischen Instrumente von L'arte del mondo mit den Instrumenten vom Ensemble Pera. "Amor Oriental" ist ein musikalisches Plädoyer für die Toleranz zwischen den Religionen und Kulturen. Das Publikum war begeistert, die Berliner Zeitung urteilte: "...von mitreißender Lebendigkeit." Die CD ist gerade beim Label deutsche harmonia mundi / Sony Music erschienen.
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