Freitag, 31. Oktober 2014


Malerei von kalkuliert bis spontan: Ausstellung mit Arbeiten von Dieter Hinz

Kunst im Regionshaus

(lifePR) (Hannover, ) Wenn der Künstler Dieter Hinz eines ableht, dann Stagnation. "Ich bin nicht daran interessiert, mich festzulegen, ich male genauso gegenständlich wie abstrakt, es geht von extrem kalkuliert bis sehr affektiv", sagt der 55-Jährige. Eine Ausstellung mit Werken des hannoverschen Malers wird am Donnerstag, 10. Februar, im Haus der Region an der Hildesheimer Straße 20 eröffnet. Etwa 30 Werke aus 20 Jahren werden in den Treppenhausfoyers im ersten und zweiten Obergeschoß und in den sich anschließenden Gängen gezeigt (bis 8. April).

Die Auswahl an Werken zeigt die künstlerische Spannbreite, in der sich Hinz bewegt: Zu sehen gibt es Acrylmalereien, deren Motive die Grenzen zwischen abstrakt und gegenständlich aushebeln, ebenso wie die sogenannten Schriftbilder. Hier entstehen aus einem zigfach geschriebenen Satz detailreiche Porträts. Ebenfalls zu sehen sind Bilder in Dripping-Technik, einem vom Surrealisten Max Ernst erfundenen Stil. Aus der Nähe betrachtet scheinbar wahllos getropfte Farbe, kommt der Betrachter dem Kern erst aus der Distanz auf die Spur. Spannende Effekte versprechen auch Hinz' sogenannte Abwaschbilder: Mittels Wasser aus der Sprühflasche erzeugt der Nordstädter auf mehreren übereinander aufgetragenen Acrylfarbschichten einzigartige Strukturen. Ein Blickfang sind seine Pigment-Bilder voller Leuchtkraft und Intensität. Hierfür stellt Hinz seine Farben selbst her.

Dieter Hinz hat an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig studiert. Mehrfach wurde er mit Stipendien ausgezeichnet, unter anderem vom Land Niedersachsen und der Heitland Foundation. Mit großer Experimentierfreude widmet er sich unterschiedlichen malerischen Fragestellungen. Mal arbeitet er frei und impulsiv und gibt dem Zufall Raum, mal setzt er sich intensiv und mit wissenschaftlicher Akribie mit Fragen der Wahrnehmung auseinander.

Zur öffentlichen Vernissage am 10. Februar, 18 bis 20 Uhr, wird der hannoversche absurde Dichter und Wowoist Friedhelm Kändler zu Gast im Regionshaus sein. Er wird statt einer Einführungsrede die Arbeit von Dieter Hinz auf seine Weise kommentieren.

Die Ausstellung ist vom 11. Februar bis 8. April montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Diese Pressemitteilung posten:

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer