Sonntag, 25. September 2016


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Internationaler Frauentag: Zahl der berufstätigen Frauen deutlich gestiegen

8. März: Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover

(lifePR) (Hannover, ) Die Erwerbstätigkeit von Frauen hat sich in der Region Hannover positiv entwickelt: 220.000 Frauen sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt, das sind 47 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region Hannover und 14,9 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Die Frauenbeschäftigungsquote in der Region liegt damit über dem niedersächsischen und bundesdeutschen Durchschnitt. Eine Arbeitsmarktanalyse vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung hat ergeben, dass die Erwerbsquote von Frauen seit 1996 in Deutschland um zehn Prozentpunkte gestiegen ist, die der Männer dagegen nur um einen Prozentpunkt.

Und die Frauen sind besser qualifiziert als früher: Seit 2008 ist in der Region Hannover die Zahl der Akademikerinnen, die sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, um 43 Prozent gestiegen.

Unter den Führungskräften sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert - Männer haben doppelt so häufig eine Führungsposition wie Frauen inne: Laut Statistischem Bundesamt waren am Stichtag 9. Mai 2011 von insgesamt 21,4 Mio. erwerbstätigen Männern 6,8 Prozent (1,5 Mio.) als Führungskräfte tätig, der Anteil der Frauen von bundesweit 18,8 Mio. erwerbstätigen Frauen lag dagegen nur bei 3 Prozent (0,6 Mio).

Dabei lastet die Herausforderung, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, nach wie vor allem auf Frauen. Sie machen fast 80 Prozent aller Teilzeitkräfte aus. Fast jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit - nur 11 Prozent der Männer tun dies.

Das ist die Lage, auf die die Koordinierungsstelle Frau und Beruf anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hinweist. "Oft steht das stärkere familiäre Engagement der Frauen dem Interesse an einer Berufstätigkeit in Vollzeit entgegen", sagt Christiane Finner, Leiterin der Koordinierungsstelle Frau und Beruf. Ihre Aufgabe ist es, Frauen - vor allem nach der Familienphase - den Weg zurück in den Beruf zu ebnen oder alternative Karrierewege aufzuzeigen. "Wir beraten und begleiten Frauen. Unsere Seminare vermitteln Kompetenzen, geben neue Impulse und sind auch ein Stück Netzwerk-Arbeit", so Christiane Finner.

Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz erinnert daran, dass das Erwerbspersonenpotenzial von Frauen besser ausgeschöpft werden muss: "Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern leistet damit auch einen entscheidenden Beitrag, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken." Zunehmend gehöre dazu nicht nur die Kinderbetreuung, sondern auch die Möglichkeit, sich Zeit zu nehmen, um Angehörige zu pflegen. Dies betreffe Frauen wie Männer.

Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover ist ein Projekt in der Trägerschaft der Region Hannover. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert. Sie hat ihren Sitz im Haus der Wirtschaftsförderung, Vahrenwalder Straße 7. Kontakt: Telefon 0511 616 23 542, Mail frauundberuf@region-hannover.de, Netz: www.frau-und-beruf-hannover.de
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