Dienstag, 06. Dezember 2016


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Die Region nimmt Spitzenplatz bei der Bildung ein

"Alles im Blick - Trends und Fakten 2015" der Region Hannover

(lifePR) (Hannover, ) Bevölkerungszuwachs, Beschäftigungswachstum und mehr Studierende denn je: Die Region Hannover ist wirtschaftlich auf dem Vormarsch. Die neue Broschüre „Alles im Blick – Trends und Fakten 2015“ der Region Hannover zeigt Zahlen und Trends in der Region u.a. zu Bevölkerung, Beschäftigung, Kaufkraft und Studierendenzahlen.

Ein beliebter Platz zum Leben: Die Bevölkerung in der Region Hannover nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Aktuell leben mehr als 1,12 Millionen Menschen in der Region. „Die Region Hannover lockt junge Menschen und Familien wegen ihrer Familienfreundlichkeit, der guten infrastrukturellen Anbindung und des wachsenden Angebots an Arbeitsplätzen“, sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover.

In der schulischen und beruflichen Bildung nimmt die Region Hannover deutschlandweit einen Spitzenplatz ein: Schülerinnen und Schüler schließen die Schule häufiger mit einer Hochschulreife ab (38,9 Prozent) als im Landes- oder Bundesdurchschnitt (29,8 Prozent/ 35,7 Prozent). 2013 verließen insgesamt 11.200 Jugendliche eine der 100 weiterführenden Schulen mit einem Schulabschluss. Mit der Leibniz Universität, der Medizinischen Hochschule und der Tierärztlichen Hochschule gilt Hannover als renommierter Wissenschafts- und Forschungsstandort. An den Hochschulen in Hannover sind fast 44.000 Studierende eingeschrieben – ein neuer Rekordwert.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen: Mit mehr als 470.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – 250.000 von ihnen sind Männer, 220.000 Frauen – ist die Beschäftigung auf einem neuen Rekordhoch und im Vergleich zum Vorjahr um 10.000 Beschäftigte gewachsen. In der Landeshauptstadt arbeiten mehr als 300.000 Menschen, im Umland 170.000. Der Anteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem akademischen Abschluss ist in der Region Hannover mit 17 Prozent deutlich höher als in Niedersachsen und Deutschland (beides 12,7 Prozent). „Auch der Anteil von Frauen und ausländischen Beschäftigten liegt deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt“, betont Franz. Die meisten Beschäftigten arbeiten im verarbeitenden Gewerbe (68.000 Menschen), gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen (65.100) und dem Handel (63.800). Den größten Zuwachs verzeichnen die wirtschaftlichen Dienstleistungen mit einem Plus von 5,3 Prozent.

Weniger Menschen ohne Arbeit: Die Arbeitslosenquote ist in der Region Hannover im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Im Juni 2015 waren etwa 46.500 Menschen ohne Arbeit – 2.500 weniger als 2014. Damit liegt die aktuelle Arbeitslosenquote bei 7,6 Prozent. „Positiv ist auch, dass die Jugendarbeitslosigkeit gesunken ist. Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Region. Schön, dass wir dabei vorankommen“, sagt Franz und benennt Zahlen: Der Anteil junger Menschen unter 25 Jahren ohne Arbeit beträgt 8,3% und damit absolut 410 weniger als noch im Vorjahr.

Die Kaufkraft in der Region Hannover beträgt insgesamt 25,05 Milliarden Euro. Das entspricht einer durchschnittlichen Kaufkraft von knapp 22.400 Euro pro Einwohner und 104,3 Prozent der durchschnittlichen Kaufkraft in Deutschland. Auch bei der Einzelhandelskaufkraft schneidet die Region Hannover überdurchschnittlich im Vergleich zur Bundesrepublik ab: 6.015 Euro pro Einwohner und 106,1 Prozent des bundesdeutschen Durchschnitts.

Mit 68.600 Euro je Erwerbstätigem und 38.500 Euro je Einwohner liegt das Bruttoinlandsprodukt in der Region Hannover deutlich über dem Landes- und Bundesschnitt. Auch die Bruttowertschöpfung als Gesamtwert aller produzierten Waren und Dienstleistungen ist sowohl pro Erwerbstätigem als auch pro Einwohner im Vergleich zu Niedersachsen und Deutschland höher. „Das unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit der Region Hannover“, sagt Wirtschaftsdezernent Franz.

Mehr als 50.500 Unternehmen sind in der Region Hannover angesiedelt – darunter rund 44.000 Kleinstbetriebe (bis zu neun Beschäftigte) und mehr als 220 Großbetriebe mit mehr als 250 Beschäftigten. Ein Fünftel der Firmen sind in der Handelsbranche aktiv. 30 der 100 umsatzstärksten Unternehmen Niedersachsens haben ihren Sitz in der Region Hannover.

Das Gewerbeflächenangebot ist einer der wichtigsten Standortfaktoren für Unternehmen, die sich in der Region Hannover ansiedeln und erweitern möchten. 122,4 Hektar Gewerbefläche, davon 40,5 Hektar in Autobahnnähe, sind in der Region Hannover sofort vermarktbar. Für weitere 295 Hektar Gewerbeflächen gibt es Bebauungspläne, die Flächen sind allerdings noch nicht erschlossen oder befinden sich in Privateigentum. „Aufgrund von Flächenkonkurrenzen und Anforderungen an den Freiraumschutz stoßen die Entwicklungsmöglichkeiten neuer Gewerbeflächen zunehmend an ihre Grenzen“, sagt Franz. Wiedernutzbare Gewerbebrachen bekommen dadurch eine besondere Bedeutung für die Region Hannover, die aktuell mit einem Projekt die Revitalisierung von Gewerbebrachen finanziell fördert.

Auch die Mietpreise halten sich trotz einer hohen Nachfrage auf einem moderaten Level – sowohl die Büro- und Ladenmieten, als auch Wohnungsmieten. In der Landeshauptstadt liegen die Büromieten pro Quadratmeter zwischen 5,20 Euro und 11 Euro. Im Bereich der Innenstadt liegen die Ladenmieten zwischen 14 Euro und 150 Euro pro Quadratmeter; im Nebenkern zwischen 5 Euro und 15 Euro. Auch die Wohnungsmieten und Kaufpreise für Baugrund und Eigentumswohnungen sind in Hannover im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten moderat. Zum Vergleich: Im Mittel kostet in Hannover der Quadratmeterpreis einer Mietwohnung 7,50 Euro, in Köln 7,80 Euro, in Stuttgart 10,50 Euro und in München 13 Euro.

Beliebt bei Touristen: Mit rund 2,1 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr festigt die Landeshauptstadt ihre Position als übernachtungsstärkste Stadt in Niedersachsen. Im Ranking der deutschen Großstädte liegt Hannover damit auf Platz 11. Auch das Umland von Hannover verzeichnet 1,6 Millionen Übernachtungen und damit mehr als Großstädte wie Bremen, Essen oder Dortmund. Insgesamt zählte die Region Hannover 2014 fast 3,7 Millionen Übernachtungen. Für die Bekanntheit und das Image des Wirtschaftsstandortes Region Hannover sind auch die insgesamt 68 Messen im Jahr 2014 mit rund 1,6 Millionen Besucher wesentlicher Standortfaktor.

Die neue Broschüre „Alles im Blick – Trends und Fakten 2015“ der Region Hannover im Netz: www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/Standort/Trends-und-Fakten
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