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Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region Hannover: Mehr Frauen in Spitzenpositionen!

(lifePR) (Hannover, )
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März setzt sich die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten der Region Hannover dafür ein, dass mehr Frauen Posten in Aufsichtsräten erhalten. Nach wie vor sind Spitzenpositionen in Deutschland fest in der Hand von Männern. Beim Anteil von Frauen in Managementpositionen liegt Deutschland im europäischen Vergleich eher am unteren Ende der Skala. Das soll sich ändern. Die Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover fordern gesetzliche Vorgaben zur Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsräten.

Aufsichtsräte überwachen die Geschäftsführung sowie die Bestellung des Vorstandes eines Unternehmens. Wichtige unternehmerische Planungen und Entscheidungen müssen häufig dort genehmigt werden. Somit kommt einem Sitz in diesem Entscheidungsgremium höchste Bedeutung zu.

Der Frauenanteil in deutschen Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen betrug 2009 lediglich zehn Prozent. Das heißt, nur jedes zehnte Aufsichtsratmandat war im vergangenen Jahr mit einer Frau besetzt. Anders sieht es in den Unternehmen und Beteiligungen der Region Hannover aus: "In den Unternehmen und Beteiligungen der Region Hannover sind insgesamt 24 Prozent der Aufsichtsratmandate an Frauen vergeben. Bei den von der Region Hannover direkt entsandten Aufsichtsratsmitgliedern beträgt die Frauenquote in den Aufsichtsräten sogar 32 Prozent. Ein positives Beispiel, das zeigt, dass Frauen in Aufsichtsräten keine Randerscheinung mehr sind", erklärt Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover. "Insgesamt besteht aber auch hier noch Handlungsbedarf. Gleichstellung bleibt ein Schlüsselthema, das nicht vor den Toren der Aufsichtsratgremien Halt machen darf!"

"Wir machen uns dafür stark, Frauen auf ihrem Weg in die Aufsichtsräte zu fördern. Es wird Zeit, dass Frauen auch dort vertreten sind, wo wichtige Entscheidungen getroffen werden", ergänzt Brigitte Vollmer-Schubert, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Hannover.

Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils im Spitzenmanagement gibt es bereits in der EU - zum Beispiel in Norwegen: Dort ist die gesetzliche Regelung zur Einführung einer Mindestquote von 40 Prozent Frauen in den Aufsichträten mittlerweile erfüllt. Das seit 2006 geltende Gesetz wird von Regierung und Wirtschaft als Erfolg gewertet.

In Deutschland scheiterte 2001 die Initiative für eine gesetzliche Regelung, die dem des norwegischen Modells entsprochen hätte. Die stattdessen erzielte freiwillige Vereinbarung mit den Spitzenverbänden der Privatwirtschaft blieb wirkungslos. Nun ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ein Stufenplan vorgesehen, der insbesondere die Erhöhung des Anteils von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten anstrebt. Die Konkretisierung steht für März auf der Tagesordnung.

Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten fordert die Einführung einer Geschlechterquote für Aufsichtsratgremien als wichtige und effektive Strategie, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Für weitere Fragen zum Thema steht die Arbeitsgemeinschaft gerne zur Verfügung.
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