Donnerstag, 23. Oktober 2014


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Silberpreis erreicht Höchststände

(lifePR) (Flörsheim, ) Mehrere Jahrzehnte dümpelte der Preis für Feinsilber auf niedrigem Niveau vor sich hin. Seit dem vergangenem Jahr ist er förmlich explodiert: Notierte die Feinunze Silber im September 2010 noch um die 20 Dollar, so hat sich der Preis seitdem mehr als verdoppelt. Und die Tendenz scheint ungebrochen: Viele Analysten gehen davon aus, dass der Silberpreis innerhalb eines überschaubaren Zeitraums sein Allzeithoch von rund 50 Dollar aus dem Jahr 1980 übertreffen wird.

Hunt-Spekulation wiederholt sich nicht

In jenem Jahr erreichte die Silberspekulation der Gebrüder Hunt ihren Höhepunkt. Diese hatten durch massive Einkäufe den Preis, der viele Jahre um fünf Dollar pro Feinunze stagniert hatte, nach oben getrieben. Durch regulierende Maßnahmen der Börsenaufsicht stürzte der Silberkurs innerhalb kurzer Zeit ins Bodenlose und führte zum Bankrott der amerikanischen Ölmilliardäre. Zahlreiche Kleinanleger mussten herbe Verluste einstecken. Derlei ist heute nicht mehr zu befürchten, spekulative Gründe für den Höhenflug sind nicht in Sicht. Im Gegenteil: Der Trend ist stabil, weil der Kursanstieg vorwiegend durch politische und ökonomische Faktoren befeuert wird. Silber erlebt eine Renaissance wegen seiner Doppelfunktion: es ist ein sicherer Hafen in Zeiten politischer und ökonomischer Umbrüche und ein zunehmend gefragtes Industriemetall.

Krisensicheres Investment in stürmischen Zeiten

Eine Vielzahl von Faktoren schürt die Unsicherheit bei Anlegern weltweit. Ein schwacher Dollar und stetig sich verstärkende Inflationssignale führen zum Run auf Edelmetalle. Ihr Ruf als krisensichere und inflationsgeschützte Geldanlage ist ungebrochen. „Insbesondere China und Indien kämpfen mit hohen Teuerungsraten, die heimische Investoren in Scharen ins Silberinvestment treiben“, erläutert Georg Rankers vom Unternehmer Office, Rankers Finanzstrategien. „Und im Euroraum auf der anderen Seite des Globus ist die Schuldenkrise noch lange nicht ausgestanden. Die Angst vor dem Scheitern der Europäischen Gemeinschaftswährung geht um und führt zur Flucht in Sachwerte. Hinzu kommen die politischen Unruhen und Bürgerkriege in der arabischen Welt und die Atomkatastrophe von Fukushima mit ihren bisher noch nicht absehbaren Folgen.“

Silberhungrige Zukunftstechnologien

Nachhaltiger als Politik und Ökonomie wirken allerdings technologische und umweltpolitische Faktoren auf den Silberkurs. Das Edelmetall wird zwar für den Bereich Fotografie immer weniger benötigt. Weit überkompensiert wird diese Entwicklung allerdings durch die exorbitant steigende Nachfrage in den boomenden Umwelt- und Energietechnologien sowie der Medizin. Die Bandbreite reicht von der Solarenergie (Wafer-Produktion) über die Wasseraufbereitung (bakterizide Wirkung von Silber) bis hin zur Silber-Zink-Batterie. So ist absehbar, dass die Nachfrage der Industrie mit einem Anteil von 44% am Silberverbrauch weltweit den Silberkurs auch in Zukunft auf hohem Niveau halten wird.


Silber-Zink-Batterien vor breiter Markteinführung

Die neue silberbasierte Batterien-Generation hat enorme Leistungsvorteile gegenüber den derzeit vorherrschenden Lithium-Ionen-Akkus und wird voraussichtlich schon in naher Zukunft eine breite Markteinführung erfahren. Silber-Zink-Batterien haben eine um 40% längere Laufzeit, verlieren bei Tiefentladungen nicht an Leistungsfähigkeit und sind dank ihrer wasserbasierten Chemie deutlich sicherer. Die Einsatzfelder des Akkus sind riesig und reichen vom Handy über das Notebook bis zum Elektroauto. Um die Nachfrage nach Silber als Rohstoffbasis insbesondere dieser neuen Technologie wird man sich daher keine Gedanken machen müssen.

Hoher Rohstoffbedarf in China

China mit seiner stark wachsenden Volkswirtschaft und seiner ungebremsten Nachfrage nach Rohstoffen hat in der Vergangenheit schon die Öl- und Lebensmittelmärkte in Turbulenzen gestürzt. Nun folgen die Edelmetalle. Das Land ist in den letzten Jahren von einem Exporteur zu einem Großimporteur von Silber geworden. Ein Grund ist zunächst die private Nachfrage einer Bevölkerung von 1,3 Milliarden. Gold ist für viele Menschen unerschwinglich geworden und wird durch Silber als „Gold des kleinen Mannes“ ersetzt. „Aber auch hier kommen die stärksten Impulse aus der Wirtschaft“, erklärt Claudia Rankers. „Wegen der massiven Umweltprobleme sollen die Technologien zur Gewinnung erneuerbarer Energien stark ausgebaut werden.“ So wächst Chinas Solarindustrie jedes Jahr zweistellig und mittlerweile findet sich schon auf rund der Hälfte der in Deutschland installierten Solarmodule die Aufschrift „Made in China“.

Investition in Silber

Angesichts der genannten Faktoren wäre es falsch, die derzeitige Kursentwicklung am Silbermarkt als Blase zu bezeichnen. Der langfristige Trend ist stabil, schützt aber nicht vor kurzfristigen Kursrückschlägen. Neben der Investition in physisches Silber kommen vor allem börsengehandelte Fonds (ETFs) in Betracht.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rankers-cie.de
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