Donnerstag, 08. Dezember 2016


Tausende Euro Differenz

Warum sich Kunden gegen Lebensversicherer zur Wehr setzen sollten

(lifePR) (Zug, ) Kündigen Kunden vorzeitig ihre Lebensversicherung, weil die Verträge keine attraktiven Renditen mehr bieten oder weil sie dringend Geld benötigen, kommt oftmals das böse Erwachen: Der von der Versicherung mitgeteilte Rückkaufswert unterschreitet bei weitem die Summe, die kurze Zeit zuvor noch in der Wertermittlung angegeben wurde. Und obwohl in vielen Fällen der Vertrag über Jahre hinweg bedient und Tausende Euro einbezahlt wurden, beläuft sich die Rückerstattungssumme letztlich nur auf wenige Hundert Euro. Kann das möglich sein? Und viel wichtiger: Müssen Kunden sich damit zufrieden geben?

Jetzt Verträge prüfen lassen

Die klare Meinung von LV-Doktor, dem Verbraucherschutzprojekt der proConcept, das sich mit einem großen Anwaltsnetzwerk für die Rechte von Lebens- und Rentenversicherungskunden stark macht, lautet nein. So würden nach Meinung des Projektes die Versicherer viel zu hohe Beträge für Abschluss und Verwaltung veranschlagen, Zinsen nicht oder nicht ausreichend berücksichtigen und zusätzliche Rückerstattungsansprüche infolge von Formfehlern verschleiern. Beizukommen ist dem als Laie nur schwer. Zum einen, weil den mitgeteilten Rückkaufswerten keinerlei Berechnungsschlüssel beigefügt werden, zum anderen, weil Kunden selbst dann, wenn die Versicherer die Wertermittlungsgrundlage transparent vermitteln würden, die hochkomplexen Berechnungen schwerlich nachvollziehen könnten. Die Verbraucherschützer von LV-Doktor empfehlen deshalb, die entsprechenden Verträge und Schreiben der Versicherer unbedingt professionell prüfen zu lassen und im besten Fall gar nicht erst auf eigene Faust zu kündigen.

Dass sich der Gang zum Experten auf jeden Fall bezahlt macht, beweisen zwei aktuelle Beispiele.

4.100 € unter den Tisch gekehrt

Miriam Z., die ihre 2001 geschlossene Lebensversicherung im Jahre 2012 vorzeitig beenden wollte, erhielt von der bekannten Versicherungsgesellschaft in Köln einen Rückkaufswert in Höhe von 6.300 € - und das, obwohl sie während der gesamten Vertragslaufzeit rund 8.300 € einbezahlt hatte. Auch nach Abzug von Abschluss- und Verwaltungskosten und dem geleisteten Risikoschutz war diese Summe für die Betroffene nicht hinnehmbar. Zu recht, immerhin hat die Versicherungsgesellschaft in gut einem Jahrzehnt Nutzungen aus dem Vertrag gezogen. Auf diese Zinsen hat ein Kunde bei Kündigung jedoch berechtigten Anspruch. Unterstützt von den LV-Doktor-Netzwerkanwälten, die bei Vertragsprüfung zudem die Fehlerhaftigkeit der Unterlagen feststellten, forderte Miriam Z. deshalb weitere Nachzahlungen aus dem Vertrag. Mit Erfolg: Die Kölner Assekuranz muss zusätzlich zum bereits ausgekehrten Rückkaufswert nun weitere 4.100 € zahlen, insgesamt also 10.400 € statt der mitgeteilten 8.300 €.

Um 3.700 € verrechnet

Eine weitere LV-Doktor-Kundin, Sibylle S., hat vor Kurzem ähnliche Erfahrungen gemacht. In diesem Fall erhielt die ehemalige Lebensversicherungskundin bei Vertragskündigung im Jahr 2014 einen Rückkaufswert in Höhe von 7.100 €. Eingezahlt hatte sie jedoch seit Vertragsbeginn im Jahr 2002 rund 8.100 € an Prämien. Auch hier stellte sich für die Netzwerkanwälte von LV-Doktor die Frage, ob erstens der Vertrag regelkonform ist und zweitens die Zinsen ausreichend beachten wurden. Beide Fragen konnten von den Experten verneint werden. Infolgedessen unterstützten sie die Kundin dabei, ihre Nachforderungen aus dem Versicherungsvertrag gerichtlich geltend zu machen. Das Resultat: Die namhafte Assekuranz aus Karlsruhe hat sich vierstellig verrechnet und muss der Kundin nun insgesamt 10.800 € auszahlen. Hätte die Betroffene sich mit dem mitgeteilten Rückkaufswert zufrieden gegeben, hätte sie einen Verlust von 3.700 € erlitten.

"Diese beiden Beispiele stehen für eine Vielzahl von Fällen, die wir täglich bearbeiten und beweisen, dass Kunden unter gar keinen Umständen auf die Seriosität und Fairness der Lebensversicherer vertrauen sollten. Wir empfehlen, ausschließlich mit professioneller Unterstützung zu kündigen und bereits gekündigte Verträge unbedingt nachprüfen zu lassen.", meint LV-Doktor abschließend.
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proConcept Gesellschaft für Projektentwicklung- und durchführung AG

Im Rahmen von LV-Doktor erwirbt die proConcept AG eine Vielzahl von Lebens- und Rentenversicherungsverträgen und ist inzwischen mit über 80.000 Verträgen der größte Versicherungsnehmer Deutschlands (Wert über 1,7 Milliarden Euro). Wir vertreten die Auffassung, dass in diesen Verträgen noch jede Menge Geld steckt, denn die Rückkaufswerte werden häufig falsch berechnet. Daher veranlassen wir zahlreiche Klagen gegen nahezu alle Versicherungsunternehmen - mit dem Ziel der Rückabwicklung der Verträge und damit einer Erstattung aller eingezahlten Beiträge. Unsere rechtsschutzversicherten Kunden profitieren von unserem gesammelten Know-how. Ihnen stellen wir unser Anwaltsnetzwerk zur Verfügung und begleiten die Durchsetzung ihrer Ansprüche als Prozessbetreuer.

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