Montag, 05. Dezember 2016


Schutzmaßnahmen am ältesten Naturschutzgebiets des Bodensees in Unteruhldingen

(lifePR) (Unteruhldingen, ) Durch den Einfluss des Menschen gehen pro Tag drei bis 130 Arten weltweit verloren. In Unteruhldingen, direkt neben dem 1922 gegründeten Pfahlbaumuseum, befindet sich das älteste Naturschutzgebiet am Bodensee. Die 55 ha große geschützte Schutzzone der "Seefelder Aachniederung" ist der Lebensraum zahlreicher seltener und zum Teil vom Aussterben bedrohter Reptilien, Wasservögel und Fische. Unmittelbar an das Naturschutzgebiet grenzt die alte Bahnstrecke von Ober- und Unteruhldingen. Durch die fortschreitende Verbuschung und Austrocknung siedelten sich im Bereich des Bahndamms fremde Pflanzen wie das japanische Springkraut und Gartenpflanzen wie die Goldrute an. Zum Schutz des angrenzenden Naturreservates mit seinem Auenwald beginnt das Pfahlbaumuseum mit der Anpflanzung heimischer Gehölzarten. Damit soll der Anfang gemacht werden für den Erhalt einer Biodiversifikation, die der biologischen Vielfalt dient und die zum Schutz der einzigartigen Naturlandschaft am Bodensee beiträgt. Aktuell zeigt das Pfahlbaumuseum die Sonderausstellung "Auenwälder am Bodensee" der Bodenseestiftung, die noch bis zum 1. Mai zu sehen ist (täglich geöffnet von 9-19 Uhr). www.pfahlbauten.de
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