Samstag, 10. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 159663

"Gemeinsam stärker": NVV und Niederrheinwerke rücken näher zusammen

(lifePR) (Mönchengladbach/Viersen, ) Die Niederrheinische Versorgung und Verkehr AG (NVV) und die Niederrheinwerke Viersen GmbH werden künftig noch enger zusammenarbeiten. Die Städte Mönchengladbach und Viersen wollen deshalb gemeinsam eine Holding gründen und ihre Versorgungsaktivitäten dort bündeln. Ziel der neuen Gesellschaft ist es, die Marktposition beider Unternehmen und die Region zu stärken.

Die Stadt Viersen wird sich an der NVV beteiligen und damit den Grundstein legen für eine Kooperation mit der Stadt Mönchengladbach. Beide Kommunen werden ihre NVV-Anteile in die neue Holding einlegen. Auch kommunale Aufgaben wie Nahverkehr und Bäderbetrieb sollen in dieser noch zu gründenden Gesellschaft gebündelt werden. Die Stadt Viersen wird in der neuen Holding eine Sperrminorität erhalten. Die gesellschaftsrechtliche Umsetzung des Modells ist zum 01.01.2011 geplant. Zuvor müssen noch die politischen Gremien zustimmen. Die rechtliche Machbarkeit des Vorhabens wurde bereits durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bestätigt.

"Der Zeitpunkt für ein engeres Zusammenrücken ist gut gewählt", sagt Reiner Brandts, Vorsitzender des Aufsichtsrates der NVV AG. "NVV und Niederrheinwerke agieren aus einer Position der Stärke heraus - und werden gemeinsam noch stärker werden. Die neue Holding ist für Mönchengladbach und Viersen ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung."

Die Kooperation steht unter dem Motto "Gemeinsam stärker". Damit wird die Haltung und der Anspruch beider Unternehmen deutlich: Es findet keine Übernahme statt. Die Partner steigen gemeinsam in die neue Holding ein. "Dank der neuen Struktur bleibt die Wirtschaftskraft beider Unternehmen erhalten. Dies dient der Region und den Menschen, die hier leben und arbeiten", sagt Thomas Gütgens, Aufsichtsratsvorsitzender der Niederrheinwerke Viersen GmbH.

Gemeinsame Ausrichtung auf neue Herausforderungen

Die Kooperation wird die Marktposition der beiden Versorgungsunternehmen stärken. Der Energiemarkt ist ein hart umkämpftes Terrain. Im Zuge der Liberalisierung ist die Konkurrenz unter den Versorgungsunternehmen enorm gewachsen - bei insgesamt stagnierendem Energiebedarf. Den Herausforderungen auf dem Energiemarkt kann ein größerer Verbund besser begegnen als jeder Partner für sich alleine. Hinzu kommen die politischen Rahmenbedingungen. Der Gesetzgeber stellt die Energieversorger permanent vor neue Aufgaben, eine Bündelung von Kräften ist deshalb sinnvoll und notwendig. Auch vor dem Hintergrund neuer steuerlicher Rahmenbedingungen macht die Kooperation Sinn für beide Unternehmen. Die neue Holdingstruktur ermöglicht den Erhalt einer Steuerersparnis in Höhe von acht Millionen Euro. Die neue Gesellschaft ist offen für weitere Kooperationspartner und stellt somit eine wachstumsfähige Plattform für die Region dar.

Die Arbeitsplätze in Mönchengladbach und Viersen bleiben erhalten

Es wird keine betriebsbedingten Kündigungen wegen der Kooperation geben. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten, kein Mitarbeiter muss um seinen Job bangen. Im Gegenteil: Da die Aufgaben für die Energieversorger immer komplexer werden, gibt es künftig mehr Arbeit. Ein vereintes Unternehmen kann sich auf diese Herausforderungen besser einstellen und sich auf dem Bewerbermarkt professioneller positionieren.

Kooperation NVV und Niederrheinwerke besteht seit fünf Jahren

Das Mönchengladbacher und das Viersener Versorgungsunternehmen arbeiten bereits seit dem Frühjahr 2005 zusammen - mit Vorteilen für beide Partner und für die jeweiligen Kommunen. Die Stadt Viersen beteiligte die NVV vor fünf Jahren mit 49 Prozent an den Niederrheinwerken Viersen. Im Jahr 2006 erhöhte sich der Anteil der NVV auf 50 Prozent. Seitdem gehören die Niederrheinwerke jeweils zur Hälfte der NVV und der Stadt Viersen. 50 Prozent der Anteile der NVV entfallen auf die Stadt Mönchengladbach, die andere Hälfte liegt in den Händen von RWE. NVV und Niederrheinwerke haben in den vergangenen fünf Jahren auf vielen Ebenen zusammengearbeitet, unter anderem bei der Energiebeschaffung und in vertrieblichen Fragen. "Die vergangenen fünf Jahre haben gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen der NVV und den Niederrheinwerken Früchte trägt", sagt Reiner Brandts. "Auf diesem Boden kann Neues wachsen und gedeihen."

Die Niederrheinische Versorgung und Verkehr Aktiengesellschaft (NVV) ist Dienstleister der Region: Die NVV versorgt ca. 588.000 Menschen mit Strom und 450.000 mit Gas. Ihre Aufgabe ist gleichzeitig die Wasserversorgung (Trink- und Abwasser) für über 260.000 Personen. Im öffentlichen Nahverkehr befördert die NVV AG mehr als 48 Millionen MöBus-Fahrgäste pro Jahr, und sie betreibt Hallen- und Freibäder mit über 7.000 Quadratmetern Wasserfläche. Als innovativer und verantwortungsbewusster Wirtschaftsfaktor in der Region engagiert sich die NVV AG für Sport, Kultur und Soziales und ist mit 30 Mio. Euro Auftragsvolumen ein bedeutsamer Auftraggeber für die heimische Wirtschaft. Anteilseigner sind zu je 50 Prozent RWE und Stadt Mönchengladbach. NVV - Der Herzschlag der Region.

Die Niederrheinwerke Viersen GmbH sind ein moderner Dienstleister, der zu 50 Prozent der Stadt Viersen gehört. Von den Niederrheinwerken und ihren Tochtergesellschaften im Kreis beziehen rund 50.000 Kunden Strom, 31.000 Erdgas und 26.600 Trinkwasser. Zudem betreiben die Niederrheinwerke die Schwimmbäder in Viersen, das H2Oh in Tönisvorst - und tragen mit 24 Bussen im öffentlichen Nahverkehr zur Mobilität der Bürger bei. Das Unternehmen engagiert sich für soziale, kulturelle und sportliche Projekte in der Region.
Diese Pressemitteilung posten:

Niederrheinwerke Viersen GmbH

Die www.niederrheinsuche.info ist ein kostenloser Service der Niederrheinwerke Viersen GmbH.Die Niederrheinwerke Viersen GmbH sind ein moderner Dienstleister, der zu 50 Prozent der Stadt Viersen gehört.Von den Niederrheinwerken und ihren Tochtergesellschaften im Kreis beziehen rund 50.000 Kunden Strom, 31.000 Erdgas und 26.600 Trinkwasser. Zudem betreiben die Niederrhein- werke die Schwimmbäder in Viersen, das H2Oh in Tönisvorst - und tragen mit 25 Bussen im öffentlichen Nahverkehr zur Mobilität der Bürger bei.

Das Unternehmen fördert die soziale, kulturelle und sportliche Infrastruktur in der Region.

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer