Sonntag, 04. Dezember 2016


Pindl-Spendeninitiative für Flüchtlinge in Regensburg

(lifePR) (Regensburg, ) Bekleidung, Schuhe, Kinderspielzeug: Mit zwei randvoll gepackten Kleintransportern überraschten die Schüler des Pindl-Internats die Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung in Regensburg.

Regensburger Schüler wollen dabei helfen, dass sich Flüchtlinge aus den Krisengebieten der Welt hier willkommen und wohl fühlen. Mit einer groß angelegten Spendeninitiative haben Schüler, Eltern und Betreuer der Privaten Schulen Pindl unter der Leitung des Internats und der Wirtschaftsschule die in Regensburg untergebrachten Asylsuchenden unterstützt. Den Inhalt zweier randvoll gepackter Kleintransporter übergab Internats-Leiter Thomas Walther gemeinsam mit Schülern in der Erstaufnahmeeinrichtung in der Zeißstraße, darunter Bekleidung, Schuhe und Spielzeug, vieles davon im Neuzustand. "Dass wir heute in glückliche Kinderaugen schauen können, ist der größte Lohn für die Jugendlichen und mich", sagte Walther bei der Übergabe.

Rund 300 Menschen aus den Kriegs- und Krisenherden rund um den Globus - vor allem aus Syrien, Iran, Irak, aber auch aus der Ukraine und Albanien leben derzeit in der Regensburger Erstaufnahmeeinrichtung. Die Unterbringung ist zweckmäßig. Die Flüchtlinge bleiben dort bis zu drei Monate.

Rund drei Viertel der Bewohner sind Männer. Besonders für sie fehlt es an Kleidung. Als der Leiter des Privaten Internats Pindl davon erfuhr, suchte er den Kontakt zu den Mitarbeitern der Einrichtung und zur Caritas, die die Sozialberatung in der Unterkunft organisiert. So entstand die Idee für die Spendeninitiative. Die Resonanz auf den Aufruf sei überwältigend gewesen, sagt Thomas Walther. "In nur zwei Wochen haben wir zwei Kleintransporter komplett füllen können."

Die Spendenaktion sieht der Internats-Chef als gelungene Aktion, um sich hierbei gemeinsam mit Schülern ein persönliches Bild zu verschaffen und mit  Flüchtlingen ins Gespräch zu kommen. Dank ehrenamtlicher Unterstützung, wie beispielsweise CampusAsyl, gebe es zwar bereits Deutschunterricht und Freizeit-Angebote wie Malnachmittage. "Jeder Einzelne von uns kann aber noch mehr tun und der Austausch mit den Flüchtlingen wäre eine sehr wertvolle Erfahrung für unsere Kinder", sagt Walther. Der Dialog ermögliche, weitere Brücken zu bauen und unterstreiche die Bereitschaft zur Unterstützung. "Die Schüler sind unsere Zukunft und die gesellschaftliche Herausforderung der kommenden Generation in den nächsten Jahren besteht in der Ausweitung von globaler Toleranz und Solidarität", so der Leiter des Internats.
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