Samstag, 03. Dezember 2016


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Tipps für einen erholsamen Schlaf

Zum Tag des Schlafes am 21. Juni 2008: Naturgemäße Behandlung von Schlafstörungen

(lifePR) (Bad Waldsee, ) Wer kennt das nicht: wieder mal zu spät eingeschlafen, nachts mehrmals wachgeworden, vielleicht sogar schweißgebadet umhergewälzt und morgens todmüde aus dem Bett gequält, ohne jede Vorstellung, wie man die Pflichten des Alltages in diesem erbärmlichen Zustand bewältigen soll. So ergeht es tagtäglich Millionen von Menschen. In Deutschland leiden laut Deutscher Akademie für Gesundheit und Schlaf (DAGS) sogar 10-15 Prozent der Bevölkerung an behandlungsbedürftigen Schlafstörungen. Dabei gehört der Schlaf zu den Grundbedürfnissen des Lebens und ist essenziell für unsere Lebensqualität. Umso verwunderlicher mutet es an, dass es erst seit dem Jahr 2000 den Tag des Schlafes gibt. Denn ein ungestörter und gesunder Schlaf wirkt nicht nur leistungssteigernd, sondern stärkt das Immunsystem und mindert Stressanfälligkeit.

Früherkennung hilft heilen

Die Ursachen von Schlafstörungen sind sehr vielfältig und oft schwer herauszufinden. Ärzte für Naturheilverfahren und Akupunkturexperten vertreten die Auffassung, dass bestimmte Schlafstörungen durch organische Schäden zu erklären sind. So erwachen viele Menschen mit Durchschlafstörungen zwischen ein und drei Uhr nachts. "Nach der Organ-Uhr der chinesischen Akupunktur ist dies die Hauptarbeitszeit der Leber", erklärt Dr. med. Vinzenz Mansmann, Chefarzt der NaturaMed Vitalclinic in Bad Waldsee (www.naturamed.de). "Wir sind davon überzeugt, dass Durchschlafstörungen, die zwischen ein und drei Uhr nachts auftreten, mit Störungen des Leberstoffwechsels verbunden sind." Betroffenen empfiehlt er, diese bei einem naturmedizinisch erfahrenen Arzt abzuklären und wenn nötig mit einer speziellen Therapie behandeln zu lassen. So werden in der NaturaMed Vitalclinic Ursachendiagnose-Tage angeboten, die sehr umfassend organische und seelische Komponenten abklären. Bislang verborgene Entzündungsherde, chronische und hartnäckige Krankheitsbilder können so im Anfangsstadium erkannt werden. Der Betroffene erhält einen Maßnahmenplan und eine ganzheitliche Behandlung im Kampf gegen Stresssymptome. Manche Schlafstörungen erklären sich allerdings ganz einfach aus den Lebensumständen der Betroffenen. Ermüdungserscheinungen und Erholungsunfähigkeit infolge körperlicher und nervlicher Überbeanspruchung sind die Regel in unserer heutigen Leistungsgesellschaft. Kommen Mobbing und ein schlechtes Arbeitsklima dazu, ist der Teufelskreis perfekt. Die Betroffenen kommen im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr zur Ruhe.

Schlafmittel erzeugen keinen natürlichen Schlaf

Zu wenige der betroffenen Menschen akzeptieren die Tatsache, dass jeder seinen individuellen Schlafbedarf und seine individuellen Schlafzeiten hat, und versuchen, ihrem Körper einen unliebsamen Lebensstil aufzuzwingen. Trotz der vielen Möglichkeiten, durch Änderung der Lebensweise Schlafstörungen zu beheben, gehen sie das Problem von vornherein mit Tabletten an. Die üblichen Schlafmittel behandeln nur die Symptome und nicht die Ursache der Schlafstörung und können daher nicht zu natürlichem Schlaf verhelfen. Im Gegenteil: Schlafmittel können den Schlafverlauf erheblich stören, vor allem wenn sie unmittelbar vor dem Zubettgehen eingenommen werden. Schlaf- und Traumphasen geraten vollkommen durcheinander, die Erholung bleibt aus, und beim Aufwachen haben viele das Gefühl, überhaupt nicht geschlafen zu haben. Die Folge ist, dass immer höhere Dosen benötigt werden, was dann auf Dauer zur Abhängigkeit führen kann. "Bei leberbedingten Durchschlafstörungen belasten diese chemischen Schlafmittel den Leberstoffwechsel noch zusätzlich und verschlimmern dadurch die eigentliche Schlafstörung. Reflexartig wird dann von Patient oder Hausarzt die Dosis nochmals erhöht und es beginnt ein unseliger Teufelskreis," warnt Dr. Mansmann. "Bei älteren Menschen erreicht man oft wieder einen natürlichen Schlaf, indem man die vielen chemischen Medikamente auf pflanzliche Präparate umstellt und dadurch die Leber entlastet."

Spielregeln für guten Schlaf

Nach der Erfahrung von Dr. Mansmann sind die meisten Schlafstörungen mit recht einfachen Mitteln zu beheben. Grundsätzlich muss beherzigt werden, dass guter Schlaf an gewisse Regeln gebunden ist:

- Es sollte ein strukturierter Tagesablauf mit regelmäßigem Schlaf-Wach-Rhythmus eingehalten werden.
- Die Nacht ist ein schlechter Ratgeber. Zuviel Grübeln vor dem Einschlafen ist kontraproduktiv. Denken Sie an schöne Erlebnisse des Tages oder den letzten Urlaub.
- Zur Schlafhygiene gehört eine schlaffördernde Umgebung: so sollten Bett und Matratze individuell angepasst, die Temperatur eher etwas niedriger und die Raumluft generell frisch und nicht zu trocken sein.
- Lärm und Licht müssen aus dem Schlafzimmer verbannt werden.
- Schwere Mahlzeiten am Abend sind tabu. Reduzieren Sie vor allem Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Kartoffeln und Reis.
- Zuviel Alkohol- und Tabakkonsum ist schädlich für gesunden Schlaf. Ebenso sollte ab dem späten Nachmittag nicht mehr übermäßig Kaffee oder schwarzer Tee getrunken werden.
- Jede Form von "Action" (auch Krimis!) vor dem Schlafengehen sollte vermieden und durch einen beruhigenden Abendspaziergang ersetzt werden.

Liegt man trotz alledem nachts wieder einmal wach, gibt es bewährte Maßnahmen zur "Ersten Hilfe". Anstatt sich quälend hin und her zu wälzen oder zur Schlaftablette zu greifen, steht man besser wieder auf und beschäftigt sich mit einfachen Dingen, die man immer wieder aufgeschoben hat: Briefe schreiben, Bügeln, Fotos einkleben. Nach etwa einer halben Stunde geht man wieder ins Bett. Will sich der Schlaf immer noch nicht einstellen, steht man einfach wieder auf. Diese Methode erfordert etwas Geduld, führt aber mit der Zeit in vielen Fällen zum Erfolg.

Nerven- und Schlaftee.

Zur Behandlung von Schlafstörungen hat sich außerdem folgendes Tee-Rezept bewährt:

Ringelblumenblätter
Melissenblätter
Pfefferminzblätter
Baldrianwurzel
Brombeerblätter
Johanniskraut
Hopfenzapfen
Passionsblumenkraut

Noch ein Tipp zum Einschlafen:
Wir schlafen immer in der Atempause nach dem Ausatmen ein. Verlängern Sie einfach diese Pause und Sie schlafen schneller ein. Zählen Sie z. B. beim Einatmen sowie beim Ausatmen jeweils von eins bis vier und nochmals in der Atempause von eins bis vier.
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