Dienstag, 06. Dezember 2016


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Ein gutes Jahr für den Nationalpark Eifel

Lebensraum für über 1.000 gefährdete Arten, 60.000 Buchen gepflanzt, über 30.000 Teilnehmer an Veranstaltungen

(lifePR) (Schleiden-Gemünd, ) 2009 war für den Nationalpark Eifel ein gutes Jahr. Dieses Fazit zum sechsten Jahr nach Gründung des Schutzgebietes zieht die Nationalparkverwaltung im Landesbetrieb Wald und Holz NRW. Nach derzeitigem Wissensstand bietet das Schutzgebiet Lebensraum für über 4.800 Tier- und Pflanzenarten. Davon stehen über 1.000 Arten auf den Roten Listen der gefährdeten Arten. Zur Förderung der heimischen Laubwälder hat die Nationalparkverwaltung in größeren zusammenhängenden Fichtenwäldern allein im vergangenen Jahr rund 60.000 junge Buchen gepflanzt. Zu einer ökologischen Aufwertung trug zudem der Rückbau von asphaltierten Wegedecken auf einer Länge von gut vier Kilometern bei. Großer Beliebtheit erfreuten sich weiterhin die Naturerlebnis- und Umweltbildungsprogramme mit über 30.000 Teilnehmern. Die Nationalpark-Tore mit Ausstellungen in Heimbach, Simmerath-Rurberg, Schleiden-Gemünd und Monschau-Höfen wurden in den vergangenen zwölf Monaten von über 220.000 Gästen besucht. Nicht enthalten in dieser Zahl sind die Gäste des Nationalpark-Tors Nideggen, das erst im Juni 2009 eröffnet wurde. Abgeschlossen ist seit dem Frühjahr auch die Markierung des Wanderwegenetzes inklusive Begrüßungsschildern an allen Zugängen.
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Nationale Naturlandschaften

Der Nationalpark Eifel liegt rund 60 Kilometer südwestlich von Köln. Das Schutzgebiet gehört zu den Nationalen Naturlandschaften, die als Dachmarke alle deutschen Großschutzgebiete unter einem Namen vereinen. Ihr Ziel ist es, die derzeit 14 Nationalparks, 16 Biosphärenreservate und über 100 Naturparks durch ihren gemeinsamen Auftritt zum Inbegriff für die Schönheit deutscher Natur zu machen.

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