Sonntag, 11. Dezember 2016


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Michelin erwartet Zunahme des Winterreifengeschäfts 2009

Umweltprämie kurbelt auch die Nachfrage nach Autoreifen in Deutschland an

(lifePR) (Karlsruhe, ) Der deutsche Markt für Winterreifen wird 2009 stark von der Umweltprämie profitieren, erwarten die Vertriebsexperten des französischen Reifenherstellers Michelin. Im Handel befindet sich kaum noch Lagerware. Die Verkaufsniederlassungen sind dringend auf Nachschub von den Herstellern angewiesen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet dank der staatlichen Förderung in diesem Jahr mit einem kräftig gestiegenen Absatz von 3,5 Millionen Neuwagen in Deutschland, die zusätzlich zur kalten Jahreszeit auf Winterreifen umgerüstet werden können.

Bereitschaft zum Umrüsten nimmt zu

Auch das erhöhte Sicherheitsbewusstsein der Kunden und die seit drei Jahren geltenden Bußgelder für nicht an die Witterung angepasste Bereifung tragen zum expandierenden Winterreifengeschäft bei. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich die Leistungsfähigkeit moderner Winterreifen immer mehr an die Performance von Sommerreifen angleicht, wodurch die Bereitschaft zum Reifenwechseln vor der kalten Jahreszeit wächst.

Als Folge ist die Umrüstquote in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Im Winter 2007/2008 lag sie in Deutschland nach Angaben des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk bei 58,1 Prozent. Drei Jahre zuvor waren es noch 50,4 Prozent.

Trend zu höherem Speed-Index auch bei Winterreifen

Quer durch alle Hubraumklassen setzt sich der Trend zu immer leistungsfähigeren Fahrzeugen fort. Viele Fahrzeugeigner wollen sich auch im Winter bei geeigneten Straßenverhältnissen die Möglichkeit zum zügigen Fahren auf der Autobahn offenhalten. Konsequenz für Reifenhersteller und -handel: Nicht nur die Zahl der verkauften Winterreifen steigt kontinuierlich, sondern auch der Anteil der Ausführungen mit höheren Speed-Indizes. Waren 1997 lediglich 11,7 Prozent der verkauften Winterreifen mit dem Geschwindigkeitsindex H ausgezeichnet (bis 210 km/h), so stieg deren Anteil bis 2007 auf 22,6 Prozent. 2009 wird er voraussichtlich bei 25 Prozent liegen.

Winterpneus mit Geschwindigkeitsfreigaben bis 240 km/h (V-Kennung) werden künftig ebenfalls weiter an Bedeutung gewinnen. Ihr Anteil am gesamten Ersatzgeschäft betrug 2007 drei Prozent. 2009 werden es bereits etwa vier Prozent sein. Zum Vergleich: 2004 waren es noch 1,3 Prozent.

Der Löwenanteil des Winterreifenabsatzes, insgesamt 68 Prozent, wird 2009 auf die Geschwindigkeitsklassen Q (bis 160 km/h) bis T (bis 190 km/h) für die volumenstarken Segmente der Klein- und Kompaktwagen entfallen. Mit dem T-markierten Winterpneu ALPIN A3 hat Michelin in dieser populären Klasse einen Reifen mit besonders ausgewogenem Leistungsspektrum im Programm. Zu seinen Stärken zählen das ausgewogene Fahrverhalten auf winterlichen Straßen, die hohe Laufleistung sowie gute Brems- und Nässeeigenschaften.

Starke Winterreifenmärkte Österreich und Schweiz

In den schneereichen Nachbarländern Österreich und Schweiz liegen die Verkaufszahlen für Winterreifen schon seit Jahren über dem Absatz für Sommerreifen. Wie in Deutschland wächst auch hier das Segment mit Kennung H sehr schnell. Während sein Anteil 1997 in der Schweiz noch bei 8,3 Prozent aller verkauften Winterreifen lag (Österreich: 4,9 Prozent), wird es 2009 voraussichtlich 22 Prozent ausmachen (Österreich: 18,9 Prozent).

Noch ausgeprägter ist die Zunahme im Segment der Reifen mit den Speed-Indizes V bis Z (240 km/h und darüber): Hier geht der Handel in der streng tempobegrenzten Schweiz von einer Absatzsteigerung auf einen Anteil von 4,4 Prozent am gesamten Winterreifen-Ersatzmarkt aus (Österreich: 2,4 Prozent).

Spike-Reifen in Österreich und der Schweiz erlaubt

Als Besonderheit ist in Österreich und der Schweiz anders als in Deutschland das Fahren mit Spike-Reifen in bestimmten Monaten und mit besonderen Geschwindigkeitsbegrenzungen erlaubt. Mit dem X-Ice North stärkt Michelin in beiden Alpenländern seine Marktposition in diesem speziellen Segment.
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Michelin Reiseverlag - Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA

Michelin ist einer der größten Reifenhersteller der Welt. Das 1891 von den Brüdern André und Edouard Michelin gegründete Unternehmen erwirtschaftete 2009 mit rund 103.000 Beschäftigten einen Umsatz von 14,807 Milliarden Euro und hat weltweit einen Marktanteil von 17,2 Prozent. In 68 Werken in 19 Ländern rund um den Globus entstehen jährlich etwa 150 Millionen Reifen. Darüber hinaus entwickelt und produziert Michelin als Zulieferer namhafter Automobilhersteller Systemkomponenten im Bereich Fahrwerke sowie Reifendruck-Kontrollsysteme. Das Portfolio des nach wie vor weitgehend in Familienbesitz befindlichen Konzerns umfasst insgesamt etwa 21.000 Produkte und Services, die der Mobilität und Sicherheit dienen. Dazu zählen auch Online-Routenplaner sowie die berühmten Reiseführer und Straßenkarten. Die MICHELIN Lifestyle Kollektion ergänzt das umfangreiche Portfolio um nützliche und ansprechende Accessoires rund um die Mobilität.

In Deutschland ist Michelin bereits seit über 100 Jahren vertreten. Heute sind die Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA mit einer Jahresproduktion von 17,3 Millionen Reifen und insgesamt rund 7.850 Arbeitsplätzen einer der größten Reifenhersteller in Deutschland. An den Standorten Karlsruhe, Bad Kreuznach, Homburg, Bamberg und Trier sind etwa 4.850 Mitarbeiter in der Produktion, dem Vertrieb und der Logistik beschäftigt. Dazu kommen rund 3.000 Mitarbeiter bei Tochterunternehmen, wie beispielsweise dem Reifen-Räder-Spezialisten EUROMASTER und dem Runderneuerungsbetrieb LAURENT REIFEN GmbH.

Wegbeschreibung

Über die A 5, Abfahrt "Karlsruhe-Mitte". Folgen Sie der B 10, die als Südtangente um den Karlsruher Stadtkern herumführt. Auf der B 10 passieren Sie zwei Unterführungen. Etwa 2,7 Kilometer nach der zweiten, längeren Unterführung nehmen Sie die Ausfahrt B 36 Rastatt/Daxlanden. Halten Sie sich ganz links und biegen Sie an der Ampel links auf die B 36 ab. Sie überqueren eine Brücke und nach etwa 600 Metern liegt auf der rechten Seite die Werkspforte der Michelin Reifenwerke KGaA.


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