Dienstag, 06. Dezember 2016


Bayerisches Baugewerbe begrüßt 10.000-Häuser-Förderprogramm des Freistaats

Peteranderl: "Bayern Vorreiter - Bund ist gefordert"

(lifePR) (München, ) "Das gestern von der Staatsregierung beschlossene 10.000-Häuser-Proramm macht Bayern bei der Energiewende im Gebäudebereich zum Vorreiter bei der Energiewende im Gebäudebereich. Nun ist der Bund gefordert. Es ist der falsche Weg, die energetischen Anforderungen an Wohnungsneubauten ständig weiter zu erhöhen. Dadurch wird bezahlbarer Wohnraum nur immer teurer, aber die Klimaziele werden nicht erreicht. Die Wohnungsbaupolitik des Bundes muss sich stattdessen wesentlich stärker auf den Gebäudebestand konzentrieren. Denn die wirklichen Energieeinspar-Ressourcen liegen bei der völlig unzureichenden Sanierung der Altbauten. Diese kann aber nicht mit immer schärferen Dämmauflagen erzwungen werden. Nötig ist stattdessen eine Motivation der Hauseigentümer zur energetischen Sanierung durch steuerliche Förderung und Zuschüsse." Dies sagte Franz-Xaver Peteranderl, Präsident der Bayerischen Baugewerbeverbände heute in München.

Der Freistaat Bayern will ab September mit dem 10.000-Häuser-Programm seine Bürger bei energetischen Maßnahmen im Gebäudebereich mit finanziellen Zuschüssen unterstützen. Gefördert werden grundlegende und TeilSanierungen und energieeffiziente Neubauten. Der Fokus des Programms liegt auf dem Altbau. Das Programm ist für ein Gesamtbudget von 90 Millionen Euro ausgelegt und hat eine Laufzeit von vier Jahren (2015 - 2018). Interessierte Bürger können einen EnergieBonusBayern erhalten: Die Förderung beträgt zwischen 1.000 Euro bis zu maximal 18.000 Euro. Je anspruchsvoller das Bauvorhaben, umso höher die Förderung.
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Landesverband Bayerischer Bauinnungen (LBB)

Die Bayerischen Baugewerbeverbände sind die Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände des mittelständischen bayerischen Baugewerbes und vertreten 69 Innungen mit ca. 3.400 Betrieben und etwa 70.000 Beschäftigten

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