Samstag, 20. September 2014


Strategiereport

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Die Sorge vor wachsenden ökonomischen und politischen Spannungen im Euroraum spiegelt sich derzeit in rekordtiefen Renditen deutscher Staatsanleihen wider. Nähmen die Zweifel an der Eurozone infolge der momentan eingeschränkten politischen Handlungsfähigkeit noch zu, drohte sogar ein Überschießen des Bund-Futures. Da letztlich alle Register gezogen werden, um die Gemeinschaftswährung zu retten, dürfte das aktuell extrem niedrige Renditeniveau bei Bundesanleihen jedoch nicht von Dauer sein.

Die gute Stimmung bei Aktienanlegern ist zuletzt wieder in Pessimismus umgeschlagen. Im Sinne der Kontraindikation spricht dies dafür, dass die Korrektur bereits weit gediehen ist. Angesichts günstiger Bewertungsrelationen und anziehender Gewinnerwartungen besteht bei Dividendentiteln durchaus Luft nach oben. Aufgrund des u. E. relativ ungünstigen Chance-Risiko-Verhältnisses von Renten ist es empfehlenswert, Liquidität deutlich überzugewichten und Aktien überzugewichten.

Das Fahrwasser für Rohstoffe dürfte kurzfristig noch relativ unruhig bleiben. Bei Gold stehen die Chancen nicht schlecht, dass es spätestens im Bereich um 1.600 $/oz zu einer Stabilisierung kommt. Obwohl die schwierigen politischen Verhältnisse in Europa kurzfristig noch zu Unsicherheiten führen könnten, ist längerfristig doch mit einem weniger starken US-Dollar und somit für das gelbe Metall eher mit Rückenwind von der Währungsseite bzw. aus dem monetären Umfeld zu rechnen.

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