Donnerstag, 02. Oktober 2014


KWS bietet viele Berufe unter einem Dach

80 Schülerinnen und Schüler lernten beim Zukunftstag 2012 die Ausbildungsberufe bei KWS kennen

(lifePR) (Einbeck, ) Die jungen Besucher erhielten Einblicke in spannende und zukunftsträchtige Arbeitsfelder mit dem Ziel, unterschiedliche Berufe wie Landwirtschaftlich-technische Assistenten/-innen (LTA) und - Laboranten/-innen (LTL - zukünftig Pflanzentechnologe/-in), Industriekaufleute, Elektroniker/-innen für Betriebstechnik und Industriemechaniker/-innen Maschinen- und Systemtechnik vor Ort kennen zu lernen.

Im chemischen Labor konnten die Schüler den pH-Wert einiger Lösungen, wie z.B. Wasser und Saft, aber auch vom Boden messen. Solche Messungen sind tägliche Routine im Labor von KWS. "Ich hätte nicht gedacht, dass Cola so sauer ist", war die erstaunte Erkenntnis eines jungen Besuchers.

Auch Arbeiten unter sterilen, also keimfreien Bedingungen wird vorausgesetzt. Die Aufgabe für die jungen Gäste lautete, Geräte zu sterilisieren, Sonnenblumenkerne mit Pinzette in Nährmedium zu setzen und die Plastikbox zu schließen. Nur wer sauber gearbeitet hat, wird nach einigen Tagen eine kleine Sonnenblume wachsen sehen.

In der Landwirtschaft gibt es zahlreiche Schädlinge: Nematoden leben im Boden und können die Wurzeln der Zuckerrübe schädigen. Daher werden im Arbeitsbereich der Phytopathologie bei KWS ca. 6000 Bodenproben pro Jahr auf das Vorkommen von Nematoden untersucht. Die Schüler versuchten, Eier von Nematoden unter dem Mikroskop zu zählen. "Nicht so einfach, die kleinen Eier aufzuspüren!"

Erneuerbare Energie ist ein sehr aktuelles Thema. In der Abteilung "Nachwachsende Rohstoffe" konnten die Schüler die Energiedichte von Holz, Kohle, Erdöl und Stroh schätzen. Sie erhielten Informationen über Aufbau und Funktionsweise einer Biogasanlage mit dem Hinweis, dass eine Anlage wie die in Einbeck rund 15.000 Haushalte mit Gas versorgen kann.

Wie funktioniert eigentlich ein Büroalltag? Die Ausbildungsfelder: Industrie, Marketing und Informatik wurden kurz dargstellt. Dabei sagten die Fotos der täglichen Arbeiten mehr als Worte. Drei Jahre dauert in der Regel die Ausbildung und endet mit einer Abschlussprüfung. "Hört denn die Lernerei nie auf?"

In der Ausbildungswerkstatt der KWS konnten die Schüler verschiedene Metallarbeiten ausführen und elektrische Schaltpläne lesen.

Nach einer Stärkung nutzten die Mädchen und Jungen dann die Gelegenheit, den Berufsalltag der Eltern oder eines befreundeten Erwachsenen vor Ort kennen zu lernen.
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