Montag, 05. Dezember 2016


Exaltiertes Pop Chamäleon trifft Sinfonieorchester

Boy George bei der Nokia Night Of The Proms 2010

(lifePR) (München, ) Sieben Monate vor Beginn des vorweihnachtlichen Klassik trifft Pop Spektakels lässt der Veranstalter die erste Katze aus dem Sack. Boy George wird als einer von fünf Stargästen an der Tournee teilnehmen. Bevor die in Branchenkreisen als Sensation gefeierte Reunion seiner Band Culture Club 2011 auf Tour geht, haben die Besucher der Nokia Night Of The Proms vorab die Chance, eine der schillerndsten Popikonen der 80er Jahre exklusiv live zu erleben.

George wuchs als Sohn irisch-katholischer Eltern auf. Schon früh kopierte er den Modestil seiner Vorbilder Marc Bolan und David Bowie, die er musikalisch sowie modisch verehrte. Dies hatte zur Folge, dass George immer häufiger mit dem britischen Schuluniformsystem in Konflikt geriet, bis er wenig später deshalb von der Schule verwiesen wurde. In London konnte er seinen Stil in den unzähligen Clubs der Stadt ausleben und lernte wenig später Malcolm McLaren kennen, der ihn erst in seine Band Bow Wow Wow aufnahm, um ihn nur unwesentlich später zu feuern, weil selbst ihm sein feminines Gehabe auf die Nerven ging. George gründete daraufhin die britische New-Wave-Band Culture Club.

Fortan firmierte er unter dem Künstlernamen Boy George. In einem Playboy-Interview erklärte George: "Viele Rasta-Typen nennen sich King Freddie oder Poppa George. "Boy" war sozusagen die zahme Version davon." Er wurde das optische Aushängeschild der Band, sein "Look" das unverkennbare Markenzeichen von Culture Club. Im November 1982 trat die Band mit ihrem Hit "Do You Really Want to Hurt Me" erstmals bei Top Of The Pops auf. Danach gab es in den britischen, bald darauf weltweiten Medien kein Halten mehr. Boy George wurde "Englands Maskottchen" (Der Spiegel). 1982 und 1983 wählten ihn die Leser des Daily Mirror zur "Pop Personality of the Year". Auf dem Höhepunkt seines Starruhms erschienen Boy-George-Ankleidepuppen, viele Magazine lieferten Anleitungen zum Nachschneidern seiner Garderobe und Boy-Georg-Schminktipps. Das Madame Tussaud's verewigte ihn schließlich in Wachs und nahm ihn in sein Kabinett auf.

Nach der Auflösung von Culture Club im Frühjahr 1987 startete er mit dem Album "Sold" eine kurze und hauptsächlich in Europa erfolgreiche Solo-Karriere. Seit den 1990er Jahren betätigt er sich vermehrt als DJ und tritt weltweit in Clubs auf. 1988 gründete er zusammen mit Jeremy Healy das Plattenlabel More Protein, das vor allem junge Künstler publiziert.

Erst 1994 erschien mit Cheapness And Beauty sein nächstes Album. Es unterschied sich mit seiner unkonventionellen Zusammenstellung aus Glam Rock, New Wave, Punk, seichtem Soul und einfühlsamen Balladen deutlich von seinen bisherigen Plattenaufnahmen. Der Spiegel bestätigte ihm schließlich, "einer der letzten Pop-Großmeister und nicht bloß ein einfallsloser Fälscher" zu sein. Seine aktuelle Single "Amazing Grace" erschien im März, ein Album soll im Laufe des Jahres folgen.

Boy George verkaufte in seiner Karriere über 50 Millionen Alben, in vielen Ländern weltweit in den Top Ten zu finden und schrieb mit "Taboo" ein Musical, das sowohl im Londoner Westend als auch am Broadway lief und für einen Tony Award nominiert war. Als Sänger, Schauspieler, DJ, Künstler, Fotograf und Modedesigner erschuf er sich immer wieder neu und ist bis heute eine Pop-Ikone mit höchstem Wiedererkennungswert.

Nach zehnjähriger Liveabstinenz wird Boy George exklusiv im Rahmen der Nokia Night Of The Proms seine größten Hits in Begleitung des Sinfonieorchesters Il Novecento performen.

Tourdaten:

Fr. 26.11.10 Köln Lanxessarena
Sa. 27.11.10 Köln Lanxessarena
So. 28.11.10 Oberhausen Arena
Di. 30.11.10 Frankfurt Festhalle
Mi. 01.12.10 Frankfurt Festhalle
Do. 02.12.10 Erfurt Messehalle
Fr. 03.12.10 Berlin O2 World
Sa. 04.12.10 Hamburg O2 World
So. 05.12.10 Hamburg O2 World
Di. 07.12.10 Mannheim SAP Arena
Mi. 08.12.10 Stuttgart Schleyerhalle
Do. 09.12.10 München Olympiahalle
Fr. 10.12.10 München Olympiahalle
Sa. 11.12.10 München Olympiahalle
So. 12.12.10 München Olympiahalle
Di. 14.12.10 Bremen Bremen Arena
Mi. 15.12.10 Hannover TUI Arena
Fr. 17.12.10 Dortmund Westfalenhalle
Sa. 18.12.10 Dortmund Westfalenhalle
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