Donnerstag, 08. Dezember 2016


Lesung aus "EISZEIT". Spannungsgeladener Roman mit autobiografischen Elementen des Günzburgers Peter DeBurean

(lifePR) (Gundelfingen, ) In der Veranstaltungsreihe "Matinee in der Galerie" bietet das Kulturgewächshaus Birkenried e.V. am Sonntag, 11. April, 14 Uhr, in Kooperation mit der Buchhandlung Hutter die Lesung des Günzburgers Peter "DeBurean" (Pseudonym) aus seinem Roman "Eiszeit". Der Autor liest selbst und der Roman kann am Büchertisch der Firma Hutter erworben werden - selbstverständlich mit "Künstlerwidmung".

Er liebt Pferde, schnelle Autos und die Literatur. Peter DeBurean. Ein Mann, der in Günzburg aufwuchs, hier mit Norbert Eber, dem im vergangenen Jahr verstorbenen Mitbegründer des "Kulturgewächshaus e.V.", zur Grundschule ging und dann das Günzburger Gymnasium besuchte. Ein ehemaliger Nachbar also, ein Bekannter oder ein Freund aus vergangenen Tagen. Er schrieb den Roman < EISZEIT>, das Buch, das ab sofort im deutschen Buchhandel und über alle bekannten Internet-Bookshops erhältlich ist, im Inland, wie auch in den USA, Kanada, Österreich und der Schweiz.

Auf die Frage nach dem Pseudonym antwortet er mit einem flüchtigen Lächeln: "Tu ich das denn?" konfrontiert uns der Autor sofort mit der Gegenfrage und sein Lächeln vertieft sich. "Wenn ich das Wort 'Regen' schreibe, kann ich, - ob nun beabsichtigt oder auch nicht -, aus dem Regen sehr schnell einen 'Neger' machen. Sämtliche Buchstaben beider Wörter sind identisch, lediglich vertauscht. Gewissermaßen ein Anagramm oder ein einfach zu lösendes Rätsel für meine früheren Schulkameraden und Freunde - so viel zum Thema Pseudonym."

"Mich interessiert die menschliche Psyche. Sie ist unerschöpflich. Sie gleicht einem großen Blumenbeet, auf dem die herrlichsten Blumen blühen. Rosen, Gladiolen, Nelken, sie alle sind auf ihre eigene individuelle Art einzigartig. Doch irgendwo dazwischen sprießt auch das Unkraut. So ist es auch bei den Menschen. Jeder Mensch ist auf seine Art ein Individualist und sei es lediglich darum, den anderen als schlechtes Beispiel zu dienen. Der schlechten Beispiele gibt es gar viele. Und davon will ich das eine oder andere aufgreifen und anprangern, selbst auf die Gefahr hin, von den betroffenen Kreisen zum "Enfant terrible" abgestempelt zu werden."

In der Tat spiegelt sich DeBureans These in seinem Roman < EISZEIT > unverkennbar wider. Auf rund 360 spannungsgeladenen Seiten erzählt der Autor die Geschichte eines jungen, erfolgreichen Managers, der im Ausland eine steile Karriereleiter erklommen hat und in Johannesburg, Südafrika, seinen Lebensmittelpunkt gefunden hat. Er liebt seine Frau, überhäuft sie mit Geschenken, liebt seine Zwillinge, bietet ein luxuriöses Zuhause. Man erlebt dabei hautnah die Kälte seiner Frau, wird ins Geschehen hineingezogen, wenn er auf Seitensprüngen Erfüllung sucht, stimmt ihm zu, wenn es endlich zur Scheidung kommt. Es folgt neues Glück mit einer Prostituierten, die er auf einer Geschäftsreise in Wien kennen lernt. Er meistert alle Schwierigkeiten, getrieben von fast abgöttischer Liebe, wägt sich im 7. Himmel. Noch versteht er nicht, warum seine geliebte Panja in ihr Heimatland Österreich zurückkehren möchte. Doch eines Tages muss er feststellen, dass seine Frau Panja in die Fänge einer dubiosen religiösen Sekte geraten war. Mit der Geduld und der Fürsorge eines liebenden Ehemannes versucht Claude Pongart - so der Name des Protagonisten - seine Frau zurück zu gewinnen doch all seine zahllosen Versuche sind zum Scheitern verurteilt. Geschürt von den wahnwitzigen Dogmen ihrer verdrehten Weltanschauung verstrickt sich seine geliebte Panja immer mehr in den skrupellosen Machenschaften der Sekte. Perfide Ideologien und grotesker Fanatismus lassen in Panja sogar ein Feindbild gegen ihren Mann heranwachsen. Als seine Frau schließlich noch ein Verhältnis mit ihrem Sektenmäzen beginnt und die Scheidung begehrt, gerät Claude Pongart außer Kontrolle. Verloren in lähmender Hilflosigkeit weicht er von den Maßstäben seines bislang überlegten und besonnenen Denkens ab, bis auch er zum Spielball und somit Opfer zerstörerischen und fanatischen Hasses wird. Im von terroristischen Unruhen geschüttelten Grenzgebiet Südwestafrikas zu Angola, wo sein Freund Horst Hondel mit Familie auf einer Farm lebt, schlägt das Schicksal schließlich in erschütternder Weise zu....

Peter DeBurean versteht es meisterlich, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann der Geschehnisse zu ziehen - so, als würde man es selbst erlebt haben, was er erzählt.

Wir wollen wissen, wie viel Autobiografisches in dem Buch steckt. "Nun, ein Bericht, eine Geschichte, ein Roman sollte immer ein bestimmtes Eigenleben haben, also niemals abstrakt klingen. Daher ist es stets hilfreich, wenn man gewissen Episoden autobiografische Züge - und seien sie noch so klein - beimengen kann."

"Wie sehen Ihre Pläne für Ihre literarische Zukunft aus?" "Für <EISZEIT> sind maßgebliche Weichen für einen erfolgreichen Vertrieb gestellt, um eine möglichst breit gestreute Leserschaft anzusprechen. Darüber hinaus wurden erste Schritte eingeleitet für die Vergabe von Filmrechten. Des Weiteren arbeite ich derzeit an einem neuen Buchprojekt. Wiederum ein Roman, der sich mit einer Thematik befasst, über die manche Leute nur hinter vorgehaltener Hand tuscheln. Mehr möchte ich im Augenblick aus verständlichen Gründen noch nicht verraten."
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