Freitag, 25. Juli 2014


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Laufrad, Rutscherdackel und Vorderlader - hochwertiges Holzspielzeug

Sozialpädagogin Jana Haberstroh übernahm das Traditionsunternehmen ERNESTO TOYS

(lifePR) (Berlin, ) Diese Spielgeräte sind garantiert kinderfreundlich. Denn Laufrad, Rutscherdackel und Vorderlader sind aus Holz, wurden mehrfach geschliffen, haben unbedenkliches Zubehör, werden mit BioFA Pflegeöl behandelt und sorgen für höchste Sicherheit

Am Anfang war Ernst Hofmann und seine Liebe zum Holz, denn die Firma ERNESTO TOYS ist sein Lebenswerk.Er sollte ein Spielzeug fürs Wartezimmer der Praxis entwickeln, weil der Verschleiß und der Schwund der Wartezimmerspielzeuge enorm groß waren. Heraus kam das erste Schaukeltier aus Massivholz, das den Anforderungen voll entsprach. Später kamen Laufräder dazu. Bereits 1994 präsentierte Ernst Hofmann das Juniorbike erstmalig auf der Nürnberger Spielwarenmesse. Es kamen Spielautos, Kugelbahnen und Lauflernhilfen dazu. Doch 2007 erlitt Ernst W. Hofmann einen Schlaganfall. Es folgten zwei Herzinfarkte, mehrere Operationen am Herzen. Es grenzt fast an ein Wunder, dass er überlebte.

Nach der schweren Krankheit war klar, dass Ernst W. Hofmann den Betrieb nicht mehr alleine aufrechterhalten kann. Seine beiden Kinder sind ihre eigenen Wege gegangen und kommen so nicht als Nachfolger in Frage. Sein Herzenswunsch: jemand sollte die Firma "in seinem Sinne" in Gambach weiterführen. An diesem Abend kann Jana Haberstroh nicht ruhig einschlafen. "Schaukelpferde, Lauflernräder und Holzautos bauen - das wäre mein Traum", denkt sie. "Gleich morgen fahre ich zu Ernst W. Hofmann."

Drei Versuche. Drei Ablehnungen

Doch als Jana Haberstroh am nächsten Morgen mit ihrer Bewerbung vor der Tür von "ERNESTO TOYS" steht, wimmelt Meister Hofmann Jana innerhalb von fünf Minuten ab. "Eine Auszubildende passt nun wirklich nicht in mein Leben. Ich suche jemanden, der den Betrieb übernimmt." Während dieser fünf Minuten klingelt ständig das Telefon. "Mir war klar: Das wird schwierig." Trotzdem lässt Jana ihre Bewerbung da. Die Tage vergehen. Das Telefon schweigt und auch der Briefkasten bleibt leer. Als sich Ernst W. Hofmann nach einer Woche immer noch nicht gemeldet hat, geht Jana Haberstroh wieder zur Werkstatt. Wieder wimmelt Ernst Hofmann sie ab. Drei Mal versucht Jana es. Drei Mal wird sie ab-gewimmelt. "Doch ich wollte unbedingt Holzspielzeug herstellen."

Rat einer Freundin: "Leim dich in der Werkstatt fest!"

Eine Freundin rät ihr schließlich: "Mach's doch wie der Pumuckl vom Meister Eder. Zieh dir eine grüne Hose und einen orangenen Pulli an und leim dich in der Werkstatt fest." Grüne Hose und orangenen Pulli lässt Jana Haberstroh weg. Aber sie geht wieder in die Werkstatt, nimmt sich einen Besen und beginnt, zu fegen. Ernst Hofmann ist sprachlos. Dieses Mal lässt er Jana machen. Nach und nach darf sie immer anspruchsvollere Aufgaben übernehmen, darf an Hobel und Schleifmaschine. Ein Praktikum der besonderen Art. In dieser Zeit lernen sich Ernst W. Hofmann und Jana Haberstroh gut kennen. Schließlich ist der Meister sicher: Jana wird meine Nachfolgerin.

Traumberuf gefunden

Ende November 2010 kauft Jana "Ernesto Toys". Sie leiht sich das Geld von ihren Eltern, die einen Kredit auf ihr Haus aufnehmen. Heute stehen Meister und Lehrling gemeinsam in einer Werkstatt. Geschickt führt Jana Haberstroh ein Holzbrett durch die Stichsäge, schneidet den Körper für eine Laufmaus, einen Lauflernwagen für Einjährig, aus. Einziger Unterschied: Der Lehrling ist jetzt der Chef. "Endlich habe ich meinen Traumberuf gefunden", sagt Jana Haberstroh glücklich.

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