Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Synergien für Karlsruhe besser nutzen

Vertreter aus Medizin und Wissenschaft trafen sich im Kongresszentrum zum "Rendezvous der Wissenschaft"

(lifePR) (Karlsruhe, ) .
- Zweite Veranstaltung aus der Reihe "Rendezvous der Wissenschaft"
- Medizin als Schwerpunkt

Rund 70 Teilnehmer aus Medizin und Wissenschaft kamen am 13. November ins Karlsruher Konzerthaus zur zweiten Veranstaltung aus der Reihe "Rendezvous der Wissenschaft". Die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) hat die Veranstaltungsreihe zusammen mit congress & more im Mai 2009 ins Leben gerufen.

"Karlsruhe ist ein herausragender Wissenschaftsstandort. Das zeigt unter anderem das von der Universität Karlsruhe und dem Forschungszentrum gegründete Leuchtturmprojekt KIT. An kaum einem anderen Standort sind so viele Forschungseinrichtungen auf engstem Raum angesiedelt. Ziel unserer Veranstaltungsreihe 'Rendezvous der Wissenschaft' ist es, das Potential des Standorts Karlsruhe noch besser auszuschöpfen", erklärt Britta Wirtz, Sprecherin der Geschäftsführung der KMK. "Als Messe- und Kongress-Gesellschaft sehen wir es als unsere Aufgabe - im Auftrag und Sinne der Stadt - die Vertreter der verschiedenen Forschungsbereiche miteinander in Dialog zu bringen."

Klaus Link, Geschäftsführer congress & more, sagt: "Außerdem ist es uns ein Bedürfnis, unsere bestehenden Kontakte zu nationalen Gesellschaften im Bereich Medizin und Zahnmedizin mit den örtlichen Institutionen zu vernetzen und damit sinnvolle und pragmatische Synergien zu schaffen."

Die zweite Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Medizin. Über aktuelle Herausforderungen des "Unternehmens" Krankenhaus sprachen Prof. Dr. med. Erich Hartwig, Chefarzt Diakonissen-krankenhaus Karlsruhe, und Prof. Dr. med. Martin Hansis, Geschäftsführer und Unternehmenssprecher des Städtischen Klinikums Karlsruhe.

Städtisches Klinikum Karlsruhe setzt auf Netzwerke

Das Städtische Klinikum ist einer der größten Arbeitgeber in Karlsruhe. Es ist das einzige Klinikum der Maximalversorgung im rechtsrheinischen Raum zwischen Mannheim, Heidelberg und Freiburg. Zudem ist das Klinikum primär für die Gesundheits-versorgung der Bevölkerung im Stadt- und Landkreis Karlsruhe zuständig. Durch diesen Versorgungsauftrag ist es verpflichtet, ein lückenloses medizinisches Leistungsspektrum anzubieten. Das bedeutet auch medizinisch-innovativ "à jour" zu bleiben. "Um diesen Versorgungsauftrag erfüllen zu können, ist es vonnöten, dass sich das Klinikum durch Kooperationen mit anderen Krankenhäusern und Praxen, aber auch mit der Stadt Karlsruhe, ihren Ämtern und Gesellschaften in das Netz der Gesundheitsversorgung der Region einbindet", stellte Prof. Dr. med. Hansis am vergangenen Freitag fest. Darüber hinaus betonte er die Kooperationen zwischen Klinikum und Universität bzw. dem KIT.

Demografischer Wandel stellt Medizin vor Herausforderungen

Eine der großen Aufgaben, die das Gesundheitssystem, insbesondere Krankenhäuser, derzeit zu bewältigen haben, ist der demografische Wandel. Das Verhältnis zwischen älteren und jüngeren Menschen wird sich in den nächsten Jahrzehnten erheblich verändern. Laut dem Statistischen Bundesamt wird im Jahr 2050 die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland älter als 48 Jahre und ein Drittel 60 Jahre oder älter sein. Diese Überalterung der Gesellschaft wird das Gesundheitssystem jedoch bereits in den kommenden Jahren mit Problemen konfrontieren. Denn aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung müssen mehr alte Menschen medizinisch versorgt werden. Mediziner erwarten unter anderem eine Zunahme der Knochenbrüche und Gelenkverletzungen durch Stürze und Unfälle. Inwiefern in diesem Kontext die Gründung von Zentren für Alterstraumatologie sinnvoll sein kann, erörterte Prof. Dr. med. Erich Hartwig in seinem Vortrag.

Das Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe war die erste Klinik in Baden-Württemberg, die ein Zentrum für Alterstraumatologie gegründet hat. Hier erfolgt eine interdisziplinäre Behandlung verletzter alter Patienten durch Geriater und Traumatologen.
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