Freitag, 02. Dezember 2016


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Logistik hört nicht an Ländergrenzen auf. Logistik verbindet!

Gemeinsamer Schlussbericht zum 1. Karlsruher Hafenkongress

(lifePR) (Karlsruhe, ) Eine erfolgreiche Premiere feierte der 1. Karlsruher Hafenkongress unter dem Motto "Binnenhäfen im Umbruch - Binnenhäfen im Aufbruch". Vom 3. bis 4. Juni 2008 trafen sich rund 200 Teilnehmer aus der Binnenschifffahrtsbranche, der Logistik- und Transportwirtschaft sowie aus Verwaltung und Politik im Kongresszentrum Karlsruhe. Unter den Teilnehmern waren die Entscheider und Führungskräfte der Branche sowie anerkannte Verkehrsexperten, die Besucher kamen aus dem gesamten Bundesgebiet aber auch aus Frankreich, Italien, der Schweiz und den Niederlanden.

Damit wurden die Erwartungen der Veranstalter und Partner, der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK), den Rheinhäfen Karlsruhe, dem Bundesverband der Öffentlicher Binnenhäfen e.V., der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft e.V. und der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe voll und ganz erfüllt. Alexander Schwarzer, Geschäftsführer der Rheinhäfen Karlsruhe: "Wir sind sehr zufrieden mit dieser Veranstaltung, sie sollte die Bedeutung der Binnenhäfen für Wirtschaft und Politik deutlich machen und dies ist ihr auf jeden Fall gelungen. Hier wurde der Grundstein gelegt für neue, grenzüberschreitende Projekte." Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der KMK: "Bereits bei der Erstveranstaltung konnten wir ein aktuelles und hochwertiges Vortragsprogramm und namhafte Aussteller vorweisen mit einer positiven Resonanz von den Besuchern. Dies zeigt uns, dass wir mit dem Karlsruher Hafenkongress zur richtigen Zeit und am richtigen Ort eine Informationsplattform für die Binnenschifffahrts- und Logistikbranche geschaffen haben."

Der Hafenkongress führte mit den beiden Generalthemen "System Wasserstraßen - Verkehrsträger mit Zukunft" und "Binnenhäfen am Oberrhein" durch die aktuellen Entwicklungen der Branche und machte dabei eines deutlich, so Karl Michael Probst, Geschäftsführer des Bundesverbands Öffentlicher Binnenhäfen: "Logistik hört nicht an Ländergrenzen auf. Logistik verbindet! Bereits im viel beachteten Einführungsreferat hat der Verkehrswissenschaftler Professor Gerd Aberle die Zukunft für das hohe logistische Potential des Systems Wasserstraße aufgezeigt. Die Erkenntnisse und Entwicklungen der Vergangenheit gelten nicht mehr. Es steht - gerade angesichts der aktuellen und zukünftigen Energiepreisentwicklungen - ein Umbruch in den Supply Chains bevor, damit kommt den Wasserstraßen eine völlig neue Wertigkeit als Korridore der Logistik zu."

Die dramatischen Veränderungen im logistischen System waren die Hauptthemen des Kongresses und es ging die gemeinsame Anforderung der Vortragenden und Teilnehmer an die Politik und die Wirtschaft, das Potential des Systems Wasserstraße besser auszuschöpfen. Dabei wurde festgestellt, dass gerade die Oberrheinhäfen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz mit leistungsfähigen Schienen- und Wasserstraßenanbindungen an die Rheinmündungshäfen der regionalen Wirtschaft vielfältige Zugangswege zu den internationalen Märkten bieten. Von künftig wachsender Bedeutung sind aber auch neue Bahnanbindungen zu den deutschen Seehäfen sowie den französischen Seehäfen an der Nordsee und am Mittelmeer, die helfen können, die Kapazitätsengpässe in Rotterdam und Antwerpen, insbesondere im Containerverkehr, zu umfahren.

Roland Hörner, Geschäftsführer Hafen Mannheim und Vizepräsident des Verbands der europäischen Binnenhäfen: "Der Kongress hat gezeigt, dass die deutschen Binnenhäfen vielfältige Potentiale und Chancen zur regionalen Entzerrung von Verkehrsströmen und Terminalleistungen bieten. Trimodale Binnenhäfen mit leistungsfähiger Infrastrukturanbindung, Flächenverfügbarkeit und standortgünstiger großräumiger Lage bleiben ein hafenspezifisches Präferenzmerkmal und offenbaren große Entwicklungspotentiale - die es zu nutzen gilt."

Der Karlsruher Hafenkongress schloss mit einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der Oberrheinhäfen aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Dr. Hansjörg Drewello, Leiter Geschäftsbereich Außenwirtschaft, Handel und Verkehr von der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe: "Diese Veranstaltung hat die große Wichtigkeit der Häfen am Oberrhein deutlich gemacht. Wir wünschen uns, dass die Häfen am Oberrhein die Möglichkeiten nutzen können, die hier aufgezeigt wurden und für die Zukunft grenzübergreifend und innovativ agieren können."

In der begleitenden Fachausstellung zum Hafenkongress konnten außerdem haben Hafenbetriebe, Transportdienstleister, Spediteure und Logistikunternehmen ihr Leistungsspektrum dem Fachpublikum präsentieren.

Der nächste Karlsruher Hafenkongress findet wieder im Jahr 2010 in Karlsruhe statt.
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