Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Joburg-Boom und Video-Hype: "Die art KARLSRUHE rüstet weiter auf!"

(lifePR) (Karlsruhe, ) Seit einiger Zeit ist das südafrikanische Johannesburg ein Geheimtipp in Sachen lockerer, intellektueller Atmosphäre und zeitgenössischer Kunst. Man muss im kommenden Jahr jedoch nicht gleich zur Fußball-Weltmeisterschaft reisen, um sich davon zu überzeugen. Die art KARLSRUHE befriedigt die Neugier bereits im Frühling: mit einer Sonderausstellung nämlich, in der eine ganze Reihe von Stars, etwa William Kentridge, ihre Arbeiten zeigen.

Die Galerien aus der 3,5-Millionen-Metropole am Kap sind hip. Ihr Boom spiegelt sich besonders zur "Joburg Art Fair", einer Kunstmesse, die seit 2008 Aktuellstes vom Schwarzen Kontinent vorstellt. Seit dem großen Erfolg von Protagonisten wie Marlene Dumas, Robin Rhode oder Guy Tillim führt daher kein Weg an dem Land vorbei. Die kommende art KARLSRUHE macht ihre Besucher zudem mit in Europa derzeit weniger namhaften Künstlern wie Dumile Feni (1942 bis 1991) bekannt, einem der südafrikanischen Altmeister.

Des Weiteren sind jüngste Positionen vertreten. Lyndi Sales, Jahrgang 1973, arbeitet über Naturformen und Organismen meist auf handgeschöpftem Papier oder mit Fundstücken. Sie nutzt klassische Druck- und Schneidetechniken. Der Widerspruch zwischen der Lebenswelt kolonial Unterdrückter und dem Luxus der Unterdrücker spiegelt sich in den Bildern von Mari Sibande (1982 geboren). Lifestyle und die urbane Jetztzeit führt die 32-jährige Nontsikelelo "Lolo" Veleko durch ihre fotografischen Porträts von schicken, jungen Südafrikanern vor. Weitere Teilnehmer sind beispielsweise Gabrielle Goliath oder Zwelethu Mthethwa.

Um der Videokunst mehr Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, gibt es eine zusätzliche Sonderausstellung. Im badischen Eldorado der Kunst reizen mithin "Looping Memories - Arbeiten aus einer Schweizer Videokunst- Sammlung" zum Besuch. Das Berner Sammlerpaar Carola und Günther Ketterer-Ertle öffnet seine umfangreiche Bewegtbild-Kollektion. Der Schwerpunkt ruht auf Schweizer Künstlern. Doch auch internationalen Positionen gilt die Aufmerksamkeit. In ihrem Besitz befinden sich Werke von Pavel Büchler, Costantino Ciervo, Zilla Leutenegger, Franziska Megert und anderen Künstlern. Das Fazit von Messe-Kurator Ewald Karl Schrade: "Karlsruhe rüstet eben immer weiter auf".

Übrigens: Mit 40 200 Besuchern stellte die Messe in diesem Frühjahr einen neuen Rekord auf. Insgesamt 200 Aussteller präsentieren zur kommenden siebten art KARLSRUHE vom 4. bis zum 7. März 2010 Malerei, Skulptur, Editionen, Fotografie, Objekte und Installationen.
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