Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Die neuen Trends für aktives Erleben: Mit Leichtigkeit die Natur genießen

Themendienst Horizont OUTDOOR Nummer 1

(lifePR) (Karlsruhe, ) Ob Tagesreise oder längerer Urlaub: Die Deutschen genießen vermehrt ihre Zeit in der Natur und entfliehen dem Alltag beim Wandern, Trekking oder Radfahren - ohne jedoch auf ihren gewohnten Komfort verzichten zu wollen. Die Outdoor-Branche reagiert und setzt in den Neuentwicklungen zum Beispiel beim Caravaning auf noch mehr auf Leichtbauweisen oder beim Fahrradfahren auf praktische E-Bikes.

Auch im Krisenjahr 2009 bricht die Reiselust der Deutschen nicht ab. Das Reiseziel Nummer eins bleibt dabei nach wie vor das eigene Land. "Es wäre aber falsch, diese Tatsache in erster Linie auf die aktuelle Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage zurückzuführen", so Oliver Wolff, Vizepräsident des Deutschen Tourismusverbands (DTV). Denn schon seit dem Beginn des Massentourismus favorisieren die Deutschen trotz globaler Konkurrenz ihre Heimat als Topreiseziel.

In der Wahl der Unterkünfte entscheiden sich die Deutschen zunehmend für Campingplätze, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime. Nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden stieg die Zahl der Übernachtungen in diesem Sektor im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um drei Prozent auf 18,5 Millionen. Diese Zahlen bestätigen den Trend zum Outdoor-Erlebnis: Immer mehr Deutsche zieht es mit dem Caravan oder Reisemobil, auf dem Fahrrad, in Wanderstiefeln, im Kanu, bergsteigend oder in Anglerhosen in die Natur.

Besonders das Wandern hat es den Deutschen angetan. Mehr als 5,6 Milliarden Kilometer legen die Deutschen im Jahr wandernd zurück, so das Zwischenergebnis einer Grundlagenuntersuchung des Deutschen Wanderverbandes und dem Europäischen Tourismus Institut (ETI). Die Studie zeigte zudem, dass sich 56 Prozent der Deutschen als Gelegenheitswanderer bezeichnen und davon 28,3 Prozent sogar mehrmals im Monat die Wanderstiefel schnüren.

Hiervon profitiert nicht nur die Gastronomie, sondern auch der gesamte Ausrüstungsbereich: Insgesamt hat die Outdoor-Branche im vergangenen Jahr 3,7 Milliarden Euro allein durch Wanderer umgesetzt. Der Trend geht hier zu cleverer Funktionskleidung und Leichtgewichten: Neue Outdoor-Jackenmodelle wiegen nur noch rund 300 Gramm und auch bei Zelten, Schlafsäcken und Rucksäcken spielt die Leichtigkeit eine große Rolle.

Caravaning-Leichgewichte schonen die Umwelt und erfreuen junge Fahrer

Auch bei den Neuvorstellungen in der Caravaningbranche heißen die zentralen Stichworte Leichtigkeit und Sparsamkeit. Die meisten Entwicklungsansätze für die Saison 2010 zielen darauf ab, das Freizeitfahrzeug für die Kunden in Sachen Anschaffung und Unterhalt günstiger zu gestalten. Ziel: Das Hobby Caravaning soll für noch mehr Kunden erreichbar werden. Durch den Einsatz neuer Materialien kann ohne Komfortverlust deutlich an Gewicht eingespart werden.

Dieser Leichtbau kommt vor allem den jüngeren Reisenden mit dem 1999 eingeführten B-Führerschein und einer vorgegeben Grenze von 3,5 Tonnen zugute. Einzelbetten-Caravane gibt es beispielsweise schon ab einem zulässigen Gesamtgewicht von 1.100 Kilogramm. Auch Campingbus-Ausbauer halten pfiffige Angebote parat, zum Beispiel eine Pick-Up-Lösung für Personenwagen. Die Themen Aerodynamik, Multifunktionalität und preiswerte Einsteigermodelle dominieren auch bei den Reisemobilen den Neuheitenmarkt.

E-Bikes und Pedelecs sorgen für starke Absatzzahlen

In der Fahrradbranche sorgen vor allem das E-Bike und das Pedelec (Pedal Electric Cycles) für Furore und zeigt sich mit 100.000 verkauften Modellen im Jahr 2008 als eine neue Form der umweltfreundlichen, gesunden und intelligenten Mobilität. Seit Markteinführung des Mountainbikes hatte laut dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) kein Fahrradsegment so hohe Steigerungsraten wie das der Pedelecs. Rund ein Drittel der verkauften Fahrräder machen aber Trekkingräder aus. Ein Indiz dafür, dass die Deutschen nicht nur in die Pedale steigen, um von A nach B zu kommen, sondern das Rad vor allem als Form der Freizeit- und Sportgestaltung nutzen.

Besonders straßensicher fühlen sich die Radfahrer laut ADFC-Monitor in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Ein Kriterium, das auch bei der Wahl fahrradtouristischer Ziele eine große Rolle spielt. Noch wichtiger sind Fahrradurlaubern aber die Schönheit der Landschaft und das Angebot an Radwegen, so das Ergebnis der aktuellen Grundlagenuntersuchung des Deutschen Tourismusverbandes (DTV).

Natur erlebbar gemacht auf der Horizont OUTDOOR

Die Horizont OUTDOOR bietet vom 5. bis 7. Februar 2010 in der Messe Karlsruhe ein umfassendes Angebot für Outdoor-Fans und Aktivurlauber. Hier gibt es die Neuheiten rund um Wandern, Trekking, Sport- und Outdoor- Equipment, die aktuellen Modelle zum Thema Camping und Caravaning, alles rund ums Radfahren und Angeln sowie ausgewählte Reiseveranstalter für Sportund Erlebnisreisen. Mit ihrer einzigartigen Themenvielfalt ist die Horizont OUTDOOR die einzige Messe für diese Top-Freizeitbereiche und die größte Messe für Aktivurlauber im Südwesten.

Weitere Informationen unter: www.horizont-outdoor.com
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