Mittwoch, 07. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 43586

Eine traumhafte Wirklichkeit

Tonholzfichten und Morcheln gehören zu den natürlichen Schätzen des Risoud Waldes, mit dem Unterschied, daß die Morcheln viel leichter zu finden sind ...

(lifePR) (Le Brassus, ) 350 Jahre alt, geradegewachsen wie ein I, noch frisch für ihr Alter, weil sie ihr ganzes Leben lang verschont blieb von Insekten- und Pilzbefall. Weil sie durch und durch gesund ist. Langsam gewachsen, ohne zuviel Wasser oder zuviel Hitze, auf 1 200 Meter ü.M. Beschützt vor Sturmwinden und brütender Sonne durch ihre Gefährtinnen rundum. Mit einem Stammholz, das weder verdreht ist noch zu viele Astknoten hat. All diese Jahre hat sie die Kraft der Erde und der Sonne gespeichert. Diese Fichte ist stark und harmonisch.

Der «Baumpflücker» hat sie entdeckt. Sein erfahrenes Auge weiß ihre Silhouette und ihr Allüre zu ihrem wahren Wert einzustufen. Er hat auch die Persönlichkeit dieses Baums gespürt, und sein Herz hat wie wild zu schlagen begonnen. Er hat seinen Umfang und seine Höhe ausgemessen, hat ihn gestreichelt, ja vielleicht gar umarmt. Jedenfalls hat er mit dem Baum gesprochen und ihm gedankt.

Das Tonholz ist das Herz eines Baums, das zum Herzen eines Menschen spricht.

Um es zu finden, braucht man Seinserfahrung, um es zu bearbeiten, viel Können und Wissen.

Auch bei unserem Abenteuer wird unser Instinkt von unseren technischen Fähigkeiten unterstützt. Objektive Informationen machen es möglich, subjektivere Ziele zu erreichen. Wir akzeptieren das, was wir sehen, wie das, was wir fühlen. Wir hören auf unsere Sinne, auch auf den sechsten : das Herz !

Beim Segeln stützen wir uns auf das Geschehen und die Umstände als Antriebskräfte. Wir wissen, wohin wir wollen, und wir lassen uns vom Wind dorthin tragen.

Wir konstruieren Gitarren und andere tönende Objekte. Wir wissen genau, was wir dem Risoud schuldig sind, der allein schon unsere Arbeit hier legitimiert. Dieser Wald ist reich an Tonholzfichten, ohne die der Geigen- und Gitarrenbauer nichts tun kann. Und das Tonholz aus den Wäldern am Risoud ist mehr als außergewöhnlich : Es ist einzigartig !

Der Gitarrenbauer Jeanmichel Capt

Jean Michel Capt hat seine erste Gitarre 1978 gebaut. Ursprünglich waren es elektrische Gitarren, später elektro-akustische. Seine voll akustischen Gitarren baut er seit 1996. Sein autodidaktischer Weg zum Gitarrenbauer erlaubte es ihm, Altes neu zu entdecken : von der Wahl des Baumes bis hin zur Endmontage des Instruments. Diese empirische Herangehensweise erlaubte ihm die Entwicklung neuer eigenwilliger Techniken und einzigartiger Modelle. Was er sucht ist Echtheit und Authentizität : « Ich suche das Einfache, Nützliche und Echte. »

« Herzlich Willkommen in der Welt von JMC. Die Marke verbindet die alten Traditionen der Saiteninstrumentenbauer mit den modernen Techniken des 21. Jahrhunderts. Die Instrumente werden aus Tonholz unserer Region hergestellt, einem der besten Tonhölzer der Welt. Die JMC-Gitarren sind ästhetisch und bewusst einfach : nichts ist zu viel, nichts ist überflüssig. Mit dem Herzen gebaut berühren sie die Herzen der Musiker und werden so ein kreatives Werkzeug und eine Quelle der Inspiration. Ich möchte diese Leidenschaft mit Ihnen teilen. » Jeanmichel Capt

JMC & Friends

Lorenzo Pellegrini - Der Baumpflücker

Er ist ein Waldmensch. Reich an unermesslichem und seltenem Wissen. Dies prägt seine Lebensart!

Seit mehr als 60 Jahren ist der Wald sein Gebiet. Er ist sein ganzes Leben. Seit seiner Kindheit hat er vom und durch den Wald gelebt und hat dabei den Reichtum des Waldes benutzt zur Herstellung von Holzschuhen, Werkzeugen und Brennholz. Später verbrachte er eine Saison in den Abruzzen. Acht Monate weg von allem, weit weg von allen, fünf Fussstunden entfernt vom nächsten Dorf. Zu Beginn baute er eine Hütte, dann pflegte er den Wald, alles von Hand, im Angesicht seines Schweisses. Keine Motorsäge, kein Pferd... zu teuer!

Nach einigen Monaten in den französischen Wäldern heiratete er. Vor 45 Jahren hat er sich im Vallée de Joux niedergelassen. Lorenzo arbeitet und arbeitet und arbeitet... fast immer alleine. Er erneuert die Wege im Risoud, lichtet den Unterwald, fällt Bäume und verarbeitet diese. Sind die Bäume zu dicht, klettert er auf jene die er fällen will, um die Äste zu entfernen, damit diese beim Stürzen die jungen Nachbarn nicht verletzen. Lorenzo ist 75 Jahre alt und klettert immer noch flink wie ein Eichhörnchen auf seine Bäume.

Als einer der einzigen ist er auch heute noch in der Lage Holzkohlen mittels Köhlertradition herzustellen. Seine Existenz im Risoud ernährt ihn. Er verdient dort nicht nur was er zum Leben braucht, er befasst sich auch mit für ihn wesentlichen Dingen welche für die meisten von uns unbedeutend oder unbekannt sind. Wenn er einen Baum anschaut, natürlich sieht er ihn wie jeder andere auch aber zusätzlich hört er ihn, denn der Baum spricht ihm. Er übermittelt ihm subtile Informationen, so dass Lorenzo als einer der seltenen Menschen diese hören kann. Jedes Detail zählt, die Rinde, der Ausdruck, die Zweige, der Boden ... Lorenzo schaut und versteht!

Er ist in Einklang mit der Natur und erkennt das Potential jedes Baumes, er ist fähig den perfekten Baum zu finden.

Die Resonanz-Abteilung

JMC Lutherie SA besteht nicht nur aus der Gitarren-Abteilung, sondern auch aus der Resonanz-Abteilung, in der andere Saiteninstrumentenbauer Produkte angefertigt werden. So arbeitet JMC mit einer der grossen Luxus-Uhrenmarken zusammen, um nur ein Beispiel zu nennen. Diese Zusammenarbeit ist sehr vertraulich.

Diese Instrumentenbauer Objekte sind bis ins letzte Detail dazu bestimmt, einem feinen mechanischen Klang Farbe zu verleihen. Das ist ihre Aufgabe. Ermöglicht wurde diese technische Meisterleistung dank unterschiedlicher Verstärkungsmethoden. Dazu gehören eine doppelte Decke und harmonische Saiten.

Die Entwicklung der Tiedra ist das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit mit Reuge SA, dem berühmten Hersteller von Musikautomaten.

Der Klang besteht aus vier Elementen : dem Volumen (schwach, stark), der Frequenz (tief, dunkel), der Tonalität (Höhe des Tons) und der Harmonie (Farbe oder Spannung). Die traditionelle Tonverstärkerung der Musikautomaten hat meistens die Aufgabe, den Ton spürbarer zu machen und sein Volumen zu versteigern ; und dies mit Hilfe eines Resonanzkörpers. Die Verwendung von Tonholz rundet den metallenen Klang der Musikautomaten ab. Tonholz bringt Wärme und der Ton hält sich länger. Die drei beweglichen « Segel » eröffnen eine spielerische Komponente und geben dem Ton eine persönliche Note. Je nach der Stellung der « Segel » verfärbt sich der Ton und man kann Höhen oder Tiefen beeinflussen. Bei jeder Stellungsvariante empfinden wir den Ton unterschiedlich. Somit verlassen wir den rein technischen Bereich « An / Aus » und betreten eine neue Welt voller Feinheit und Subtilität.

Dieses Objekt ist sowohl künstlerisch als auch handwerklich, sowohl poetisch als auch konkret. Basierend auf bewährten Techniken ist es gleichzeitig neu und ergreifend.
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JMC Lutherie S.A.

JMC Lutherie SA hat ihr Atelier im Vallée de Joux in der Schweiz. Dieses Tal liegt auf 1 000 m Höhe über dem Meeresspiegel. Die Instrumente werden aus Tonholz-Fichte hergestellt, welche vom Gitarrenbauer besonders ausgewählt wurde. Das Fichtenholz des Risoud Waldes reagiert wie kein anderes auf das Vibrieren von Saiten. Und dafür ist es weltweit bekannt. Das raue Klima dieser Region lässt den Bäumen höchstens 3 Monate pro Jahr zum Wachsen. Sie reifen und wachsen bis zu einem Alter von 300 Jahren und werden bei abnehmendem Mond in den späten Herbsttagen des Jahres oder zum Winterende gefällt.

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