Freitag, 09. Dezember 2016


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Stefan Mücke in Spa-Francorchamps wegen Defekt an Lichtmaschine zurückgefallen

(lifePR) (Berlin/Spa-Francorchamps, ) Mit einer Enttäuschung endete für den Berliner Sportwagenpiloten Stefan Mücke am Sonntagabend (11. Mai) der 3. Lauf der Le Mans Series (LMS) im belgischen Spa-Francorchamps. Im offenen Sportwagen-Prototypen Lola - Aston Martin des tschechischen Teams Charouz Racing System belegte er zusammen mit seinem Aston-Martin-Werksfahrerkollegen Jan Charouz mit 36 Runden Rückstand den zehnten Platz in der LMP1-Klasse, was zugleich Rang 29 in der Gesamtwertung bedeutete. Den Sieg bei dem 1000-km-Rennen sicherten sich Marc Gené/Nicolas Minassian/Jacques Villeneuve (Spanien/Frankreich/Kanada) im Peugeot 908 Hdi-FAP vor Alexandre Prémat/Mike Rockenfeller (Frankreich/Deutschland) im Audi R10 TDI und den Franzosen Olivier Panis/Nicolas Lapierre im Courage-Oreca Judd.

Stefan Mücke hatte sich im Qualifying am Samstag (10. Mai) als Fünfter hinter den jeweils zwei Diesel-Werksautos von Peugeot und Audi sein Ziel erfüllt, bester Benziner im Feld zu sein. Dies konnte der 26-Jährige auch die ersten 45 Minuten im Rennen auf der 7,003 km langen Traditionspiste halten. "Doch dann traten Elektronikprobleme auf und ich musste in die Box. Da stellte sich ein Defekt an der Lichtmaschine heraus, die unser Team dann wechseln musste", berichtet der Berliner. "Das ist sehr aufwändig, wodurch wir natürlich viele Zeit eingebüßt haben und zurückgefallen sind." Den Rest des Rennens haben das Team und die Piloten zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen von Le Mans Mitte Juni genutzt. "Wir haben in dieser Hinsicht noch viel probiert. Doch das Resultat von Spa ist für mich enttäuschend, weil ich mir mehr ausgerechnet hatte und auch mehr drin war. Von den Rundenzeiten her waren wir wieder vorn mit dabei und hätten aufs Podest fahren können", betont der Berliner, der zum LMS-Auftakt in Barcelona bereits Dritter geworden war.

Schon am kommenden Wochenende (16. bis 18. Mai) geht es für Stefan Mücke weiter. Für das Team Charouz Racing System wird er zusammen mit Tomas Enge in der tschechischen Langstrecken-Meisterschaft in einem früheren DTM-Mercedes antreten, in der er im vorigen Jahr Gesamtdritter wurde. Zudem tritt er auch in einem Sprintrennen an.
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