Donnerstag, 24. April 2014


Gewerkeübergreifende Kompaktschulung zeigt die wichtigsten Anschlüsse in der Fassade

Über 500 Betriebe holten sich bei INTHERMO, Gaulhofer und ProClima grundlegende Informationen und Ratschläge für die werktägliche Praxis

(lifePR) (Ober-Ramstadt, ) Fenster müssen luft-, wind- und schlagregendicht eingebaut sein, um einen sicheren Wandaufbau zu gewährleisten und die gesetzlichen Anforderungen an energiesparende Gebäude zu erfüllen. Ob im Neubau oder bei der energetischen Sanierung eines Hauses im Bestand, der Bauherr hat einen Anspruch darauf, dass sein Fachhandwerker Qualitätsarbeit abliefert. Dazu gehört, dass alle Bauteile zusammenpassen „wie aus einem Guss“. Worauf Verarbeiter unbedingt zu achten haben, vermittelte der ökologisch orientierte Bauzulieferer INTHERMO in Zusammenarbeit mit Gaulhofer Fenster und Türen sowie dem Abdichtungsspezialisten ProClima an insgesamt sechs Terminen. Über 500 Zimmerer, Maler, Dachdecker, Schreiner, Stuckateure und Planer wurden im Februar und März von ihren Betrieben zu einer der gewerkeübergreifenden Kompaktschulungen entsandt.

Vor allem rings um das Fenster und die Türen gibt es kritische Stellen, die beim Einbau vorgefertigter Elemente in wärmegedämmte Fassaden sorgfältig betrachtet werden müssen. „Es kommt auf das Zusammenspiel aller Elemente im Gefüge aus Wandkonstruktion, Dämmung, Putz, Fenster, Rollladenkasten und Abdichtungen als eine funktionale Einheit an. In der Praxis muss das passgenaue Ineinandergreifen von Fenster, Dämmung und Dichtung gewährleistet sein, um eine alltagstaugliche Fassade herzustellen“, erläutert INTHERMO-Vertriebsleiter Dipl.-Holzbauing. Stefan Berbner. Dazu muss die Dämmung der Gebäudehülle insbesondere im Winter und Frühjahr auch Starkniederschläge aushalten können, im Sommer vor der Überwärmung der Innenräume im Verlauf extremer Hitzewellen zuverlässig schützen und außerdem Windböen in Sturm- und bisweilen sogar Orkanstärke standhalten, die in den letzten Jahren an Häufigkeit und Intensität erheblich zugenommen haben. Weiterhin sollen zeitgemäße Gebäude EnEV-gerecht gedämmt sein und natürlich auch hervorragend aussehen. Vom Verarbeiter ist ferner sicherzustellen, dass Durchdringungen und Anschlüsse in der Fassade so ausgeführt werden, dass Feuchtigkeit nicht in die Konstruktion eindringen kann und dadurch die Dämmwirkung beeinträchtigen könnte. Dieses Anforderungsbündel ist von einem fachgerecht verbauten Holzfaser-WDVS inklusive eingebauter Fenster unter allen Umständen zu erfüllen.


Dichtes Fensterrahmen-Wand-Gefüge

Fensteranschlüsse stellen für Verarbeiter insofern eine Herausforderung dar, als selbst kleinste Nachlässigkeiten Folgen haben können. Ausführungsbedingte Unzulänglichkeiten wollten die drei Zulieferfirmen Gaulhofer ( http://www.gaulhofer.de ), INTHERMO ( http://www.inthermo.de ) und Moll ( http://www.proclima.de ) Handwerkskunden ersparen. Im Rahmen spezifisch konzipierter Schulungen wurden bauliche Maßnahmen daher sowohl theoretisch als auch in der Praxis durchgespielt. Worauf es dabei ankommt, erläuterte Dipl.-Ing. Lars Esser, Leiter Technik bei INTHERMO: „Der Anschluss des INTHERMO WDVS wird mittels XPS-Laibungsplatte und INTHERMO HFD-Fugendichtband sowie dichter Unterfensterbank hergestellt.“


Fensterbänke schlagregendicht einbauen

Auch für die Fensterbankdetails gilt, dass der Fortschritt nicht aufzuhalten ist. So gehört der Schutz der Konstruktion vor Feuchtigkeit aus INTHERMO-Sicht zu den wichtigsten Pflichten eines Bauhandwerkers bzw. des Planers. Da es von Natur aus keinen wasserdichten Anschluss zwischen Fenster und Fensterbank gibt, sind an dieser Schnittstelle besondere Maßnahmen zu ergreifen, um einen theoretisch denkbaren Wassereintritt zu verhindern. Die korrekte Ausbildung erfolgt beim INTHERMO WDVS insofern mittels XPS-Keil und Unterfensterbank sowie INTHERMO HFD-Fugendichtband.


Gewerkeübergreifendes Know-how …

Die praktische Unterweisung der Schulungsteilnehmer im Zuge der Schulungsreihe Fenster-Dämmung-Dichtung übernahm zusammen mit Lars Esser Erich Kunkelmann, der bei INTHERMO für die technische Kundenberatung zuständig ist: „Kleben Sie das INTHERMO HFD-Fugendichtband auf die Laibungsplatte oder auf den Blendrahmen des Fensters. Das Fugendichtband soll auf der äußeren Ecke der Laibungsplatten sitzen. Am besten klebt man es direkt auf die Laibungsplatte. Dadurch erspart man sich das Anzeichnen auf dem Blendrahmen.“ Der erfahrene Praktiker gab den Bauhandwerkern außerdem wertvolle Tipps mit auf den Weg, wie sie den Erfolg der Baumaßnahme sicherstellen können.


… zum Nachlesen und Ausprobieren

Eine 136 Seiten starke Broschüre mit ausführlichen Informationen über ökologisch vorteilhafte Holzfaserdämmplatten und natürliche Holzfaser-WDVS gibt es bei allen INTHERMO-Fachberatern – die Kontaktdaten stehen auf www.inthermo.de – oder per Post von INTHERMO, Roßdörfer Str. 50, D-64372 Ober-Ramstadt,
Fon +49 (0) 61 54/71-16 69, Fax 71-4 08, Mail info@inthermo.de
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Über die INTHERMO GmbH

Die INTHERMO GmbH wurde 2001 in Nordrhein-Westfalen als nicht-börsennotierte AG gegründet. 2006 verlegte der expandierende WDVS-Anbieter seinen Firmensitz an den heutigen Standort im südhessischen Ober-Ramstadt, um auf die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten der Muttergesellschaft Deutsche Amphibolin-Werke von Robert Murjahn Stiftung & Co. KG (DAW) unmittelbar zurückgreifen zu können. Seither gehört der mittelständische Bauzulieferer als 100%-ige Tochtergesellschaft zur DAW-Firmengruppe, die hochwertige Farben, Putze, Dämm- und Bautenschutzprodukte entwickelt, herstellt und unter den Markennamen Caparol, Alligator, Alpina, Alsecco, Disbon, INTHERMO, Krautol und vielen mehr mit beachtlichem Erfolg vertreibt. Im November 2011 feierte INTHERMO als Anbieter natürlicher Fassadendämmsysteme auf Holzfaserbasis 10-jähriges Bestehen. Geschäftsführer der INTHERMO GmbH sind Dr. Dietmar Chmielewski und Dipl.-Holzbauing. Guido Kuphal, geschäftsansässig Roßdörfer Str. 50, 64372 Ober-Ramstadt/Hessen.

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