Mittwoch, 07. Dezember 2016


Abenteuer Motorradurlaub

Auch Andre weiß jetzt: Besser von Anfang an richtig!

(lifePR) (Essen, ) Egal, ob Nord- oder Südhalbkugel, der Begriff Sommer geht einher mit Sonne, guter Laune und für viele natürlich auch mit dem wohlverdienten Urlaub. Bei über vier Millionen Bikern in Deutschland schwingt automatisch der Gedanke an die nächsten Motorradtouren bzw. den bevorstehenden Motorradurlaub mit. So auch bei Andre W., der diesmal bei seinem persönlichen Highlight des Jahres alles richtig machen möchte.

"Der Motorradurlaub im letzten Jahr hatte nämlich so einige Momente, auf die wir dieses Jahr verzichten möchten. Gleich auf der Autobahnzufahrt ging es los, als mein Vordermann ungewollt Ballast abwarf. Ein Spanngurt war verrutscht, die Gepäckrolle verteilte sich im Nu über die Fahrbahn. Gott sei Dank ist nichts passiert. Diesmal wird das nicht geschehen - dank jeder Menge Infomaterial des Instituts für Zweiradsicherheit (ifz). So wird beispielsweise in der ifz- GTÜ-Broschüre "Team Touring" genau erklärt, worauf beim Beladen des Motorrades zu achten ist und wie man seine sieben Sachen sicher verstaut. Nachdem alles wieder eingesammelt war, ging es weiter. Rudi, ein weiteres Mitglied unserer fünfköpfigen Motorradurlaubsgruppe meinte mit seinem sehr leistungsstarken Supersportler das Tempo vorgeben zu müssen. Weg war er. Zwei von uns konnten nicht so schnell hinterher, da sie mit Seitenkoffern unterwegs waren, mit denen eben nicht ganz so schnell gefahren werden darf. Nun denn, Ruhe bewahren. Kurz darauf scherte plötzlich ein überholender Pkw direkt vor meinem Vordermann Ralf ein. Ohne ein heftiges Bremsmanöver hätte Ralf draufgesessen, ich aber auch bei ihm. Gleiches galt für Klaus, der dicht hinter mir fuhr und ordentlich reinlangen musste, denn seine sehr beladene Maschine verzögerte jetzt nicht mehr ganz so abrupt wie gewohnt. Wie wir jetzt wissen, wäre es richtig gewesen, mit mehr Abstand und versetzt zu fahren. Zum einen, um als Hintermann bessere Sicht nach vorn zu haben, aber auch für mehr Platz für das Bremsmanöver. So weit so gut. Als wir Rudi beim ersten Tankstopp wiedertrafen, gingen wir kurz noch einmal unsere Regeln für die Gruppenfahrt durch. Hatte ich doch vergessen, diese vorher schon an alle weiterzugeben. Auch dazu steht allerhand in der eben genannten ifz-Broschüre, die es dort kostenfrei - auch online - gibt, so dass ich dieses Jahr einfach allen den passenden Link via E-Mail und WhatsApp geschickt habe. Es gilt also, bloß keinen Gruppenzwang aufkommen zu lassen. Sich also nicht gegenseitig hochzuschaukeln, sondern versetzt mit genügendem Abstand zueinander und ohne gegenseitiges Überholen zu fahren. Auch beim Überholen Dritter gilt: Jeder mit Abstand und Augenmaß für sich, statt dem Vordermann 'blind' nachzusetzen!

Wieder alle vereint, ging es weiter. Nach 800 Autobahnkilometern am ersten Tag war es genug, die Provence Frankreichs immer noch weit weg, so dass wir unser erstes Nachtquartier ansteuerten und den Tag in gemütlicher Runde Revue passieren ließen. So wird es auch empfohlen. Auf gut ausgebauten Landstraßen sollten es pro Tag nicht mehr als 300 bis 400, auf kleineren, kurvenreicheren Strecken nicht mehr als 200 bis 300 Kilometer sein. Alles andere führt schnell zu Überforderung.

Am zweiten Tag wieder unterwegs winkte uns gegen Mittag ein Schweizer Polizeiwagen raus. Die Bilanz der Kontrolle: Alles ok, doch Klaus wurde darauf hingewiesen, den Hinterradreifen seines Sport-Tourers im Auge zu behalten, da er in den letzten 1.000 Kilometern Autobahn ordentlich Profil gelassen hatte und gerade noch die gesetzlich geforderten 1,6 Millimeter aufwies. Der Reifenwechsel unterwegs hat dann viel Zeit gekostet. Dieses Jahr achten wir alle schon zuhause darauf, die Tour mit ausreichender Profiltiefe zu beginnen und die Maschinen generell durchzuchecken.

Nachdem wir dann endlich angekommen waren, ging es die nächsten Tage kreuz und quer durch den Süden Frankreichs. So schnell Rudi uns auf der Autobahn auch davongefahren war, wirkte er beispielsweise in den engen Kurven des Grand Canyon du Verdon doch recht unsicher, was wir ihm abends auch ganz vorsichtig mitteilten. Klar, das hört keiner gerne. Aber er ist unser Kumpel und wir achten eben aufeinander. Er nahm es locker und kam selbst auf die Idee, dass wir alle spätestens vor der nächsten Tour an einem Motorradtraining teilnehmen sollten, um unser Können etwas aufzufrischen. Mir gefiel der Gedanke, außerdem könnte doch mein Sohn Lukas, der zu der Zeit gerade seinen Motorradführerschein plante, nach bestandener Prüfung gleich mitmachen. Eine gute Möglichkeit ein passendes Training zu finden, bietet die sehr detaillierte Suchfunktion im Trainingsportal auf der Internetseite des ifz.

Nun denn, alles in allem hat auch der weitere Motorradurlaub enorm viel Freude bereitet. Sommer, Sonne, tolle Strecken und jede Menge Fahrspaß mit den Freunden. Die unnötigen Fehler, die wir gemacht haben, kommen dieses Jahr nicht mehr vor. Mal sehen, was uns diesmal erwartet - ausgelernt hat man ja nie! Obwohl ... nahezu keine Frage offen lassen die vielen Broschüren, Filme sowie Tipps & Tricks vom Institut für Zweiradsicherheit unter www.ifz.de. Damit bei der Reisevorbereitung nichts vergessen wird, haben die Leute vom ifz auch spezielle, kostenlose Checklisten für die Urlaubsplanung und den Maschinen-Check ins Netz gestellt, damit der Motorradurlaub auch das wird, was er sein soll: Die schönste Zeit des Jahres."
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