Montag, 05. Dezember 2016


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Starke Entwicklung der Region Heilbronn-Franken setzt sich fort

IHK veröffentlicht Neuauflage der Broschüre "Statistik 2009"

(lifePR) (Heilbronn, ) Die Broschüre "Statistik 2009 - Die Region Heilbronn-Franken in Zahlen" der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken ist als aktualisierte Neuauflage erschienen. Die umfangreiche statistische Veröffentlichung zeigt, dass die Region Heilbronn-Franken gut aufgestellt ist. Sie zählt zu den dynamischsten Regionen im Land Baden-Württemberg. Die steigende Zahl an Arbeitsplätzen in den letzten Jahren und Jahrzehnten ist nur eine Tatsache, die das belegt.

Die jährlich von der IHK Heilbronn-Franken vorgelegte Broschüre gibt einen umfassenden Überblick über wichtige Wirtschaftsdaten für die Region Heilbronn-Franken und für ihre Stadt- und Landkreise. In der Veröffentlichung sind sowohl der aktuelle Stand als auch die Entwicklung grundlegender Daten zur demografischen Entwicklung, zum Arbeitsmarkt, zur Erwerbstätigkeit, zur Ausbildungssituation, zur Bruttowertschöpfung, zum Verarbeitenden Gewerbe sowie zu weiteren wichtigen Themen zu finden. Ergänzend sind Vergleichsdaten für die baden-württembergischen Regionen, für Baden-Württemberg insgesamt und für Deutschland dargestellt.

Hohe Wirtschaftsleistung

Die Bruttowertschöpfung als Indikator für den wirtschaftlichen Erfolg ist in der Region von 1992 bis 2007 um 9,0 Milliarden Euro (+52,1 Prozent) auf 26,3 Milliarden Euro gestiegen. Sehr hohe Zuwachsraten erzielten dabei der Landkreis Heilbronn (+84,3 Prozent), der Hohenlohekreis (+65,0 Prozent) sowie der Landkreis Schwäbisch Hall (+58,9 Prozent). Bei nur +44,5 Prozent lag dagegen die wirtschaftliche Entwicklung im entsprechenden Zeitraum im Land Baden-Württemberg.

Erneut historischer Höchststand bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten

Erstaunlich ist auch die Entwicklung bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Im Zeitraum von 1974 und 2008 nahm ihre Zahl in der Region Heilbronn-Franken um 43,2 Prozent auf den neuen historischen Höchststand von 324.922 Beschäftigten zu. Der Landesdurchschnitt lag bei einem Plus von 14,6 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr war der Anstieg in der Region Heilbronn-Franken 2008 noch stärker als im Boomjahr 2000. Zum 30. Juni 2008 war ein Zuwachs von 3,1 Prozent oder 9.771 Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr festzustellen. Die Region Heilbronn-Franken hat damit den durchschnittlichen Zuwachs im Land Baden-Württemberg von 2,3 Prozent deutlich überschritten. Besonders erfreulich ist, dass sich alle Kreise der Region positiv entwickelt haben, wenn auch mit unterschiedlicher Dynamik.

Dynamische Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe - 2008 neues Rekordergebnis bei Umsatz und Investitionen

Kennzeichnend für die Region Heilbronn-Franken ist insbesondere aber auch die dynamische Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe. Der Umsatz der regionalen Industrie stieg von 1973 bis 2008 um 759 Prozent auf 30,7 Milliarden Euro an (Landesdurchschnitt +421 Prozent). Der Export in der Region hat sich zwischen 1973 und 2008 um 1.863 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro erhöht. Landesweit waren es im gleichen Zeitraum +1.029 Prozent. Zudem konnte die Region Heilbronn-Franken bei den Industriebeschäftigten seit 1973 ein Plus von 22,3 Prozent verzeichnen. Die Zahl der industriellen Arbeitsplätze im Land Baden-Württemberg ist in diesem Zeitraum dagegen um 20,5 Prozent gesunken.

Die heimische Industrie verzeichnete 2008 das dritte Jahr in Folge eine Ausweitung der Investitionen. Die Industrieunternehmen gaben mit 1,1 Milliarden Euro so viel wie noch nie zuvor für Immobilien und Ausrüstungen aus. Das Rekordinvestitionsvolumen übertraf das bereits hohe Vorjahresergebnis um 32,3 Millionen Euro oder 3,1 Prozent. Für die Investitionstätigkeit 2008 dürfte die erst im Schlussquartal 2008 massiv hereingebrochene Finanz- und Wirtschaftskrise lediglich zu einer Abschwächung der Dynamik geführt haben.

Ausbildungsplus von 4,8 Prozent

Im Jahr 2008 verzeichnete die IHK Heilbronn-Franken 4.894 neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse. Das war ein Plus von 225 bzw. 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im fünften Jahr in Folge haben die Unternehmen der Region Heilbronn-Franken mehr ausgebildet als im Vorjahr. Im kaufmännischen Bereich wurden 2.917 Plätze und im technischen Bereich 1.938 Plätze gemeldet. Dabei blieben im vergangenen Jahr die Berufe im Handel mit 34,0 Prozent bei den kaufmännischen Ausbildungsverhältnissen dominierend. Im technischen Sektor führen nach wie vor die Metallberufe mit 63,6 Prozent.

Deutlicher Gründungsüberschuss

Bei den Gewerbean- und Gewerbeabmeldungen ist im IHK-Bezirk Heilbronn-Franken im Jahr 2008 wie schon in den Vorjahren ein deutlicher Gründungsüberschuss festzustellen. 5.069 Gewerbebetriebe wurden im vergangenen Jahr im Bezirk der IHK Heilbronn-Franken angemeldet. Insgesamt ergab sich für 2008 ein positiver Gründungssaldo von 468 Betrieben bzw. 10,2 Prozent mehr Gewerbeanmeldungen als Gewerbeabmeldungen.

Die Broschüre "Statistik 2009" umfasst rund 80 Seiten und ist als pdf-Datei kostenfrei auf der IHK-Homepage unter www.heilbronn.ihk.de/... abrufbar.
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