Freitag, 25. April 2014


Blickschutz: mit Zäunen gestalten und schützen

Hausbau

(lifePR) (Nürnberg, ) Ungestört das eigene Fleckchen Natur genießen - gerade in dicht bebauten Wohngebieten ist das nicht immer einfach. Hier sind Sichtschutzzäune gefragt: Mit ihnen kann die Terrasse vor Nachbars Blicken geschützt und zugleich der Garten gestaltet werden, berichtet bauen.de, das Fachportal für Bauherren und Renovierer.

Sichtschutzzäune sind heute weit mehr als eine Abgrenzung zur Straße oder zum Nachbargrundstück. Die Vielfalt an Materialien und Designs laden zum kreativen Umgang ein und erfüllen nahezu alle Ansprüche: von einfachen, funktionalen Elementen, die es günstig in Baumärkten gibt, bis hin zu hochwertigen Sichtschutzzäunen. Für welche Variante sich der Hausbesitzer entscheidet, hängt natürlich auch von der Umgebung und dem persönlichen Geschmack ab, so das Fachportal bauen.de.

Die Pflegeleichten: Metall, PVC und Co.

Die Vorteile von Zaunelementen aus Metall, PVC, Kunststoff oder einer Kombination: sie sind witterungsbeständig, langlebig und pflegeleicht - weil die Materialien abwaschbar sind, genügt meist eine einfache Reinigung mit dem Gartenschlauch. Ein recht günstiger Sichtschutz besteht etwa aus Metallzäunen mit eingeflochtenen Kunststoff- beziehungsweise PVC-Streifen, die bei Bedarf auch ausgewechselt werden können. Aus geflochtenem Polyrattan gibt es mittlerweile den modernen Geflechtmöbeln entsprechende Sichtschutzelemente, die ebenfalls guten Blickschutz bieten. Optisch sehen sie aus wie Holz: Sichtschutzelemente aus WPC (Wood-Polymere-Composite), einem Holz-Kunststoff-Gemisch, das sich bereits als Terrassendielen bewährt hat.

Die Naturnahen: Holz, Bambus und Flechtzäune

Sichtschutzzäune aus Holz und anderen natürlichen Materialien sind pflegeintensiver, denn Witterungseinflüsse laugen die Oberfläche aus und machen sie anfällig. Diese Zäune sollten regelmäßig gereinigt und behandelt werden, um etwa Vergrauen oder Pilzbefall zu verhindern. Dafür passen sie sich als Naturprodukt besser der Umgebung des Gartens an. Aber auch hier gilt es die richtige Wahl zu treffen. So passt etwa ein Bambuszaun nicht in jeden Garten, würde aber in einem asiatisch gestalteten Bereich als Highlight gut funktionieren.

Ein Zaun aus Holz ist der Klassiker unter den Sichtschutzmodellen, berichtet das Fachportal bauen.de. Nicht ganz zu unrecht, bieten die verschiedensten Holzarten doch eine angenehme Optik und sogar ganze Zaunreihen lassen sich von ambitionierten Heimwerkern leicht selbst erstellen und bearbeiten. Besonders naturnah und lebendig wirken Flechtzäune aus Haselnuss oder ungeschälter Weide, die gerade auch in kleinen Gärten gut als Sichtschutz eingesetzt werden können. Auch eine ansprechende relativ kostengünstige Möglichkeit ist der begrünte Sichtschutz. Dafür bieten sich einfache Elemente aus Holz oder Metall an, aber auch Spaliere oder Pergolen kommen in Frage.

Auf die Abmessungen achten

Je nach Bundesland, Standort und örtlichen Richtlinien müssen auch bei der Errichtung eines Sichtschutzzaunes Satzungen eingehalten werden, die etwa bestimmte Höhen vorgeben. Nicht zu vergessen ist außerdem, dass ein hoher Sichtschutz den Nachbarn auf seinem Grundstück durchaus beeinträchtigen kann. Deshalb der Extra-Tipp: Wer die Planung des Zauns mit dem Nachbarn abspricht, kann nicht nur Ärger vermeidet, sondern vielleicht auch die Baukosten halbieren.

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