Donnerstag, 24. Juli 2014


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Unter- oder Überversichert?

(lifePR) (Hamburg, ) Es klingt paradox: Verbraucherzentralen haben festgestellt, dass viele Deutsche überversichert und zugleich doch unterversichert sind. So schließen Verbraucher zum einen absolut überflüssige Versicherungsverträge ab, zum anderen klaffen erhebliche Versorgungslücken. Die Fragen, welche Versicherungen man unbedingt braucht, und welche eher zu vernachlässigen sind, klärt das Immobilienportal Immonet.

Existenzbedrohende Risiken absichern

Existenzbedrohende Risiken sollten Sie in jedem Fall absichern. Bleibt dann noch genügend Geld in der Haus haltskasse, können Sie auch über geringfügige Schadensfälle wie eine zerborstene Glasscheibe nachdenken. Welche Versicherungen Sie benötigen, hängt nicht zuletzt vom Familienstand, Alter, Besitz, Vermögen und Einkommen ab. Folgende Versicherungen sollte jeder abgeschlossen haben:

- Versicherungen rund ums Wohnen

Eigenheim- und Immobilienbesitzer sollten in jedem Fall eine Gebäudeversicherung abschließen. Sie springt ein, wenn zum Beispiel ein Feuer das Haus verwüstet. Auch eine Inventarversicherung oder Hausratversicherung ist ratsam. Denn so können Betroffene zum Beispiel nach einem Wasserschaden die zerstörte Einrichtung ersetzen. Genau überlegen sollten Sie auch, ob Sie eine Glasbruchversicherung abschließen. Denn im Falle einer zerborstenen Fensterscheibe springt sie zwar ein - bis dato hat der Verbraucher möglicherweise aber schon erhebliche Prämien geleistet, die den Schaden schnell übersteigen.

- Private Haftpflicht

Sie ist zwingend erforderlich. Die Versicherung kommt zum Einsatz, wenn Sie anderen vorsätzlich oder fahrlässig Schaden zufügen. Denn für solche Ereignisse haften Sie in unbegrenzter Höhe. Wer hier eine Versorgungslücke offen lässt, riskiert den finanziellen Ruin.

- Berufsunfähigkeitsversicherung

Sie greift, falls Sie einer beruflichen Tätigkeit nicht mehr nachgehen können. Grundsätzlich gilt: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte jeder Berufstätige in jungen Jahren abschließen.

- Risikolebensversicherung

Kommt der Lebenspartner oder Hauptverdiener der Familie ums Leben, müssen die Hinterbliebenen ausreichend abgesichert sein. Der Versicherungsbetrag sollte so hoch gewählt werden, dass bestehende Schulden, wie ein Immobilienkredit, zurückgezahlt werden können. Im Gegensatz zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung sind die Prämien für die Risikolebensversicherung niedrig. Allerdings kommt es am Vertragsende zu keiner Ausschüttung wie bei der Risikolebensversicherung.

Diese Versicherungen sind nicht unbedingt notwendig

Gewiefte Versicherungsanbieter arbeiten mit den Ängsten ihrer Klienten. Grundsätzlich gilt: Das Leben ist zu komplex, um sich gegen alle Eventualitäten abzusichern.

Diese Versicherungen sind nicht unbedingt nötig:

- Reisegepäckversicherung

Misst man die Leistung an den zu zahlenden Prämien, ist die Reisegepäckversicherung als zu teuer einzuschätzen. Oftmals ist der Verlust von Reisegepäck auch im Rahmen der Hausratversicherung abgedeckt.

- Krankenhaustagegeldversicherung

Die Leistungen dieser Versicherung übertreffen die Kosten nur, falls Sie regelmäßig ins Krankenhaus müssen. Bei gesunden Menschen sind Krankenhausaufenthalte aber eher selten und nur von kurzer Dauer. Sinnvoller wäre eine Krankentagegeldversicherung, die zahlt, wenn Sie aufgrund einer Krankheit zuhause bleiben oder ins Krankenhaus müssen.

Originalmeldung: http://www.immonet.de/...
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