Freitag, 09. Dezember 2016


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Vorsicht auf dem Weg zur Schule

Um Unfälle auf dem Schulweg zu vermeiden, sollten Eltern mit ihren Kindern den Weg üben und auf leuchtende Kleidung achten / Für den Fall der Fälle sind die Kinder aber umfassend über die Unfallversicherung abgesichert

(lifePR) (Bergisch Gladbach, ) Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist der Weg zur Schule für die ABC-Schützen nicht immer leicht: Dunkelheit, rasende Autos, unbeachtete Zebrastreifen und häufig genug leider fehlende Ampeln. Zudem sind die Kleinen durch beschlagene oder verschmierte Autoscheiben oft schlecht zu erkennen. Laut Angabe der Unfallversicherung gab es allein im letzten Jahr mehr als 124.000 Unfälle auf dem Schulweg - ein Risiko von rund 7,2 Unfällen pro 1.000 Schüler. Um unnötigen Unfällen vorzubeugen, sind die Kinder vor allem auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen. Die Eltern sollten deshalb den Schulweg mit ihren Kindern üben. "Man sollte dabei daran denken, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind. Sie haben beispielsweise ein kleineres Gesichtsfeld und auch ihr Gehör ist noch nicht optimal geschult. Durch ihre geringere Körpergröße haben sie im Straßenverkehr auch keinen optimalen Überblick", so Michael Lobscheid von der IKK Nordrhein. Außerdem fällt es gerade Kindern im Grundschulalter sehr schwer, Entfernungen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen.

"Zudem sollten die Eltern auf die entsprechende Kleidung für die Kinder achten, also nicht nur warme Jacken, sondern vor allem leuchtende Farben und Reflektoren - am besten auch an den Schultaschen", so Lobscheid.

Sollte es trotz allem zu einem Unfall kommen, sind die Kinder vom ersten Schultag an durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. "Dies gilt für den Schulweg, für Ausflüge, die Pausen und den Unterricht. Die Untersuchung und die Behandlung nach einem Unfall auf dem Schulweg oder in der Schule rechnet der Arzt direkt mit der gesetzlichen Unfallversicherung ab. Die Eltern sollten die Krankenkasse und die Schule jedoch über den Unfall und die Beteiligten informieren", rät Michael Lobscheid von der IKK Nordrhein.
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