Freitag, 09. Dezember 2016


Serbien, wir wissen wo Dein Auto steht

(lifePR) (Bottighofen, ) Die Gruppen der Fußball-WM in Südafrika 2010 stehen fest. Das größte deutschsprachige Hotelbewertungsportal HolidayCheck.de hat sich die Gegnerländer der deutschen Mannschaft genauer angeschaut und kennt deren Stärken und Schwächen.

Serbien

Zu den größten Fußballnationen der Welt kann sich Serbien nicht zählen. Das Land, das vor 2006 noch mit dem Staat Montenegro verbunden war, ist eher dabei, ein beliebter Ort für Wintersportfans zu werden. Die Skipisten im Jahorina-Gebirge dienten schon 1984 als Austragungsstätte der Olympischen Winterspiele. Nicht zu verachten ist jedoch, dass Serbien im September diesen Jahres bis auf Platz 13 in der FIFA-Weltrangliste vordringen konnte. Zu dieser Zeit teilte sich Deutschland den vierten Platz mit Weltmeister Italien. Ein guter Vorsprung, der jedoch einzuholen ist, denn der neue Nationalstolz scheint wohl das serbische Team zu beflügeln. Ob die Serben ihre Fußballschuhe lieber endgültig gegen Skier tauschen sollten, entscheidet sich am 18. Juni in Nelson Mandela Bay/Port Elizabeth im Spiel gegen die deutsche Mannschaft.

Ghana

Immerhin schaffte es die ghanaesische Elf vor vier Jahren bei der WM in Deutschland bis ins Achtelfinale. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass sich das Land zum ersten Mal für eine Fußball-WM qualifiziert hatte. Mit dem Heim(kontinent-)vorteil im nächsten Jahr sollte Ghana also nicht unterschätzt werden. Die ehemalige deutsche Kolonie liegt nur ca. 500 Kilometer vom Äquator entfernt, was den Einwohnern das ganze Jahr über tropisches Klima beschert. Da im Juni in Südafrika jedoch Winter ist, sollte das ein Vorteil für die deutsche Mannschaft sein, die ein eher gemäßigtes Klima gewohnt ist. Bleibt zu hoffen, dass die Ghanaesen am 23. Juni im Spiel gegen Deutschland in Johannesburg Schal und Mütze zu Hause vergessen haben und vor lauter Frieren den Ball nicht treffen.

Australien

Hört man Australien, denkt jeder sofort an Koalabären auf Eukalyptusbäumen, Ureinwohner, die auf ihrem Didjerido spielen und durchtrainierte Surfer, die die hohen Wellen des Pazifischen Ozeans bezwingen - aber nicht an Fußball. Das kommt der deutschen Mannschaft natürlich gerade recht: In Australien ist Fußball eher eine Randsportart. Sie gewinnt zwar an Beliebtheit, doch der Kontinent kann es wohl kaum mit einer Fußballnation wie Deutschland aufnehmen. Dass Australien auf der Südhalbkugel liegt, wo im Sommer Winter ist, kann den Aussis nur zum Vorteil werden, da sie fast exakt das südafrikanische Klima gewohnt sind. Das wird sich am 13. Juni in Durban herausstellen, wenn die deutsche Mannschaft beim ersten Spiel der Gruppe D auf Australien trifft. Zu hoffen ist, dass der Ball wie ein Bumerang immer wieder ins australische Tor zurück kommt.

Alles in allen sollte sich der internationale Fußball an die alten Fußballweisheiten halten: Das Runde muss ins Eckige - nach dem Spiel ist vor dem Spiel - Mailand, Madrid, Hauptsache Italien - ein Spiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnt immer Deutschland.
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