Samstag, 03. Dezember 2016


Schnelle Reaktionen der Reiseveranstalter

(lifePR) (Bottighofen, ) Die Vulkanasche aus Island hat die Planung abertausender Urlauber durcheinandergewirbelt. Über 150.000 Pauschalurlauber sollen betroffen sein. Am Wochenende informierten die großen Reiseveranstalter schnell über alternative Reisemöglichkeiten und Stornierungen. Die Wetterlage lässt jedoch kaum große Veränderungen der Aschewolke erwarten. Das Reiseportal HolidayCheck.de, das sein Team mit zusätzlichen Mitarbeitern verstärkte, gibt einen Überblick.

Die meisten Urlauber stecken laut Angaben des Deutschen Reiseverbandes in den klassischen Frühjahrszielen fest, wie Mallorca und dem türkischen Badeort Antalya. Alle Pauschalreisenden, deren Verträge von den Veranstaltern gekündigt werden, haben zwar weiterhin Anspruch auf einen Rückflug in die Heimat. Doch für die zusätzlichen Kosten, die dabei etwa für Umbuchungen oder Fahrten zu entfernten Flughäfen entstehen, müssen die Urlauber laut Gesetz zur Hälfte selbst aufkommen. Der Zwangsurlaub könnte außerdem für Reisende, die nicht rechtzeitig an ihren Arbeitsplatz kommen, teuer werden. Im Zweifel wird ihnen für die Fehltage das Gehalt gekürzt oder mit Urlaub verrechnet.

Unter den Reiseveranstaltern tat sich vor allem die TUI hervor. Ihre Gäste wurden schnell informiert, so dass sie erst gar nicht die Fahrt zum Flughafen antreten mussten. Ebenso wussten Angehörige frühzeitig von Rückholaktionen, wann sie Verwandte und Freunde abholen konnten. Die TUI hatte zudem in einer beispiellosen Aktion mit Sonderflügen von Mallorca nach Barcelona hunderte von Touristen aufs Festland geholt, um diese mit Bussen nach Deutschland zu fahren. Zusätzlich nutzte der Veranstalter die kurzfristige Öffnung der Lufträume am Sonntag, um gestrandete Touristen nach Deutschland zurückzuholen.

Ebenso schnell wurde bei der REWE-Gruppe informiert: Noch am Sonntag abend erfuhren die Kunden, dass die Veranstalter der REWE Group (Dertour, Meier's Weltreisen, ADAC Reisen, IST, Jahn Reisen und Tjaereborg) sämtliche Pauschalreisen abgesagt hat. Schweizer Veranstalter wie Kuoni, TUI Suisse und Hotelplan teilten mit, dass sie Kosten für Pauschalreisen zurückerstatten.

Auf Mallorca sollen am Wochenende über 50.000 Urlauber festgesessen haben. Dadurch sind laut Angaben des mallorquinischen Hotelierverbands fast alle Unterkünfte zu 100 Prozent ausgebucht. Mehr werden allerdings auch nicht benötigt, denn die Lage ist nur deswegen nicht kritischer, weil schießlich auch keine neuen Gäste mehr eintreffen können. Meist reagieren die Hoteliers auf den spanischen Inseln mit ermäßigten Zimmerpreisen, hieß es. Einige Reiseveranstalter zahlen gar aus Kulanzgründen die zusätzlichen Übernachtungskosten.

Alle Urlauber, die für die nächsten Tage eine Flugreise gebucht haben, raten die ersten Veranstalter schon zu alternativen Reisezielen, die per Auto erreichbar sind.

Mittlerweile reißt die Kritik der Airlines nicht ab. Sie machen Druck und beanstanden das Flugverbot, das auf einer einzigen Informationsquelle - einer Computersimulation - basiere. Unterstützt wird die Kritik dadurch, dass zehn Testflüge der Lufthansa mit Maschinen ohne Passagiere problemlos verliefen. Ähnlich sieht es auch bei der niederländischen KLM aus, deren Maschinen ohne Probleme in eine Höhe von bis zu 13.000 Metern aufstiegen.
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HolidayCheck AG

HolidayCheck ist das größte unabhängige Hotelbewertungsportal im deutschsprachigen Raum. Die unabhängige Stiftung Warentest hat HolidayCheck als einzigem Hotelbewertungsportal die Note "gut" (1,8) vergeben ("test"-Ausgabe 2/2010). Auf HolidayCheck können Menschen ihre Urlaubserfahrungen mit anderen teilen. Die Schwerpunkte liegen auf den Bewertungen und Fotos ehemaliger Gäste für Hotels sowie auf der Möglichkeit, mit diesen Gästen in direkten Kontakt treten zu können. Mit Hilfe dieses gesammelten Erfahrungsschatzes und den vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten kann sich jeder Urlaubsinteressierte selbst beraten und die für ihn perfekte Reise im unabhängigen Preisvergleich buchen.



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