Freitag, 09. Dezember 2016


Bedrohte Urlaubsziele

(lifePR) (Bottighofen, ) Nach dem Ende des Klimagipfels in Kopenhagen werden die Ergebnisse auf der ganzen Welt diskutiert. Wie bedrohlich sich eine bevorstehende Klimaveränderung auch auf den Tourismus auswirken kann, hat das Hotelbewertungsportal HolidayCheck.de herausgefunden.

Athen/Griechenland

Als eine der ältesten Städte der Welt mit einer unglaublichen Vielfalt an architektonischen Denkmälern zählt Athen zu den beliebtesten kulturellen Ferienzielen. Der große Nachteil für die Hauptstadt Griechenlands ist, dass die Lufttemperatur im Mittelmeerraum schneller ansteigt als anderswo. Deswegen schätzen Experten, dass Athen bis zum Jahr 2020 ein ausgesprochen unangenehmes Klima bevorsteht. Es wird prognostiziert, dass die Temperaturen im Sommer bis über 40 Grad ansteigen werden und sich eine besorgniserregende Dunstwolke über der Stadt ausbreitet.

Kitzbühel/Österreich

Wintersportfans sollten sich beeilen, die Pisten der beliebtesten Skigebiete der Welt noch genießen zu können. Mit nur einem Grad Celsius Temperaturanstieg würden 609 schneereiche Skigebiete in Europa um 100 reduziert werden. Nur zwei Grad wärmer und die Zahl würde sogar auf 404 sinken. Die Jahre 1994, 2002 und 2003 waren die wärmsten, die in den letzten fünf Jahrhunderten in den Alpen verzeichnet wurden. Am meisten bedroht vom Temperaturanstieg sind die Skigebiete in niedrigeren Lagen, insbesondere in den östlichen Alpen wie Kitzbühel in Österreich.

Everglades National Park/Florida

Der Everglades National Park ist die größte subtropische Wildnis in den USA. Mit einer Vielzahl von Ökosystemen, wie Pinienbaumlandschaften und Zypressensümpfen bieten die Everglades einen Lebensraum für Dutzende gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Durch den kontinuierlichen Anstieg des Meeresspiegels werden die Sümpfe und Seen der Everglades anfälliger für Stürme und Überschwemmungen. Damit werden nicht nur die exotischen Tiere gefährdet, sondern auch die über eine Millionen Besucher, die den National Park jedes Jahr besuchen.

Great Barrier Reef/Australien

Der fortlaufende Klimawandel ist die größte langfristige Bedrohung für den Fortbestand des australischen Great Barrier Reef. Das Ausbleichen der Korallen hat in seiner Häufigkeit und im Schweregrad zugenommen. Grund dafür ist der kontinuierliche Anstieg des Meeresspiegels. In den vergangenen Jahren wurden fünf Prozent aller Riffe dadurch stark beschädigt. Sollte die Lufttemperatur weiter ansteigen, könnte die Korallenbleiche jährlich wiederkehren. Wenn ein Korallenriff stirbt, stehen anderen Organismen, wie zum Beispiel dem asiatischen Seestern, der Weg frei um eine regelrechten Plage zu werden. Wissenschaftler sagen voraus, dass das Riff bis zum Jahr 2050 von Nicht-Korallen Organismen dominiert werden könnte.

Venedig/Italien

Venedig, die Stadt des Wassers, hat sich bereits in den letzten Jahrzehnten auf eine Verschlimmerung des immer wieder kehrenden "acqua alta" (Hochwasser) eingestellt. Laut einer neuen Untersuchung ist jedoch wahrscheinlich, dass die neuen und kostspieligen Sperrwerke nicht in der Lage sein werden, die Stadt dauerhaft vor den eindringenden Wassermassen zu schützen. Etwa viermal im Jahr steigt der Tide über 110 Zentimeter. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte das Hochwasser Venedig bis zu 250 mal im Jahr überschwemmen. Die Auswirkungen auf das lokale Umfeld und auf den Tourismus wären beträchtlich.
Diese Pressemitteilung posten:

HolidayCheck AG

HolidayCheck ist das größte unabhängige Hotelbewertungsportal im deutschsprachigen Raum. Hier können Menschen ihre Urlaubserfahrungen mit anderen teilen. Die Schwerpunkte liegen auf den Bewertungen und Fotos ehemaliger Gäste für Hotels sowie auf der Möglichkeit, mit diesen Gästen in direkten Kontakt treten zu können. Mit Hilfe dieses gesammelten Erfahrungsschatzes und den vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten kann sich jeder Urlaubsinteressierte selbst beraten.

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer