Mittwoch, 07. Dezember 2016


24-Stunden-"Betrieb" im Scheinwerferlicht

FH-Studierende beraten Polizei Osnabrück zur Öffentlichkeitsarbeit

(lifePR) (Osnabrück, ) Von "Traumwerten" spricht Prof. Felix Osterheider, Lehrender am Department für Kommunikation und Gesellschaft der FH Osnabrück in Lingen, wenn er das öffentliche Interesse an der Polizei bewertet. Derart oft in die Zeitung zu kommen, "danach lecken sich andere die Finger", so der Kommunikationsmanager. "Sex & Crime" wollten die Leute lesen - umso wichtiger sei die Öffentlichkeitsarbeit. Die nahmen Studierende des Lingener Departments in den vergangenen Wochen unter die Lupe, um kürzlich ihre Ergebnisse in der Polizeiinspektion Osnabrück vorzustellen. Michael Maßmann, Leiter der Polizeiinspektion, Johannes Richter, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, dessen Stellvertreter Hendrik Vieth, Eugen Wellmann, Leiter des 1. Fachkommissariats, die Pressesprecher Georg Linke und Dietmar Stattkus, der jetzt die Abteilung wechselt, sowie Martin Schmitt vom Fachbereich Prävention waren dabei. Sie machten zwar deutlich, dass einige Vorschläge schon umgesetzt würden, andere Themen vor allem aus Gründen der Personalknappheit kaum in die Tat umsetzbar seien. Eine Vielzahl der Ideen wollen sie aber nun intern, teilweise gemeinsam mit Studierenden sowie in einer möglichen Praktikums-Kooperation ausarbeiten.

Eine Stichproben-Umfrage der Studenten ergab: Die Mehrheit der Bürger verbindet "ihre" Polizei mit Sicherheit, Ordnung und Schutz, bewertet deren Arbeit mit gut bis befriedigend und liest mit Interesse Polizeinachrichten. Als ausbaufähiges "Steuerungsinstrument" für ein öffentliches Bild abseits der klassischen Verbrechensthemen stellten die angehenden Kommunikationsmanager die Themenfelder "Verkehrsaufklärung", "Kleindelikte" und "Vorbeugung" heraus. So könnte beispielsweise eine Reportage über den Alltag der Polizeihund-Familie oder vom Einsatz im Fußballstadion den Nutzen und die menschliche Seite der Arbeit herausarbeiten. Auch textlich sei noch Spielraum - zwar dürfe ein Polizist aus rechtlichen Gründen bestimmte Formulierungen nicht nutzen. Doch werde die Information vager, "dann nimmt Ihnen die Interpretation jemand ab", richtete Osterheider an die Polizeiführung. "Sich etwas mehr in die Karten gucken zu lassen", werde für das Bild der Polizei in der Öffentlichkeit helfen, nahm Inspektionsleiter Michael Maßmann als erstes Fazit mit.
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