Mittwoch, 07. Dezember 2016


In Bremen beginnt die Fußball-WM schon im Mai 2010

Zwei interkulturelle Veranstaltungen zu Afrika: Dialogforum am 5. Mai / Straßenfußball mit Informationszelten und Bühnenprogramm am 29. Mai auf dem Marktplatz

(lifePR) (Bremen, ) Vermutlich wenige wissen, dass in Bremen über 5.000 Afrikaner leben, die in der Hansestadt studieren und arbeiten. Die Initiative "Bremen OpenCity" holt Afrika für einen Nachmittag auf den Marktplatz und veranstaltet am 29. Mai gemeinsam mit der afrikanischen Gemeinschaft aus Bremen und Umgebung ein Afrika-Fest mit Straßenfußball-Turnier mit Info-Zelten, Musik, Gesang, Tanz und Zauberei. Im Vorfeld zu diesem Ereignis kann am 5. Mai 2010 auf einem Dialogforum über die Herausforderungen und Chancen der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika diskutiert werden.

Die Hochschule Bremen, bekannt für ihre internationale Ausrichtung, und InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) als entwicklungspolitische Organisation, wollen mit ihrer Initiative Bremen OpenCity die Wertschätzung kultureller Vielfalt sowie eine nachhaltige Entwicklungspolitik auch im Stadtbild Bremens sichtbar machen und zusammen mit der Bremer Bevölkerung diskutieren.

Los geht es am 5. Mai von 18 bis 21 Uhr mit einem Dialogforum in der Business Lounge des Bremer Weser-Stadions: "Die Fußball-WM als ,Entwicklungsmotor'? -Südafrika zwischen Wunsch und Wirklichkeit". In einer für Publikum offenen Diskussionsrunde mit deutschen und südafrikanischen Expertinnen und Experten werden Chancen, Herausforderungen und Perspektiven des diesjährigen Mega-Sportereignisses für Südafrika beleuchtet. Folgende Vertreterinnen und Vertreter aus Sport, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden ihre unterschiedlichen Standpunkte vortragen: Klaus Filbry, Geschäftsführer für Marketing, Management und Finanzen bei Werder Bremen, eine Vertreterin der südafrikanischen Botschaft, der Hamburger Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Maennig, der südafrikanische Theologe Dr. Ben Khumalo-Seegelken und Anita Reddy von InWEnt.

Am Samstag, dem 29. Mai, steigt auf von 13 bis 20 Uhr das Straßenfußball-Event auf dem Bremer Marktplatz. Bremens Umweltsenator Reinhard Loske und Willi Lemke, Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung, werden das Straßenfußball-Turnier "anpfeifen". Mannschaften der Hochschule-Bremen, der beteiligten Firmen Käfer, DB Schenker, Neusta und der Bremer Polizei treten an gegen die afrikanischen Teams Nelson Mandela, Kwame N'Kruma, Haile Selassie und Ramses.

Parallel zum Turnier gibt es eine afrikanische Infomesse und ein Bühnenprogramm: Ungefähr vierzig afrikanische und bremische Vereine, Projekte und Initiativen präsentieren sich auf dem Marktplatz (darunter: Werder Bremen, der Sportgarten, PALOPS, der Pan-Afrikanische Kulturverein, die Städtepartnerschaft Bremen-Durban etc.). Die Hochschulgruppe Go Ahead! wird am Nachmittag eine Aidsschleife in der Bremer Innenstadt inszenieren.

Durch ein vielfältiges Bühnenprogramm führt die Moderatorin Carolina Quesadak (Funkhaus Europa) das Publikum auf künstlerischen Pfaden durch Afrika: Neben einem Gospel-Chor und Trommlern aus Westafrika werden die südafrikanische Breakdancerin Loren Lee Henderson mit Bradley "Voue" Lodewyk und EachOneTeachOne feat. Eavesdrop das Publikum in Bewegung setzen. Den musikalischen Höhepunkt bildet gegen 19.00 Uhr - nach der Siegerehrung - die in Hamburg lebende südafrikanische Sängerin Lebogang Masemola mit ihrer internationalen Band.

Die Initiative Bremen OpenCity:

Bremen OpenCity, eine Initiative, die vom Zentrum für Interkulturelles Management der Hochschule Bremen und InWEnt im April 2008 ins Leben gerufen wurde, will gelungene Integrations-Projekte der Bremer Öffentlichkeit vorstellen.

Ziel ist es, die kulturelle Vielfalt in Bremen sichtbar zu machen und durch gemeinsame Aktionen mit Einwanderern Weltoffenheit & Internationalität in Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft, Kunst und Kultur nachhaltig zu gestalten. Dabei möchten wir Synergien erzeugen zwischen einzelnen Personen, Gruppen und Projekten.

Die Kooperationspartner:

Die InWEnt gGmbH ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Personalentwicklung, Weiterbildung und Dialog. InWEnt leistet einen wichtigen Beitrag für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung. "Capacity-Building-Programme" richten sich an Fach- und Führungskräfte aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Organisator für die Hochschule Bremen ist das Zentrum für Interkulturelles Management (ZIM), ein Institut der Hochschule, das sich mit Fragen interkultureller Kommunikationsstrukturen und Diversity in internationalen Arbeitsfeldern beschäftigt. Mit Bremen OpenCity will das ZIM ein Forum für den Austausch bieten zwischen Hochschule und Bremer Öffentlichkeit, zwischen Studierenden, Forschenden, Unternehmern und Kulturschaffenden.
Diese Pressemitteilung posten:

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer