Sonntag, 20. April 2014


Wandern in der Welt des Märchenkönigs

Hauser Exkursionen folgt zum 125. Todestag von König Ludwig II. dessen Spuren

(lifePR) (München, ) .
- Gespür für die schönsten Plätze - Ludwig war Naturliebhaber
Spinner oder Genie? Unfall oder Mord? Diese und andere Fragen wirft die Hauser- Wanderwoche auf den Spuren des Märchenkönigs Ludwig II. auf. Leichte Bergwanderungen auf königlichen Pfaden führen zu den Lieblingsplätzen seiner Majestät und werden mit Führungen durch die Märchenschlösser Herrenchiemsee, Linderhof und Neuschwanstein ergänzt. Von seinem Geburtsort, Schloss Nymphenburg, bis an die Stelle im Starnberger See, an der man am 13. Juni 1886 seine Leiche barg, führt der Weg. "Im Mittelpunkt steht König Ludwig und die Landschaft, in der er innere Ruhe gefunden hat", erklärt Michael Schott, Geschäftsführer des Trekkingreiseveranstalters Hauser Exkursionen. "Die wenigsten wissen, dass der 'Kini', wie ihn die Bayern liebevoll nennen, ein großer Naturliebhaber war, der gerne ausritt, schwamm und wanderte. In den Bergen konnte er den Alltag und die ihm so verhasste Politik vergessen."

Beeinflusst von der Mutter - Königin Marie war begeisterte Bergsteigerin
Im August 1845 brachte Kronprinzessin Marie von Preußen, wenige Jahre später Königin von Bayern, in Schloss Nymphenburg ihr erstes Kind Ludwig zur Welt. Mit ihm und seinem Bruder Max unternahm sie schon früh Ausflüge in die Alpen. Als begeisterte Bergsteigerin erklomm Marie unter anderem im Jahre 1854 den 2713 Meter hohen Watzmann. Ihr Ehrgeiz, als erste Frau die Zugspitze zu besteigen, wurde allerdings durch das Verbot ihres Ehegemahls Max II. ausgebremst. Er bezeichnete ihren Plan als "unziemlich für eine Königin", was Marie nicht hinderte, den Berg nach dem Tod des Gatten zu besteigen. Für ihre bergsportlichen Aktivitäten entwarf Marie übrigens die erste weibliche Outdoor- Bekleidung: ein Kleid mit weitem Rock aus schwarzem Loden, darunter eine lange Hose und feste Schuhe; dazu trug sie einen Miesbacher Hut. Marie gilt als Pionierin des Alpinismus und Förderin des Alpentourismus in Bayern und Tirol.

Leben in einer Traumwelt
Der Seedampfer bringt die Wanderer von Prien aus hinüber zur Insel Herrenchiemsee. Vor der Besichtigung des Schlosses verschafft eine Rundwanderung einen Eindruck von der Insellandschaft. Ludwig wollte hier sein eigenes kleines Versailles schaffen, um den Traum des absoluten Herrschers zu träumen, der er nie war. Weiter geht es nach Aschau und von dort per Seilbahn hinauf zur Kampenwand. Die Gipfelbesteigung ist optional. Über den Chiemsee, den Wilden Kaiser bis zum Alpenhauptkamm mit dem Großvenediger reicht die Sicht. Von einem abgelegenen Seitental aus führt die nächste Wanderetappe in Ludwigs Fußstapfen nach Schloss Elmau und von dort weiter auf dem Königsweg zum 1866 Meter hoch gelegenen Jagdschloss Schachen. Von außen eher eine komfortable Berghütte überrascht es im ersten Stock mit einem Prunkraum im maurischen Stil ausgeschmückt mit orientalischen Teppichen und goldenem Springbrunnen. Hier ließ der König sich und seinen Gästen von stilvoll verkleideten Dienern Mokka und Tabak kredenzen. Über Ettal verläuft die Route nach Schloss Linderhof, dem Lieblingsschloss Ludwigs. Ursprünglich stand hier das Försterhäuschen seines Vaters, das Ludwig bereits als Kronprinz bei Jagdausflügen nutzte. Nach einer Rundtour um das Ettaler Mandl bringt der Bus die Wanderer nach Füssen zum Schloss der Schlösser: Neuschwanstein, erbaut im Stil einer spätromantischen mittelalterlichen Burg. Der menschenscheue König verbarg sich hier vor der Öffentlichkeit; doch bereits wenige Wochen nach seinem Tod wurde sein Refugium zum Publikumsmagneten. 6000 bis 7000 Menschen drängen sich im Sommer täglich durch das Schloss, weshalb sich nach der Besichtigung - zur Erholung - eine Wanderung anschließt.

Am Kreuz im Starnberger See
Letztes Ziel der Hauser-Wanderwoche ist der Starnberger See. Dorthin, nach Schloss Berg, wurde Ludwig am 12. Juni 1886 gebracht, nachdem ihn Ärzte auf Betreiben des Kabinetts für geisteskrank und damit regierungsunfähig erklärt hatten. Der König hatte mit seiner Leidenschaft für Prunkbauten Bayern fast in den Staatsbankrott getrieben. Vom gemeinsamen Spaziergang kehrten Ludwig und sein Begleiter, der Arzt Prof. Bernhard von Gudden, nicht zurück. Todesumstände sind bis heute ungeklärt. Die offizielle und umstrittene Version lautet: Ludwig ertrank am 13. Juni 1886 im Starnberger See. Ein Holzkreuz im flachen Uferwasser erinnern an die Stelle, an der er gefunden wurde - wie die Schlösser ein Platz mit wunderschöner Aussicht auf die geliebten Berge des facettenreichen Königs.

Preis, Leistungen und Termine
Im Preis von € 790,-- sind eingeschlossen: fünf Übernachtungen in Hotels im Doppelzimmer, eine Übernachtung in der Berghütte/Hüttenlager, Halbpension, Begleitung durch einen Hauser-Profibergführer, Tourentee, Bustransfers, Versicherungspaket und Zertifikat. Es gibt zwei Termine: 03.07.11-09.07.11 und 07.08.11-13.08.11

Weitere Informationen www.hauser-exkursionen.de
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Über die HAUSER EXKURSIONEN international GmbH

Hauser exkursionen international besteht seit 38 Jahren und ist der führende Trekking-Reiseveranstalter im deutschsprachigen Raum. Das Angebot umfasst weltweit rund 500 Routen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade und reicht vom Ausbildungsprogramm über einfache Wanderungen und Familienreisen bis zu Mountainbike-Touren und anspruchsvollen Expeditionen. Neben dem Hauptbüro in München unterhält Hauser Zweigstellen in Berlin und Wien sowie eine Repräsentanz in Zürich. Seit 2008 führt Hauser als erster deutscher Trekkingreise-Spezialist das für drei Jahre erteilte Gütesiegel "Ausgezeichneter Reiseveranstalter". Es wurde nach einer umfassenden Testphase vom Europäischen Tourismus Institut an der Universität Trier GmbH für überdurchschnittlichen Kundenservice verliehen.

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