Mittwoch, 26. November 2014


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Handwerk blickt optimistisch in das laufende Quartal

Gute Stimmung im Bauhauptgewerbe

(lifePR) (Regensburg, ) Der Geschäftsklimaindex im Handwerk in Niederbayern und der Oberpfalz ist weiter gestiegen. Er liegt nunmehr bei 31 Prozentpunkten und ist damit noch einmal um vier Punkte besser als im Vorjahr. Über besonders gute Werte berichten das Bauhaupt- und Ausbaugewerbe sowie die Handwerke für den gewerblichen Bedarf wie Metallbauer, Maschinenbauer oder Informationstechniker. Negative Zahlen melden das Kraftfahrzeug- und das Lebensmittelgewerbe. Insgesamt gesehen jedoch rechnet das ostbayerische Handwerk mit seinen über 36.300 Betrieben mit einer positiven Geschäftsentwicklung für das zweite Quartal 2012. Dies geht aus dem jüngsten Konjunkturbericht der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz zum ersten Quartal dieses Jahres hervor.

Über gestiegene Auftragseingänge berichten 24 Prozent der Betriebe. Jeder vierte Handwerksbetrieb meldet gesunkene Auftragseingänge. Von deutlich weniger Auftragseingängen berichten das Kraftfahrzeug-, das Lebensmittel- sowie das Gesundheitsgewerbe. Die Betriebsauslastung war in den vergangenen drei Monaten gut. 80 Prozent der Betriebe waren bereits im ersten Quartal sehr gut beziehungsweise gut ausgelastet. Die Umsätze haben saisonbedingt an Dynamik leicht verloren. Jeder zweite Betrieb im Bauhauptgewerbe und 54 Prozent im Lebensmittelhandwerk melden in den ersten drei Monaten sinkende Umsätze. Danach könne die Handwerkskonjunktur saisonbedingt an Dynamik noch zulegen, so die Handwerkskammer in ihrem Bericht. Fast jeder dritte Handwerksbetrieb und im Bauhauptgewerbe nahezu jedes zweite Unternehmen haben erneut Investitionen durchgeführt. Saisonbedingt verlief der Beschäftigtensaldo leicht negativ. So mussten 19 Prozent der Betriebe Mitarbeiter freisetzen.

Die Erwartungen für das laufende Quartal sind positiv. 31 Prozent der Betriebe gehen von steigenden Auftragseingängen und 34 Prozent der Betriebe von steigenden Umsätzen aus.

Alles in allem, so die Handwerkskammer, sei die Handwerkskonjunktur auf einem guten Weg. Die positiven Zeichen und Meldungen würden deutlich überwiegen. Die Auftragseingänge, insbesondere im Bauhauptgewerbe, seien wieder angestiegen. Unsicherheit gehe allerdings von den fehlenden politischen Entscheidungen aus, die sich vor allem durch Maßnahmen im Rahmen der Energiewende ergeben. Hier müsse die Politik dringend Klarheit hinsichtlich der Fördermöglichkeiten und der steuerlichen Absetzbarkeit herstellen. Negativ auf die Ertragslage des Handwerks könnten sich weiter steigende Energie- und Rohstoffpreise auswirken. Eine besondere Herausforderung für die Handwerksbetriebe werde es sein, die erforderlichen Fachkräfte und Auszubildenden zu gewinnen.
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