Donnerstag, 08. Dezember 2016


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GENEART AG legt Jahresabschluss 2007 sowie vorläufige Zahlen zum 1. Quartal 2008 vor

(lifePR) (Regensburg, ) .
- Umsatz steigt 2007 um 59 % auf 12,3 Mio. EUR
- EBIT wächst im gleichen Zeitraum um 147 % auf 1,8 Mio. EUR
- Positive Geschäftsentwicklung für 2008 erwartet: Umsatz im 1. Quartal liegt nach vorläufigen Zahlen bei 3,9 Mio. EUR (2007: 2,4 Mio. EUR)
- EBIT beträgt im 1. Quartal 2008 0,5 Mio. EUR (2007: 0,4 Mio. EUR)

Die GENEART AG, Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, konnte das starke Wachstum 2007 auch im 1. Quartal 2008 fortsetzen und damit den positiven Ausblick für 2008 festigen. Nach vorläufigen Zahlen für das 1. Quartal 2008 stieg der Umsatz auf 3,9 Mio. EUR. Dies entspricht einem Wachstum von mehr als 60 % im Vergleich zum Vorjahr (2007: 2,4 Mio. EUR). Das Betriebsergebnis (EBIT) im 1. Quartal 2008 beträgt nach den vorläufigen IFRS-Zahlen 0,5 Mio. EUR (2007: 0,4 Mio. EUR). Der GENEART Konzern erstellt zum 1. Quartal 2008 erstmals das unterjährige Reporting nach internationaler Rechnungslegung (IFRS). Die endgültigen Zahlen für das 1. Quartal werden aufgrund dieser Umstellung planmäßig am 29. Mai veröffentlicht.

GENEART konnte jetzt mit den endgültigen Zahlen 2007 die vorläufigen Zahlen 2007, die im Februar veröffentlicht worden waren, vollständig bestätigen. Bei Umsatz und Ertrag hat GENEART 2007 ein deutliches Wachstum verzeichnet. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 59 % - von 7,8 Mio. EUR auf 12,3 Mio. EUR. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag 2007 bei 1,8 Mio. EUR und stieg deutlich überproportional (2006: 0,7 Mio. EUR). Das vergangene Jahr war geprägt durch den Großauftrag der National Institutes of Health (NIH - U.S. amerikanische Gesundheitsbehörde), der 2007 durch die Produktion von mehr als 3.500 Genen nahezu vollständig abgewickelt werden konnte. Der Vertrag mit den NIH ist gerade verlängert worden mit einem Umsatzvolumen von mindestens 1,9 Mio. USD für das Jahr 2008.

Dazu Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART AG: "Im Jahr 2007 konnten wir ein weiterhin starkes Unternehmenswachstum nachweisen und das Auftragsvolumen wiederum deutlich steigern. Zusätzlich haben wir für den Großauftrag der NIH bestehende Technologien weiterentwickelt und so eine große Anzahl von Genen bisher nicht gekannter Komplexität synthetisiert. Die Verlängerung der Zusammenarbeit mit den NIH bestätigt unsere außergewöhnliche Leistung in diesem Projekt. Um unseren Vorsprung als Technologieführer weiter auszubauen, planen wir im Jahr 2008 die Forschungsausgaben auf 2,5 Mio. EUR zu erhöhen. Wir konzentrieren uns dabei auf die Weiterentwicklung der Produktionsprozesse und auf den Ausbau des Produkt- und Dienstleistungsportfolios. Rund 40 % der Forschungsausgaben 2008, also rund 1 Million EUR, sind dabei bereits durch öffentliche Förderprojekte (Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie Europäische Union) gegenfinanziert."

Die Umsätze 2007 zeigten aufgrund des NIH-Auftrages die stärkste Dynamik in Nordamerika. Insgesamt verteilten sie sich zu 50 % auf Europa, 44 % entfielen auf Nordamerika, weitere 6 % wurden im Rest der Welt erlöst. Der Auftragsbestand am 31. Dezember 2007 lag bei 2,3 Mio. EUR und damit um 77 % über dem Wert des Vorjahresstichtags. Die EBIT-Marge bezogen auf den Umsatz lag 2007 bei 14,6 %, die Vorsteuerrendite bei 17,9 %.

Für das Jahr 2008 und darüber hinaus rechnet GENEART mit einem weiterhin starken Wachstum in allen Geschäftsbereichen. Vor diesem Hintergrund erwartet GENEART 2008 einen Gewinnanstieg auf ein EBIT von 2,5 Mio. EUR bis 2,8 Mio. EUR. Der Umsatz soll 2008 auf 16,5 Mio. EUR bis 18,0 Mio. EUR wachsen. "Wir sind stolz darauf, dass heute mehr als 500 Kunden bei GENEART bestellen, zu denen fast alle 20 international führenden Pharmaunternehmen zählen. Unser Ziel ist es, den Umsatz pro Kunde signifikant zu erhöhen und die Position in der Synthetischen Biologie auszubauen. Das Projekt mit den NIH hat die Leistungsfähigkeit der GENEART Produktionsplattform im globalen Markt nochmals unterstrichen und verleiht dem Unternehmen eine einmalige Referenz zur Akquisition weiterer Großaufträge für die kommenden Jahre," kommentiert Christian Ehl, Vorstand der GENEART AG.

Durch die Erteilung einer Reihe von Patenten im 1. Quartal 2008 hat GENEART weitere wichtige Schritte beim Aufbau einer lizenzbasierten Verwertungsstrategie zurückgelegt. In diesem Zusammenhang hat GENEART unter anderem an die EuroVacc Stiftung eine Lizenz erteilt, in USA und Europa geschützte Gensequenzen in einer klinischen Studie I/II als HIV-Impfstoff zu testen.


Der vollständige Geschäftsbericht 2007 steht ab heute unter www.geneart.com als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.
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GENEART Europe AG

Seit dem Markteintritt im Jahre 2000 hat sich GENEART zum Weltmarktführer bei der Herstellung synthetischer Gene entwickelt und ist heute einer der weltweit führenden Spezialisten in der Synthetischen Biologie. Das Unternehmen stellt Schlüsseltechnologien für die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe bereit. Gleichzeitig verwenden Kunden die GENEART Dienstleistungen zur Verbesserung von Enzymen z.B. als Waschmittelzusätze und zur Konstruktion von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder abbauen (z.B. Kunststoffe, Erdöl etc.). Das Leistungsspektrum reicht damit von der Herstellung synthetischer Gene nach DIN EN ISO 9001:2000, über die Generierung von Genbibliotheken in der kombinatorischen Biologie bis hin zur Produktion und Entwicklung DNA basierter Wirkstoffe. Das Unternehmen mit über 190 Mitarbeitern in Regensburg und bei der Tochtergesellschaft GENEART Inc. in Toronto/Kanada ist seit Mai 2006 an der Deutschen Börse gelistet.

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