Montag, 05. Dezember 2016


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Das Läuse-ABC

Wissenswertes rund um Kopfläuse

(lifePR) (Hohenlockstedt, ) Kopfläuse sind zu einer wahren Plage geworden. In Kindergärten und Schulen herrscht regelmäßig Lausalarm. Die Parasiten sind zwar harmlos, aber hartnäckig. Nur mit der richtigen Behandlung wird man die Läuse schnell und dauerhaft wieder los. Von A wie "Attest" bis Z wie "Zweitbehandlung" gibt folgendes Lexikon hilfreiche Tipps und Informationen rund um das Thema Kopfläuse.

Attest

Bei einmaligem Kopflausbefall kann die Gemeinschaftseinrichtung bereits nach der ersten Behandlung mit einem anerkannten Kopflausmittel ohne ärztliche Bescheinigung wieder besucht werden, sofern diese korrekt durchgeführt wurde. Bei wiederholtem Befall muss allerdings ein ärztliches Attest über den Behandlungserfolg vorgelegt werden.

Blut

Kopfläuse ernähren sich ausschließlich von menschlichem Blut. Alle zwei bis drei Stunden stechen sie mit ihrem Stechsaugrüssel in die Kopfhaut, um Blut zu saugen. Ohne diese Mahlzeiten können Kopfläuse nur wenige Stunden überleben.

Chemische Kopflausmittel

Herkömmliche Kopflausmittel enthalten klassische Insektizide, die das Nervensystem der Parasiten lähmen, wie beispielsweise die Wirkstoffe Pyrethrum, Allethrin oder Permethrin. Weltweit werden Kopfläuse gegen die klassischen Insektizide resistent Resistenzbildung). In Deutschland gibt es dazu allerdings noch keine abschließenden wissenschaftlichen Untersuchungen.

Dimeticon

Das Silikonöl Dimeticon (z.B. in NYDA®) kann durch seine Beschaffenheit tief in die Atemwege der Läuse und Nissen eindringen und verschließt diese irreversibel. Die Parasiten ersticken schnell und effektiv. Das Besondere: Dieses physikalische →Wirkprinzip schadet der Kopfhaut nicht. Es ist unwahrscheinlich, dass Kopfläuse gegen diese Behandlungsmethode resistent Resistenzbildung) werden.

Eier

Der Lebenszyklus einer Kopflaus verläuft in drei Entwicklungsstadien: Ei (Nisse), Larve und geschlechtsreife Laus. Kopflauseier sind weiß bis bräunlich, gleichmäßig geformt und sandkorngroß (0,8 mm). Pro Tag legt eine einzige Laus bis zu zehn Eier. Nach rund einer Woche schlüpfen die Larven, nach weiteren neun bis zwölf Tagen haben die Larven das adulte Stadium einer Laus erreicht.

Familie

Besonders beim Kuscheln und Schmusen in der Familie können Kopfläuse leicht von einem auf den anderen Kopf übertragen werden. Wird deshalb bei einem Familienmitglied Kopflausbefall entdeckt, sollten alle Familienangehörigen gründlich auf Kopfläuse untersucht und im Fall der Fälle mit einem Kopflausmittel behandelt werden.

Gemeinschaftseinrichtungen

In Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten herrscht regelmäßig Lausalarm. Das liegt daran, dass Kinder beim Spielen häufig die Köpfe zusammenstecken und die Läuse bequem von Kopf zu Kopf wandern können. Werden bei einem Kind Kopfläuse festgestellt, sind die Eltern verpflichtet, die betreffende Gemeinschaftseinrichtung zu informieren und ihr Kind gegen die Parasiten zu behandeln.

Haare

Der Lebensraum von Kopfläusen ist der menschliche Kopf. Besonders gerne halten sich die Läuse an den warmen Bereichen hinter den Ohren, im Nacken und an den Schläfen aus. Die Eier kleben nah an der Kopfhaut an den Haaren, oftmals aufgereiht wie Perlen an einer Schnur.

Infektionsschutzgesetz Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) dient der Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Darunter fällt auch der Befall mit Kopfläusen. Laut § 34 Abs. 5 IfSG muss die betreffende Gemeinschaftseinrichtung durch die Eltern informiert werden, sollten bei einem Kind Kopfläuse festgestellt werden.

Juckreiz

Quälender Juckreiz auf dem Kopf ist ein deutliches Zeichen für Kopfläuse. Denn sie hinterlassen beim Blutsaugen ihren Speichel in der Haut, der bei vielen Menschen starken Juckreiz auslöst.

Kopflaus

Kopfläuse gehören zu den Insekten. Sie leben ausschließlich auf dem menschlichen Kopf, wo sie alle zwei bis drei Stunden Blut saugen. Die Parasiten sind zwei bis dreieinhalb Millimeter groß und haben eine durchsichtig bis hellbraune Färbung. Nach der Blutmahlzeit färben sie sich braun bis rötlich. Der Lebenszyklus der Kopflaus verläuft in drei Stadien: Ei, Larve, adulte Laus.

Läusekamm

Wird aus dem Freundeskreis oder dem Kindergarten Kopflausbefall gemeldet, sollten die Kinder auf Läuse und Nissen untersucht werden. Dazu mit einem hochwertigen Läusekamm (z.B. NYDA® Läuse- und Nissenkamm) die Haare Strähne für Strähne scheiteln und gründlich durchkämmen.

Mützen Da Kopfläuse weder springen noch fliegen können, erfolgt die Übertragung fast ausschließlich über direkten Haar-zu-Haar-Kontakt. Trotzdem hält sich das Gerücht hartnäckig, Kopfläuse würden häufig über Mützen übertragen. Doch Läuse halten sich nur sehr selten abseits des menschlichen Kopfes auf. Grund: Nur wenige Stunden können sie ohne Blutmahlzeit überleben.

Nissen

Als Nissen bezeichnet man die Eier der Kopflaus. Streng wissenschaftlich gesehen handelt es sich bei Nissen lediglich um die Chitinhüllen, die die Eier umgeben. Umgangssprachlich werden beide Begriffe allerdings gleichgesetzt.

Öko-Test

Das physikalisch wirksame Kopflausmittel NYDA® wurde von der Zeitschrift Öko-Test (Ausgabe 08/2009) mit dem Gesamturteil "gut" ausgezeichnet. Grund: NYDA® ist im Gegensatz zu chemischen Insektiziden gesundheitlich unbedenklich und kann bereits bei Kindern ab zwei Jahren angewendet werden. Seine außerordentlich hohe Wirksamkeit wurde in klinischen Studien nachgewiesen.

Permethrin

Viele Kopflausmittel enthalten weltweit das Insektizid Permethrin, das schon lange Zeit gegen Kopfläuse eingesetzt wird. Seit einigen Jahren werden verstärkt Resistenzen gegen Permethrin im Ausland beobachtet. Eine Studie in Dänemark hat ergeben: 70 Prozent der Kopfläuse waren gegen den Wirkstoff resistent. Für Deutschland liegen noch keine Studien zur Resistenzsituation vor.

Qual

Damit der Kopflausbefall für die Betroffenen nicht zur langwierigen Qual wird, sollte sofort mit einer wirksamen Therapie begonnen werden. Übertriebene Hygienemaßnahmen wie die Desinfektion von Polstermöbeln oder das Einfrieren von Stofftieren ist nicht notwendig. Extrem wichtig ist allerdings eine zweite Behandlung, damit auch alle Larven abgetötet werden.

Resistenzbildung

Der große Vorteil von Präparaten mit dem Wirkstoff Dimeticon, wie z.B. NYDA® besteht darin, dass aufgrund des physikalischen Wirkprinzips eine Resistenzbildung unwahrscheinlich ist.

SMS-Erinnerung

Leider wird die notwendige Zweitbehandlung bei Kopflausbefall häufig vergessen. Damit dies nicht passiert, hat NYDA® jetzt einen kostenlosen SMS-Erinnerungs-Service eingerichtet. So geht's: Handynummer auf nyda.de eintragen und Datum der Erstbehandlung angeben. Per SMS erfolgt rechtzeitig eine Erinnerung an die erforderliche Zweitbehandlung.

Teddy & Co.

Zu den klassischen Gerüchten rund um das Thema Kopfläuse zählt auch, dass sie sich auf Teddybären und anderen Kuscheltieren aufhalten und von dort auf Menschen krabbeln. Diese Annahme ist falsch. Kopfläuse ernähren sich ausschließlich von menschlichem Blut, das sie mit ihrem Stechsaugrüssel aus der Kopfhaut saugen. Fern der Kopfhaut leben sie nicht lang.

Untersuchung

Juckt sich ein Kind ständig am Kopf oder sind im Freundeskreis Kopfläuse aufgetreten, sollten die Kinder gründlich auf Läuse und Nissen untersucht werden. Dazu die Haare Strähne für Strähne vom Ansatz bis zu den Haarspitzen sorgfältig mit einem speziellen Läusekamm durchkämmen. Zusatztipp: Auf einem weißen Papier als Unterlage lassen sich die ausgekämmten Parasiten am besten erkennen.

Vorurteile

Gerüchte und Vorurteile halten sich hartnäckig. So auch der Irrtum, Kopfläuse hätten etwas mit mangelnder Hygiene zu tun. Dies ist jedoch falsch. Für Kopfläuse spielt es keine Rolle, ob sie sich auf einem sauberen oder ungewaschenen Kopf einnisten. Außerdem schadet Haare waschen den Parasiten nicht. Sie können längere Zeit unter Wasser überleben und werden einfach mitgewaschen.

Wirkprinzip

Ein physikalisches Wirkprinzip wie bei NYDA® hat viele Vorteile. Es ist gesundheitlich unbedenklich und kann bereits bei Kindern ab zwei Jahren angewendet werden. Denn das flüssige Silikonöl Dimeticon verschließt die Atemwege der Läuse und Nissen irreversibel ohne dabei der Kopfhaut zu schaden. NYDA® ist gut verträglich und bei Kindern bis zwölf Jahre bei allen Krankenkassen erstattungsfähig.

x-mal

Wenn in Schule oder Kita x-mal Kopfläuse auftreten, liegt es oft an Behandlungsfehlern. So werden die Kopflausmittel vielfach nicht ordnungsgemäß auf dem gesamten Kopf verteilt oder nach zu kurzer Einwirkzeit wieder ausgespült. Am häufigsten wird die erforderliche zweite Behandlung Zweitbehandlung) nach acht bis zehn Tagen vergessen. In diesen Fällen können Larven überlebt haben.

Y-Chromosomen

Jungen sind weitaus seltener von Kopflausbefall betroffen als Mädchen. Das liegt zum einen daran, dass in langen Haaren die Läuse länger unentdeckt bleiben. Zum anderen stecken Mädchen häufiger die Köpfe zusammen, wodurch die Parasiten leichter übertragen werden können.

Zweitbehandlung

Zwar gibt es mit NYDA® ein Präparat, das sowohl gegen Läuse als auch gegen Nissen bzw. Larven wirksam ist, doch kann nur eine zweite Anwendung gewährleisten, dass auch wirklich keine Laus oder Larve überlebt. Deswegen ist rund neun Tage nach der ersten Anwendung eine Zweitbehandlung notwendig.

NYDA® gegen Läuse und Nissen

NYDA® kann bereits bei Kindern ab zwei Jahren angewendet werden. Es ist bis zum 12. Lebensjahr erstattungsfähig, d.h. der Arzt kann es auf Kassenrezept verordnen. Zudem ist NYDA® behördlich anerkannt und damit offiziell gelistet für die Kopflausbekämpfung in Gemeinschaftseinrichtungen. Seit September hat das bewährte Pumpspray Verstärkung bekommen. Neu im NYDA®-Sortiment: Die kostengünstige Doppelpackung für Familien, das duftstofffreie NYDA® sensitiv mit praktischem Kamm-Applikator sowie der Läuse- und Nissenkamm von NYDA® mit extra eng stehenden Metallzinken.
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