Samstag, 25. Oktober 2014


Stadtbahnverlängerung Zähringen

Sperrung der Zähringer Straße wegen des Neubaus der Dorfbachbrücke ab Juni

(lifePR) (Freiburg im Breisgau, ) Die Arbeiten an der Stadtbahnverlängerung Zähringen schreiten zügig voran und sind im Zeitplan. Nördlich der Eisenbahnlinie kann man schon heute die künftige Stadtbahntrasse und auch die Lage der Wendeschleife an der Gemarkungsgrenze zur Gemeinde Gundelfingen sehr gut erkennen.

Mit der Erneuerung der Dorfbachbrücke und - später im Jahr - mit dem Einbau einer zweiten Eisenbahnüberführung stehen in den kommenden Monaten zwei komplexe Ingenieurbauwerke zur Verwirklichung an.

Sechs - Tage - Woche im Zweischichtbetrieb

Es wurde ein Maßnahmenpaket erarbeitet, um beim Neubau der Dorfbachbrücke die Dauer der Straßensperrung zu verringern und deren Auswirkungen so gering als möglich zu halten. Für den Neubau der Dorfbachbrücke muss der Straßenverkehr voraussichtlich von Juni an während der Brückenbauarbeiten unterbrochen werden.

Die Bauzeit konnte durch Optimierungen und Verlängern der Arbeitszeit und durch einige Änderungen im geplanten Bauablauf verkürzt werden:

So wurde mit der Baufirma vereinbart, dass von Montag bis Freitag in der Regel im Zweischichtbetrieb jeweils von 6 Uhr bis 22 Uhr gearbeitet werden wird. Samstags wird eine Schicht gearbeitet.

Alle Punkte in Zähringen erreichbar

Doch auch während der Sperrung sind alle Punkte entlang der Zähringer Straße und der Gundelfinger Straße erreichbar. Die Zufahrt kann sowohl von Süden wie auch von Norden her jeweils bis unmittelbar an die Brückenbaustelle erfolgen. Dort wird man auch jederzeit Parkplätze finden, die je nach Bauverlauf jedoch an unterschiedlichen Stellen liegen können. Die eingerichteten Parkplätze sind unter www.vag-baustelle.de aufgeführt - ein Parkplatzflyer wird in den nächsten Tagen an allen Zähringer Haushalte verteilt.

Ein durchgehender Fußgänger- und Radfahrerverkehr wird während der gesamten Bauzeit möglich sein. In Richtung Gundelfingen wird der Dorfbach mittels eines Stegs überbrückt.

Umleitungsstrecke

Der stadteinwärtige Straßenverkehr wird während der Sperrung über die Bernlappstraße, die Wildtalstraße und die Reutebachgasse umgeleitet. Mit dem Elternbeirat der an der Umleitungsstrecke liegenden Emil-Gött-Schule und der Vertreterin der KiTA aus der Alban-Stolz-Straße wurden verschiedene Maßnahmen vereinbart, um den Schulweg möglichst sicher zu gestalten. Neben Geschwindigkeitsbeschränkungen zählt dazu beispielsweise auch ein erweitertes Halteverbot im Bereich der Fußgängerüberwege und die Überwachung mit einem mobilen Tempomessgerät.

Der seit vielen Jahren geforderte Bau der Stadtbahnverlängerung Zähringen mitsamt der Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen und der Neuordnung und Aufwertung des Straßenraumes "von Hauskante zu Hauskante" bringt - naturgemäß - für Anwohner und Gewerbetreibende Einschränkungen und Belästigungen mit sich. In Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Zähringen und mit den in der IGZG zusammengeschlossenen Gewerbetreibenden, wurden seit Baubeginn Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt, um diese Einschränkungen möglichst gering zu halten. Neben Verkehrsführungen, Parkplatzgestaltung, Anfahrbarkeit und Zugänglichkeit aller Geschäfte wurde dabei auch die geplante mehrmonatige Unterbrechung der Zähringer Straße während des Baus der Dorfbachbrücke thematisiert.

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG), das Garten- und Tiefbauamt (GuT) und die badenova haben diese Sorge zum Anlass genommen, die bestehenden Planungen nochmals auf den Prüfstand zu stellen. Dabei galt es, viele Rahmenbedingungen - wie zum Beispiel die Lage der Kanalbaustellen oder die sehr beengten Platzverhältnisse - zu berücksichtigen. Die Frage war, ob eine bautechnische Lösung gefunden werden konnte, die es sowohl hinsichtlich der Bauwerksqualität, als auch unter Gewährleistung der Sicherheit von Passanten und Bauarbeitern und mit zeitlich- und finanziell vertretbaren Aufwand ermöglichen würde, die einspurige Verkehrsführung der Zähringer Straße weitgehend aufrecht zu erhalten. Dabei kamen die Experten erneut zum Ergebnis, dass eine zeitweise Verkehrsunterbrechung nicht zu vermeiden ist.
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